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	<title>BADEN-BADEN in alten Ansichten</title>
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		<title>Biographien</title>
		<link>https://schulte.kd.hissit.net/biographien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 18:27:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Philipp Jakob Becker Philipp Jakob Becker (* 15. Juli 1763 in Pforzheim; † 13. August 1829 in Erlenbad, heute Sasbach) war ein deutscher Maler. Becker kam mit 17 Jahren nach Rom und schloss sich Raphael Mengs an, der indessen gleich darauf starb. Im Jahre 1785 kehrte er von Italien nach Baden zurück und ließ sich...]]></description>
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<h1 class="wp-block-heading" id="firstHeading">Philipp Jakob Becker</h1>



<p><strong>Philipp Jakob Becker</strong> (* <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/15._Juli">15. Juli</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1763">1763</a> in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pforzheim">Pforzheim</a>; † <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/13._August">13. August</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1829">1829</a> in <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Erlenbad&amp;action=edit&amp;redlink=1">Erlenbad</a>, heute <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sasbach">Sasbach</a>) war ein deutscher Maler.</p>



<p>Becker kam mit 17 Jahren nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rom">Rom</a> und schloss sich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Raphael_Mengs">Raphael Mengs</a> an, der indessen gleich darauf starb. Im Jahre 1785 kehrte er von Italien nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baden_(Land)">Baden</a> zurück und ließ sich in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karlsruhe">Karlsruhe</a> nieder. Becker wurde hier in der Folge großherzoglicher Hofmaler. 1784 wurde er von Markgraf Karl Friedrich mit der Leitung der Zeichenschule beauftragt. 1776 wurde die erste Galerie bezogen, nach der heute noch die Akademiestraße in Karlsruhe ihren Namen trägt. 1803 wurde Becker zum ersten Karlsruher Galeriedirektor ernannt.</p>



<p>Er war ein korrekter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeichner">Zeichner</a> und verband klares <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Formgef%C3%BChl&amp;action=edit&amp;redlink=1">Formgefühl</a> mit eleganter Behandlung, während er sich in der malerischen Technik nicht völlig über das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dilettant">Dilettantische</a> erhob und sich wesentlich nur als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kopist">Kopist</a> älterer Meister auszeichnete. Er hat endlich einige Versuche in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Radierung">Radierung</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lithographie">Lithographie</a> gemacht.</p>



<p>Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Staatliche_Kunsthalle_Karlsruhe">großherzogliche Kupferstichkabinett zu Karlsruhe</a> besitzt von seiner Hand eine große Anzahl von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeichnung_(Kunst)">Zeichnungen</a> in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pastellkreide">Kreide</a>, in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sepia_(Farbstoff)">Sepia</a> und mit der Feder, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Akt_(Kunst)">Akte</a>, Studien, Köpfe, Kopien, Zeichnungen nach der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Antike">Antike</a>.</p>



<p>In der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstlich_F%C3%BCrstenbergische_Sammlungen">fürstlichen Fürstenberg’schen Galerie</a> zu <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Donaueschingen">Donaueschingen</a> befinden sich mehrere gemalte Kopien und einige kleine Landschaften mit idyllischer Staffage von Beckers Hand.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Großherzogtum Baden</title>
		<link>https://schulte.kd.hissit.net/grossherzogtum-baden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2022 15:20:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Großherzogtum Baden enstand in den großen historischen Umwälzungen in der Folge der Französischen Revolution und der ihr folgenden Koalitionskriege zwischen Napoleon und den etablierten Großmächten Preußen, Österreich und Rußland. Baden suchte zunächst aufgrund seiner geografischen Nähe eine &#8222;taktisch&#8220; enge Anbindung an Frankreich und erhielt dafür zu Beginn des 19. Jahrhunderts sowohl die Aufwertung von...]]></description>
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<p>Das Großherzogtum Baden enstand in den großen historischen Umwälzungen in der Folge der Französischen Revolution und der ihr folgenden Koalitionskriege zwischen Napoleon und den etablierten Großmächten Preußen, Österreich und Rußland. Baden suchte zunächst aufgrund seiner geografischen Nähe eine &#8222;taktisch&#8220; enge Anbindung an Frankreich und erhielt dafür zu Beginn des 19. Jahrhunderts sowohl die Aufwertung von der Markgrafschaft zum Großherzogtum als auch erhebliche rechtsrheinische Gebietszuwächse. Aus dem territorialen Flickenteppich entlang des Oberrheins entstand ein geschlossenes Staatsgebiet von Konstanz bis in den Odenwald. Als Großherzog Karl Friedrich 1811 starb, hatte das Großherzogtum Baden eine Fläche von mit etwa einer Million Einwohnern. Somit waren also die Fläche und die Bevölkerungszahl Badens innerhalb von sieben Jahren um einen Faktor vier angewachsen. Aus Sicht Badens hatte sich die Nähe zu Frankreich also ausgezahlt. Um den Aufstieg Badens in das Konzert der europäischen Fürsten nachzuvollziehen, ist es wichtig, die Beziehung der Fürstenhäuser untereinander aber auch die Vorgeschichte des französischen Absolutismus und der Revolution zu verstehen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfahrungen aus der Zeit des Absolutismus</h3>



<p>Als Baden Großherzogtum wurde, war Karl Friedrich von Baden (1728-1811) am Zenit seiner Macht und mit 73 Jahren Amtszeit einer der am längsten regierende Monarchen der Geschichte. 1771 erbte er die seit 1515 von der „bernhardinischen Linie“ regierte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Markgrafschaft_Baden-Baden">Markgrafschaft Baden-Baden</a> und führte die beiden Markgrafschaften zur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Markgrafschaft_Baden">Markgrafschaft Baden</a> zusammen. Er gilt als Musterbeispiel eines <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aufgekl%C3%A4rter_Absolutismus">aufgeklärten absolutistischen</a> Herrschers, förderte in seiner langen Regierungszeit Schulen und Universitäten, Rechtsprechung, Verwaltung, Wirtschaft und Landwirtschaft, Kultur und Städtebau. Verdienste erwarb er sich vor allem um die Reorganisation der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ruprecht-Karls-Universit%C3%A4t_Heidelberg">Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg</a>, die seither den Beinamen „Karl“ ihm zu Ehren führt. Er schaffte 1767 die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Folter">Tortur</a> und 1783 die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leibeigenschaft">Leibeigenschaft</a> ab. 1809 erließ er das fortschrittliche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Badisches_Judenedikt_von_1809">Badisches Judenedikt</a>. <br>Die Grundlagen für die Reformpolitik Karl Friedrichs waren schon von seinem Großvater Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach (1679-1738) gelegt worden. Er gründete 1715 die Stadt Karlsruhe und verlegte von Durlach aus die Residenz der Markgrafschaft dorthin. Der zentrale Bau des Schlosses und der ganzen Residenzstadt wurde der sogenannte Bleiturm. Von diesem Turm in der Mitte des Schlosses erstrecken sich 32 Alleen wie die Markierungen einer Windrose gleichförmig nach allen Seiten. Der Grundriss prägt noch heute die &#8222;Fächerstadt&#8220; Karlsruhe. Mit der Sanierung der Staatsfinanzen und der Schaffung einer zuverlässigen Verwaltung legte er außerdem die Grundlagen für die Reformpolitik seines Enkels Karl Fridrich. Zeitlich etwas früher verlegte übrigens 1705 Ludwig Wilhelm von Baden-Baden (Türkenlouis, katholische Linie) seine Residenz von Baden-Baden nach Rastatt in das Rastatter Schloss ; Baden-Baden blieb hingegen Amtsstadt. Zufall?<br><br>Die Kindheit Karl Wilhelms war jedoch vom <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pf%C3%A4lzischer_Erbfolgekrieg">Pfälzischen Erbfolgekrieg</a> (1688–1697) mit Frankreich überschattet. Durch eine expansive Außenpolitik und mehrere Kriege (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Holl%C3%A4ndischer_Krieg">Holländischer Krieg</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pf%C3%A4lzischer_Erbfolgekrieg">Pfälzischer Erbfolgekrieg</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spanischer_Erbfolgekrieg">Spanischer Erbfolgekrieg</a>) löste der Sonnenkönig Ludwig XIV. sein Land aus der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Habsburg">habsburgischen</a> Umklammerung und festigte dadurch Frankreichs Stellung als dominierende Großmacht in Europa. Dazu hatte er zunächst die zum Heiligen Römischen Reich gehörende Territorien im Elsaß und nördlich von Lothringen bis zur Eifel dem französischen Königreich einverleibt. Im Rahmen des Pfälzischen Erbfolgekrieges kämpfte Frankreich dann gegen die Wiener Große Allianz aller Großmächte &#8211; ähnlich wie später Napoleon. Der Krieg fand anfangs vorwiegend in der Kurpfalz, in großen Teilen Südwestdeutschlands sowie am Niederrhein statt. Als Reaktion auf die vorrückenden Alliierten verwüsteten französische Truppen auf Anraten des Kriegsministers Louvois in wiklich grausamer Form systematisch die Pfalz und angrenzende Gebiete. </p>



<p>Zitat Schreiber?</p>



<p>Zahlreiche Dörfer, Burgen, Festungen, Kirchen und ganze Städte wie Speyer, Mannheim und Heidelberg und auch Baden-Baden wurden 1689 zerstört. Baden-Baden war nach dem &#8222;großen Brand&#8220; auf Jahrzehnte zurückgeworfen und erholte sich erst Ende des 18. Jahrhunderts mühsam von den Folgen; das Stadtarchiv wurde damals leider vollständig zerstört. Der militärische Effekt der verbrannten Erde wurde allerdings durch einen ungeheuren Einbruch der öffentlichen Meinung im Reich und im Ausland zu Ungunsten Frankreichs und seines Zerstörungswerks erkauft. Karl Wilhelm floh zunächst mit seiner Familie vor den französischen Truppen ins Exil nach Basel, musste sich aber bereits zu Beginn den 18. Jahrhundert mit dem spanischen Erbfolgekrieg in der nächsten Eskaltion mit Frankreich auseinandersetzen.</p>



<p>Aus machtpolitischer und kiegsstrategischer Sicht ist diese Vorgeschichte nicht unbedeutend, denn in den Badischen Geschichtsbüchern und Stadtbeschreibungen um 1800 wird immer wieder auf die grausame Politik der verbrannten Erde verwiesen. Frankreich war nicht Teil des Heiligen Römischen Reiches und befand sich in einer Dauerfehde und im Positionierungskampf unter den Großmächten, obwohl es als Zentrum des Absolutismus von allen Herrscherhäusern in Europa in seinem höfischen Zeremoniell und seinen architektonischen Prachtbauten außerst neidisch kopiert wurde. Die neuen Residenzen der Badischen Herrscher in Karlsruhe und Rastatt stehen dafür exemplarisch. <br><br>Frankreich hatte bereits 50 Jahre vor dem pfälzischen Erbfolgekrieg Mitte des 17. Jahrhunderts erste Erfahrungen mit den labilen Reichsstrukturen insbesondere im westlichen Teil des deutschsprachigen Raumes gemacht. So entstand 1658 in Folge des 30-jährigen Krieges und dem westfälischen Frieden der <em>Erste Rheinbund</em>. Diese Rheinische Allianz war ein überkonfessionelles Defensivbündnis geistlicher und weltlicher <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsf%C3%BCrst">Reichsfürsten</a> des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich">Heiligen Römischen Reiches</a> gegen den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-deutscher_Kaiser">römisch-deutschen Kaiser</a>. Frankreich trat diesem Bund ebenfalls bei, konnte so seine Truppenstärke erhöhen und hatte einen wirksamen Schutz vor den österreichischen Habsburgern. Der Rheinbund war ein Höhepunkt des Kampfes zwischen Habsburg und Bourbon um die Beherrschung des Kaiserreiches und lieferte wertvolle Erfahrungen für das Versailler Außenministriums, die Napoleon 150 Jahre später bei seinen Koalitionskriegen zusammen mit dem Rheinbund nutzen konnte. Frankreich hatte gelernt, über Kolationen das Kaiserreich zu spalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Napoleon und der Aufstieg Badens in das Konzert der Fürsten</h3>



<p>Für die etablierten Mächte stellte die Französische Revolution und der Aufstieg Napoleons eine fudamentale Bedrohung ihrer Machsstrukturen dar und man versuchte, durch wechselnde Koalitionen ihrer Auswirkungen einzudämmen oder gar ganz rückgängig zu machen. 1797 beendete der Frieden von Campio Formio zwischen Frankreich und dem militärisch geschlagenen Österreich den Ersten Koalitionskrieg und der Aufstieg Napoleons begann sich zu entfalten. Das linke Rheinufer wurde wie damals von Ludwig XIV von Frankreich annektiert und die Fürsten wurden auf Anraten Österreichs dafür rechtsrheinisch entschädigt, wofür der Reichtag eine Reichsdeputation entsandte. Die Entschädigungen sollten auf dem Rastatter Kongress 1797-99 verhandelt werden und auch das Reich als Ganzes Frieden mit Frankreich schließen. </p>



<p>Baden-Baden kam während der ersten Verhandlungen auf dem Rastatter Kongress durch seine Nähe eine erste Erwähnung als &#8222;Baden bei Rastatt&#8220; zu, da scheinbar einige Kongressteilnehmer einen Abstecher zur Erholung oder zu Gesprächen dorthin machten. Die Bedeutung des Kongresses für die Entwicklung der Stadt wird aber in der Fachlitratur überschätzt, da die offiziellen Besucherzahlen keine echte Initalzündung für den anschließenden Aufstieg der Bäderstadt bestätigen. Außerdem kam es nie zu einem rechtskräftigen Friedensschluss auf dem Rastatter Kongress, da 1799 bereits der zweite Koalitionskrieg ausbrach und die Gäste völlig ausblieben. Angemerkt soll aber sein, dass Aloys Schreiber (xxx) auf Anweisung der Regierung das Protokoll für den Kongress publizierte. Jener Schreiber taucht in den folgenden Jahren an vielen Stellen als eine der zentralen Schnittstellen zwischen Politik, Geschichtsschreibung, Kunst, Literatur und Verlagswesen in den Städten Karlsuhe, Baden-Baden und Heidelberg auf.  </p>



<p id="block-7b5fde42-6dd3-4b7c-88cb-50602a3c7cea">Baden war auf dem Weg von der Markgrafschaft zum Kurfürstentum. Dies war eine kurzlebige und inoffizielle Bezeichnung in den drei letzten Jahren des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich">Heiligen Römischen Reichs</a>. Sie entstand 1803 mit dem Inkrafttreten des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsdeputationshauptschluss">Reichsdeputationshauptschlusses</a>. Für die Abtretung der linksrheinischen Gebite wurde Karl Friedrich dreifach rechtsrheinisch entschädigt. Erstens erhielt er durch Säkularisation der geistlichen Fürstentümer die &#8222;frei&#8220; werdenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kurf%C3%BCrst">Kurwürden</a> in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hochstift_Konstanz">Konstanz</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hochstift_Basel">Basel</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hochstift_Stra%C3%9Fburg">Straßburg</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hochstift_Speyer">Speyer</a> sowie außerdem die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsabtei_Salem">Reichsabtei Salem</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Allerheiligen_(Schwarzwald)">Allerheiligen</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Lichtenthal">Lichtental</a>. Zweitens wurden bisher unabhängige Reichstädte wie die angrenzende Ortenau mit Offenburg und der Linzgau mit Überlingen eingegliedert. Drittens erhob der badische Gesandte, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sigismund_von_Reitzenstein">Sigismund von Reitzenstein</a>, die zunächst taktische Forderung nach Eingliederung der Kurpfalz nach Baden. Bayern erklärte sich zu einem Verzicht auf die damals ohnehin überschuldete Kurpfalz mit den Residenzstädten Mannheim und Heidelberg bereit und erhielt als Ausgleich das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstbistum_Augsburg">Fürstbistum Augsburg</a>.</p>



<p id="block-7b5fde42-6dd3-4b7c-88cb-50602a3c7cea"><br>Frankreich stand aber nun faktisch vor den Toren Karlsruhes und Napoleon schickte sich mit allen Mitteln an, die süddeutschen Staaten gegen Preußen und Österreich auf seine Seite zu ziehen. Dazu betrieb er mit den jüngeren Angehörigen seiner Familie gezielte Heiratspolitik und setzte auch in Baden unaufhaltsam Geschwister und Gefolgsleute als Herrscher der abhängigen Staaten ein: </p>



<ul><li>Joseph wurde 1806 zunächst König von Neapel und 1808 König von Spanien</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Bonaparte">Louis</a> wurde 1806 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Holland">König von Holland</a></li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elisa_Bonaparte">Elisa</a> wurde 1805 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Lucca">Fürstin von Lucca und Piombino</a>, 1809 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fherzogtum_Toskana">Großherzogin der Toskana</a>,</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pauline_Bonaparte">Pauline</a> war vorübergehend Herzogin von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Parma">Parma</a> und Herzogin von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Guastalla">Guastalla</a></li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Caroline_Bonaparte">Caroline Bonaparte</a> wurde 1806 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fherzogtum_Berg">Großherzogin von Berg</a> und 1808 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Neapel">Königin von Neapel</a> </li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A9r%C3%B4me_Bonaparte">Jérôme</a> wurde 1807 König des neugeschaffenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Westphalen">Königreichs Westphalen</a></li><li>Napoleons Adoptivtochter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A9phanie_de_Beauharnais">Stéphanie de Beauharnais</a> heiratete 1806 Erbprinz <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Ludwig_Friedrich_(Baden)">Karl von Baden</a> und wurde 1811 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fherzogtum_Baden">Großherzogin von Baden</a>. </li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lucien_Bonaparte">Lucien</a>, mit dem er sich überworfen hatte, ging leer aus.</li></ul>



<p>Stéphanie de Beauharnais wurde mitten in den Wirren der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Revolution">französischen Revolution</a> als Tochter des Hauptmanns der königlichen Leibgarde <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Claude_de_Beauharnais">Claude de Beauharnais</a> geboren. Napoléon Bonaparte, damals Erster Konsul Frankreichs, hatte erfahren, dass es in Südfrankreich eine – wenn auch entfernte – Verwandte seiner Frau <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9phine_de_Beauharnais">Joséphine de Beauharnais</a> gab. Er adoptierte sie, erhielt den Titel „<em>Son Altesse Impériale Mademoiselle Stéphanie Napoléon, fille adoptive de Sa Majesté l’Empereur des Français, Roi d’Italie</em>“ und rangierte damit im Hofzeremoniell vor den beiden Schwestern Napoleons. Im April 1806 wurde die Hochzeit Stéphanies mit Erbprinz Karl von Baden in den Tuilerien gefeiert und sie bezogen ihre neue Residenz, das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mannheimer_Schloss">Mannheimer Schloss</a>. In den Folgejahren lebte Stéphanie parallel in ihrem Sommerpalais in Baden-Baden auf Annaberg, dort wo heute die Realschule steht. 1812 wurde mit unter dem Jubel der Karlsruher Bevölkerung die Geburt eines Thronfolgers verkündet. Das Kind starb jedoch bereits 17 Tage nach der Geburt. Später entstand das Gerücht, dieses Kind sei gegen einen kranken Säugling vertauscht worden und 1828 als Kaspar Hauser in Nürnberg wieder aufgetaucht.</p>



<p>Nachdem Napoleon durch eine Volksabstimmung und den Senat die Kaiserwürde angetragen worden war, krönte er sich am 2. Dezember 1804 in der Kathedrale Notre Dame während der Zeremonie in Anwesenheit von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pius_VII.">Pius VII.</a> selbst zum Kaiser. Damit wollte er sich nicht zuletzt in die Tradition <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_der_Gro%C3%9Fe">Karls des Großen</a> stellen, der tausend Jahre zuvor aus dem Frankenreich heraus die Nachfolge des Römischen Reiches angetreten hatte, die Krone aber unentwegt bei den östereichsichen Habsburgern lag. Ein Jahr später, am 26. Mai 1805, wurde Napoleon im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mail%C3%A4nder_Dom">Mailänder Dom</a> mit der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eiserne_Krone">Eisernen Krone</a> der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Langobarden">Langobarden</a> auch noch zum König von Italien gekrönt. Napoleon forderte nun die Anerkennung von Kaiser Franz II, der im Gegenzug ja zum Kaiser Österreichs werden könne. Dieses Verhalten war ein Affront für alle  Adelhäuser und führte zu weiteren Konflikten in den internationalen Beziehungen. Zar Alexander I ging darauf hin ein Bündnis mit Großbritannien und Österreich ein; Preußen beteiligte sich taktisch zunächst nicht, sondern erst bei der späteren Dreikaiserschalcht, um Österreich nicht unnötig zu stützen. </p>



<p>Napoleon marschierte nun zusammen mit den nach dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsdeputationshauptschluss">Reichsdeputationshauptschluss</a> 1803 gestärkten südddeutschen Länder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kurf%C3%BCrstentum_Bayern">Bayern</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCrttemberg">Württemberg</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baden_(Land)">Baden</a> Richtung Wien und siegte. Er forderte, nun dass <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Bayern">Bayern</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_W%C3%BCrttemberg">Württemberg</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fherzogtum_Baden">Baden</a> mit voller Souveränität ausgestattet und somit mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fen">Preußen</a> und Österreich gleichgestellt wurden, wodurch sie sich nun faktisch außerhalb der Reichsverfassung befanden. Dazu wurde 1806 aus anfangs 16 Ländern der &#8222;neue&#8220; Rheinbund gegründet. Seine Mitglieder verpflichteten sich zur militärischen Unterstützung Frankreichs und zum Austritt aus dem Heiligen Rämischen Reich. Daraufhin legte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_II._(HRR)">Franz II.</a> die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches nieder, die Zeit der Habsburger Vorherrschaft war beendet. Bereits im Jahre 1808 hin gehörten fast alle deutschen Staaten außer Österreich und Preußen zum Rheinbund. Es entwickelte sich ein „Drittes Deutschland“ ohne Österreich und Preußen. </p>



<p id="block-cc2e556a-bf77-4250-88de-dd7fbaec0407">Als Kurfürst Karl Friedrich am 12. Juli 1806 dem von Kaiser <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Napoleon_Bonaparte">Napoleon I.</a> dominierten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinbund">Rheinbund</a> beitrat, nahm von Napoleons Gnaden den Titel eines <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fherzog">Großherzogs</a> und das Prädikat <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hoheit_(Adelspr%C3%A4dikat)">Königliche Hoheit</a> an. Baden erhielt dafür weitere Gebiete vor allem in Richtung Schwarzwald/Bodensee. Als Gegenleistung mussten die badischen Truppen an den letztendlich erfolglosen Feldzügen Napolens gegen Preußen und Rußland teilnehmen und sein Sohn Karl wurde mit der Adoptivtochter Napoleons verheiratet. </p>



<p id="block-cc2e556a-bf77-4250-88de-dd7fbaec0407">Nach dem Tod des Großherzogs Karl Friedrich folgte 1811 dessen Enkel Karl auf den Thron, da sein Sohn Karl Ludwig berits 1801 verstorben war. 1812 befand Baden nach der Völkerschlacht bei Leipzig in einer schwierigen Lage und zögerte länger als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Bayern">Bayern</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_W%C3%BCrttemberg">Württemberg</a> mit dem Ausstieg aus dem französischen Bündnis, da es wegen der Grenzlage zu Frankreich besonders gefährdet schien, falls Napoleon das Kriegsglück doch noch hätte wenden können. Außerdem fühlte sich der noch sehr junge, frisch gekürt und ein Jahr zuvor verheiratete Großherzog Karl durch seiner Ehe mit Napoleons Adoptivtochter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A9phanie_de_Beauharnais">Stephanie</a> von Beauharnais gebunden. Erst Ende 1813 beschloss der badische Staatsrat den dringend notwendigen Bündniswechsel, denn eine französische Kapitulation und damit der Untergang unter Napolen war bereits abzusehen und der Zeitpunkt gerade noch günstig genug, den Alliierten unter Führung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaisertum_%C3%96sterreich">Österreichs</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Preu%C3%9Fen">Preußens</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Russisches_Kaiserreich">Russlands</a> als Bündnispartner willkommen zu sein. Ohne diesen fundamental wichtigen Positionswechsel hätte Baden in den anschließenden Friedenverhandlungen wahrscheinlich den Großteil seiner zuvor erworbenen Gebiete wieder abgeben müssen. Die Souveränität und territoriale Ausdehnung des Großherzogtums Baden blieben auf dem Wiener Kongress 1814-15 zunächst unter Vorbehalt unangetastet, jedoch musste Baden als Gegenleistung dem Deutschen Bund beitreten, der das 1806 untergegangene <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich">Heilige Römische Reich Deutscher Nation</a> ersetzen sollte. Die Neuordnung des europäischen Staatensystems war damit abgeschlossen.</p>



<p>Wie konnte es aber dazu kommen, dass sich die Mitglieder des Rheinbundes auf Napoleons Seite geschlagen haben? War die Positionierung gegen die etablierten Großmächte und die persönlichen Verflechtungen dafür nicht zu rsikant?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Amalie von Hessen-Darmstadt und das Nachfolgechaos</h3>



<p>Karl Ludwig von Baden (1755-1801) war ältester Sohn von Karl Friedrich und kam, da er schon vor dem Tode seines Vaters 1811 verstarb, als Erbprinz nie an die Macht. Karl Ludwig hat aber insofern eine sehr wichtige Bedeutung für das Haus Baden, da aus der Heirat mit seiner Frau Amalie von Hessen-Darmstadt ingesamt 8 Kinder hervorgingen, die quais mit sämtlichen Herscherhäusern in Europa verheiratet wurden. Amalie ist deshalb auch als &#8222;Schwiegermutter Europas&#8220; bekannt worden, da sie durch geschicktes Handeln ihre Töchter in einflussreiche Fürstenhöfe vermählte. Aus ihrer Ehe gingen sechs Töchter und zwei Söhne hervor &#8211; wovon ein Sohn im Kindesdalter verstarb und der zweite Sohn Karl Ludwig Friedrich eben Großherzog wurde. An diesem Beispiel wird deutlich, wie bedeutsam die familiären Verbindungen zwischen den Großmächten waren und deshalb bei der Beurteilung des Machtverhaltens zu berücksichtigen sind. </p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>Amalie Christiane</td><td>unverheiratet</td></tr><tr><td>Karoline</td><td>König Maxinilain I Joseph von Bayern</td></tr><tr><td>Luise</td><td>Zar Alexander I von Rußland </td></tr><tr><td>Friederike</td><td>König Gustav IV von Schweden</td></tr><tr><td>Marie</td><td>Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Wolfenbüttel</td></tr><tr><td>Karl Ludwig Friedrich</td><td>Prinzessin Stephanie von Beuharnais</td></tr><tr><td>Wilhelmine</td><td>Großherzog Ludwig II von Hessen</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Amalie war am Hof in Karlsruhe nicht zuletzt auch wegen des frühen Todes ihres &#8222;kindlichen&#8220; Mannes und des unterkühlten Verhältnisses zu den dominanten Schwiegereltern nicht glücklich; außerdem vermisste sie den Glanz und die Würde, die sie zum Beispiel am preußischen und russischen Hof kennengelernt hatte. Als Gegnerin von Napoleon hatte sie versucht, die Hochzeit ihres Sohnes Karl Ludwig Friedrich mit Napoleons Adoptivtochter Stéphanie zu verhindern. Insofrn ist es erstaunlich, dass sie während des Wiener Kongresses ihren starken Einfluss auf ihren Schwiegersohn Zar Alexander I. dafür nutzen konnte, dass das von Napoleon geschaffene Großherzogtum Baden ohne Gebietsverluste erhalten blieb.</p>



<p>Weder mit ihrer neuen Schwiegertochter noch mit Karl Friedrichs zweiter Gemahlin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Luise_Karoline_von_Hochberg">Luise von Hochberg</a> verstand sie sich, was sie veranlasste, ins <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bruchsal">Schloss Bruchsal</a> zu ziehen. Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Rohrbach_(Heidelberg)">Schlösschen Rohrbach</a> bei Heidelberg hatte sie ihren Sommersitz. Das Schloss war ein Geschenk ihres Schwiegersohnes <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_I._Joseph_(Bayern)">Maximilian von Bayern</a>. Hier empfing sie neben Zar <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_I._(Russland)">Alexander I.</a> und Kaiser <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_II._(HRR)">Franz I.</a> auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wolfgang_von_Goethe">Johann Wolfgang von Goethe</a>.</p>



<p>Als Amalias Sohn Großherzog Karl Ludwig Friedrich bereits 1818 nach nur 7 Jahren Regierungszeit frühzeitig verstarb und er keine überlebenden männlichen Nachfahren hatte, übernahm nach seinem Tod 1818 sein Onkel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_I._(Baden)">Ludwig I.</a> &#8211; der drittgeboren Sohn von Karl Friedrich &#8211; zunächst den Thron. Karl Friedrich war zuvor in der für Baden schwierigen Umbruchszeit auch direkt in die Regierungsgeschäfte eingebunden: 1803 wurde er Kriegsminister, 1804 übernahm er die Verantwortung für die Finanz- und Forstverwaltung des jungen Großherzogtums. Ludwig wurde zunächst von Napoleon und der französischen Regierung geschätzt wie auch selber vielfach als Freund der französischen Politik eingestuft und zuletzt als Vermittler französischerseits für die von Napoleon geplante Ehe mit seiner Adoptivtochter Stephanie eingebunden. Doch schon beim nachfolgenden Besuch Napoleons veranlasste Napoléon den Rücktritt Ludwigs von seiner Finanz- und Forstverantwortung. Anfang 1808 legte Ludwig nach scharfer Kritik durch Napoléon die Verantwortung für das badische Militär nieder und wurde schließlich 1810 auf Druck Napoléons nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Salem">Schloss Salem</a> verbannt. Er durfte erst 1812, nach dem Tode seines Vaters, Karlsruhe betreten und wurde 1818 Großherzog. </p>



<p>Mit der Verfassung vom 22. August 1818 wurde Baden zur konstitutionellen Monarchie. Großherzog Karl unterzeichnete die neue Verfassung, welche damals die freiheitlichste im Deutschen Bund war und einen Landtag vorsah: die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Badische_St%C3%A4ndeversammlung">Badische Ständeversammlung</a> mit zwei Kammern. Dieses Parlament sollte dem Zusammenwachsen der Bevölkerung des Großherzogtums Baden dienen, da das Land auf sehr unterschiedliche kulturelle und landsmannschaftliche Traditionen zurückblickte. Man hoffte Eintracht und ein gemeinsames Staatsbewusstsein aller Badener und ein einheitliches Staatswesen zu befördern.</p>



<p>Im Inneren vertrat Ludwig jedoch eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Autokratie">autokratische</a> Politik. Die liberale badische Verfassung gab dem Landtag vergleichsweise große Vollmachten. Da Ludwig die Verfassung wenig schätzte, versuchte er mehrfach, die Rechte des Landtags auszuhebeln, indem er diesen nur selten einberief oder Beamte, die gleichzeitig Mitglieder des Landtags waren, an ihren Aufgaben zu behindern.</p>



<p>Mit dem Tode Ludwigs durch einen Schlaganfall waren die ebenbürtigen Nachkommen des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Baden">Hauses Baden</a> aus der ersten Ehe des Großherzogs <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Friedrich_(Baden)">Karl Friedrich</a> im Mannesstamm ausgestorben. Die Regentschaft wechselte daher gemäß einer 1818 auf dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aachener_Kongress">Aachener Kongress</a> festgelegten Regelung auf die Nachkommen aus der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Morganatische_Ehe">morganatischen Zweitehe</a> von Großherzog Karl Friedrich mit der wesentlich jüngeren Hofdame <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Luise_Karoline_von_Hochberg">Luise Karoline Geyer von Geyersberg</a>. Sie war in weiser Voraussicht auf Karl Friedrichs persönlichen Wunsch 1796 vom habsburger Kaiser <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_II._(HRR)">Franz II.</a> zur Reichsgräfin von Hochberg erhoben und für erbberechtigt erklärt worden. Somit wurde Leopold als erster Sohn des aus der zweiten Ehe 1830 neuer Großherzog. MIt seiner Frau, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schweden">schwedischen</a> Prinzessin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Wilhelmine_von_Holstein-Gottorp">Sophie Wilhelmine von Holstein-Gottorp</a>, und seiner schnell wachsenden Familie verbrachte er regelmäßig die Sommermonate in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baden-Baden">Baden-Baden</a>, wo er 1824 das von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Weinbrenner">Friedrich Weinbrenner</a> gestaltete Palais Hamilton erwarb. Erbprinz Leopold kann ohne weiteres ein maßgeblicher Einfluss auf die Umgestaltung der kleinen mittelalterlichen Bäderstadt zur zeitgemäßen und hohen Ansprüchen genügenden „Capitale d’été“ (<em>Sommerhauptstadt</em>) zugestanden werden. Zu Beginn seiner Regierungszeit weckte Großherzog Leopold beim Volk hohe Erwartungen an eine politische Wende, da er ein neues Regierungskabinett mit fortschrittlich denkenden Mitgliedern berufen hatte und 1831 ein Pressegesetz erließ, das seinesgleichen in Deutschland suchte. Dem Rücknahmedruck konnte Großherzog Leopold im Jahr 1832 nicht standhalten. In den Folgejahren hatte er sich mit dem wachsenden Unmut in der Bevölkerung auseinanderzusetzen, der 1848 in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Badische_Revolution">badischen Revolution</a> eskalierte, worauf hin die großherzogliche Familie nach Koblenz ins Exil floh. Der Großherzog beantragte Preußische Hilfe zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung. Am 18. August 1849 zog Großherzog Leopold mit den Siegern wieder in die Residenzstadt Karlsruhe ein.</p>



<p>1843 gestand er seiner Stiftante &#8211; Napoleons Stieftochter Stephanie das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Schloss_(Baden-Baden)">Neue Schloss</a>, Großherzogin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A9phanie_de_Beauharnais">Stéphanie</a> als Witwensitz zugestanden, jedoch kaum von ihr genutzt, gegen sein Sommerpalais eintauschte. Umfangreiche Ausbau- und Renovierungsarbeiten am Neuen Schloss sorgten für eine komfortable Unterkunft der großherzoglichen Familie und ließen Baden-Baden zur Sommerresidenz des Landesfürsten werden. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Zurück zur Stabilität mit Friedrich I</h3>



<p>Friedrich war der zweite Sohn Großherzog <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_(Baden)">Leopolds von Baden</a>. Als Prinz des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Baden">Hauses Baden</a> saß er von 1847 bis 1852 in der Ersten Kammer der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Badische_St%C3%A4ndeversammlung">Badischen Ständeversammlung</a>. Da sein älterer Bruder (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_II._(Baden)">Ludwig II.</a>) unheilbar krank war, übernahm er nach dem Tod seines Vaters Ludwig die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Regentschaft">Regentschaft</a> und wurde schon 1858, zwei Jahre vor dem Tode seines Bruders, selbst Großherzog.</p>



<p>Friedrich I. galt als sehr <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liberalismus">liberal</a> und war Verfechter der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konstitutionelle_Monarchie">konstitutionellen Monarchie</a>. In seiner Regierungszeit erfolgten in Baden viele wichtige und richtungweisende Reformen. So wurde der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Religionsunterricht">Religionsunterricht</a> 1860 kirchlicher, das öffentliche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schulwesen">Schulwesen</a> dagegen ganz der staatlichen Kontrolle unterstellt. 1869 führte Baden die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zivilehe">bürgerliche Eheschließung</a> wieder ein, sechs Jahre vor der reichseinheitlichen Zivilehe, und seit 1904 galt für die zweite Kammer des badischen Landtags das geheime und direkte Wahlrecht.</p>



<p>Unter Friedrichs Herrschaft wurde das aufstrebende <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mannheim">Mannheim</a> zu einem Zentrum der Industrie, da er die Wasserwege und das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahn">Eisenbahnnetz</a> den Anforderungen der Industrialisierung entsprechend ausbauen ließ. Der als gebildet und kultiviert geltende Herrscher half, die Grundlagen für den wirtschaftlichen Wohlstand im Südwesten Deutschlands zu schaffen.</p>



<p>Friedrich I. war auch ein Förderer der Kunst. Die Errichtung der Großherzoglich-Badischen Kunstschule, die heutige <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Staatliche_Akademie_der_Bildenden_K%C3%BCnste_Karlsruhe">Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe</a>, im Jahr 1854 geht auf seine Initiative zurück. Die Gründung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Staatliche_Majolika_Manufaktur_Karlsruhe">Großherzoglichen Majolika Manufaktur</a> unterstützte er mit privaten Mitteln. </p>



<p>Unter Friedrich I., einem Anhänger der deutschen Einheit unter preußischer Führung, trat Baden dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutscher_Bund">Norddeutschen Bund</a> und später dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Reich">Deutschen Reich</a> bei. Friedrich war es auch, der am 18. Januar 1871 vor den versammelten Fürsten im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelsaal_von_Versailles">Spiegelsaal von Versailles</a> das erste Hoch auf den zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Kaiser">Kaiser</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Proklamation">proklamierten</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fen">preußischen</a> König <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._(Preu%C3%9Fen)">Wilhelm I.</a> ausbrachte.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Entwicklung nach 1818-48</h3>



<p>Nach den Kriegswirren begann für Baden der Weg in die Moderne, wobei sich die Handlungsträger zunächst als entschlussfreudige Reformer präsentierten. Die ersten Jahrzehnte des neuen Staates waren jedoch noch mit erheblichen Entwicklungsproblemen aufgrund der traditionell geprägten Ständegesellschaft konfrontiert. Noch übte eine kleine Gruppe von Standesherren des alten Adels mancherorts einen mächtigen Einfluss aus. </p>



<p>Bis 1809 war das Territorium Badens im Zivilrecht ein Flickenteppich aus altem Landrecht des 17. Jahrhunderts. Am 1. Januar 1810 ersetzte sie alle der neue <em>Code Napoléon mit Zusätzen und Handelsrecht als Landrecht für das Großherzogtum Baden</em>. Dieses badische <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Badisches_Landrecht_1810">Zivilrecht von 1810</a> blieb bis zum Jahre 1900 in Geltung, als es durch das am 1. Januar 1900 in Kraft getretene <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch">Bürgerliche Gesetzbuch</a> ersetzt wurde. </p>



<p>Wirtschaftliche Entwicklung</p>



<p>Mit der Abkopplung von Frankreich wurde die Zollgrenze an den Rhein verlegt. Somit litt Baden seit Anfang des 19. Jahrhunderts zunächst unter seiner neu entstandenen wirtschaftlichen Randlage im deutschen Reich. Die Schifffahrt am Oberrhein war in vorindustrieller Zeit langsam aber auch vor seiner Begradigung ein wichtiger Transportweg war. Stromabwärts wurden die wenig manövrierfähigen Holzschiffe am Oberrhein meist gerudert, stromaufwärts hingegen von Schiffsziehern oder mit Hilfe von Pferden von Land aus bewegt. Dieses so genannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Treideln">Treideln</a> war eine harte und gefährliche Arbeit. Für die Landschaft entlang des Rheins bestand zudem ständige Hochwassergefahr. Von 1817 bis 1874 wurde der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinbegradigung">Oberrhein begradigt</a> und dadurch zur europäischen Großwasserstraße. Im Jahre 1827 fuhr das erste Dampfschiff auf dem Rhein, was als Nebeneffekt den romantischen Rheintourismus insbesondere auf der Strecke Mainz bis Köln beförderte. Die erste Strecke der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fherzoglich_Badische_Staatseisenbahnen">Badischen Staatseisenbahnen</a> auf der Hauptlinie Mannheim – Basel wurde von 1840 bis 1855 erbaut und in Betrieb genommen. Durch die starke Verbesserung der Transportmöglichkeiten entstanden nun in den Orten mit Bahnanschluss zunehmend feste Kolonialwaren- und Gemischtwarenläden.</p>



<p>Bis zur Gründung des Deutschen Reichs 1871 war der süddeutsche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gulden">Silbergulden</a> zu 60 Kreuzer und ab 1838 parallel der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinstaler">Taler</a> des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Zollverein">Deutschen Zollvereins</a> offizielles Zahlungsmittel. Nach der Gründung des Deutschen Reichs wurde durch das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_M%C3%BCnzgesetz">Deutsche Münzgesetz</a> vom 9. Juli 1873 und durch die kaiserliche Verordnung vom 22. September 1875 die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Goldmark">Mark</a> zu 100 Pfennigen mit Wirkung vom 1. Januar 1876 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. </p>



<p>In den Jahrzehnten bis zur Revolution von 1848 änderte sich die Gesamtstruktur der Wirtschaft noch wenig. Nur etwa ein Viertel der Bevölkerung lebte in den großen Städten wir Karlsruhe, Mannheim oder Heidelberg mit rund 20.000 Einwohnern im Jahr 1850. Als Garnisonsstadt wichtig war zudem Rastatt, als Kurort Baden-Baden, welches damals wie das Land nur Baden hieß.</p>



<p>In Konkurrenz zu den im Niedergang befindlichen Zünften gelang einigen Handwerksbetrieben die Entwicklung zur Fabrik (Baumwollspinnereien/-webereien, Tuchmanufakturen, Papierfabriken und chemische Fabriken). Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Karlsruhe außerdem das für die bürgerliche Gesellschaft des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Biedermeier">Biedermeierzeitalters</a> so wichtige Verlagswesen.</p>



<p></p>



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<p>Revolution</p>



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<p>Als Anfang des Jahres 1848 die Bankhäuser Haber und Kusel in Karlsruhe zusammenbrachen, brachte dies neben vielen Privatanlegern auch die drei größten badischen Industriebetriebe in schwere Bedrängnis: die Zuckerfabrik in Waghäusel, die Spinnerei und Weberei in Ettlingen und die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenbau-Gesellschaft_Karlsruhe">Maschinenbau-Gesellschaft</a> in Karlsruhe. Der Landtag folgte am 29. Januar 1848<sup><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fherzogtum_Baden#cite_note-Stadtarchiv-5">[5]</a></sup> gegen den Widerstand Friedrich Heckers einem Regierungsantrag zur Übernahme der Zinsgarantien, um die Arbeitsplätze der drei vom Konkurs bedrohten Unternehmen zu sichern.</p>



<p></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Johann Peter Wagner</title>
		<link>https://schulte.kd.hissit.net/peter-wagner-und-nader/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2022 20:02:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Johann Peter Wagner (1802 Mannheim-1847 Karlsruhe): Maler, Lithograph, DruckereibesitzerDie damals vorherrschende Drucktechnik war der Kupfer- und Holzdruck.&#160; Zunehmend waren neben den Druckereien auch Buchhandlungen ergänzend verlegerisch im Bereich von Kunst- und Notendruck tätig und vergaben projektbezogen Aufträge an Maler bzw. Stecher für den Eigenverlag. Mit dem Einzug der Lithographie als neue Drucktechnik siedelten sich neue...]]></description>
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<p><strong>Johann Peter Wagner (1802 Mannheim-1847 Karlsruhe): Maler, Lithograph, Druckereibesitzer</strong><br>Die damals vorherrschende Drucktechnik war der Kupfer- und Holzdruck.<br>&nbsp;</p>



<p>Zunehmend waren neben den Druckereien auch Buchhandlungen ergänzend verlegerisch im Bereich von Kunst- und Notendruck tätig und vergaben projektbezogen Aufträge an Maler bzw. Stecher für den Eigenverlag. Mit dem Einzug der Lithographie als neue Drucktechnik siedelten sich neue Druckereien in Karlsruhe an (Wagner, Braun, Velten). </p>



<p>Nach einer Lehre in dessen Steindruckerei übernahm sein Neffe Johann Peter Wagner 1827 den Betrieb unter dem Namen <em>Lithographische Kunstanstalt J.P. Wagner</em> und produzierte aufgrund seines frühen Todes leider nur für einen Zeitraum von etwa 20 Jahren für ein größeres Publikum erschwingliche Porträt- und Landschaftslithographien. Wagner war in Karlsruhe gesellschaftlich recht umtriebig und nutzte seine Konktakte für die kaufmännische Entwicklung z.B. als Gemeinderat und Vorsitzender des 1831 gegründeten Gewerbevereins, in dem sich die aufstrebenden Unternehmer der Stadt versammelten. Die Arbeiten seiner Anstalt umfassten Portraits, Landschaften, Stadtansichten oder Reproduktionen. Seine Publikationen sind kaum mehr erhältlich, jedoch verfügt das Landesarchiv über zahlreiche Ansichten und Panoramen von Karlsruhe und Baden-Baden. Die Arbeiten sind technisch extrem sauber gearbeitet, bestechen durch eine beeindruckende perspektivische Tiefe und sind Zeugnis der frühen Blüte des Steindrucks in Deutschland.</p>



<p>-&gt; PAX Buch, Ausführungen zum Steindruck in Deutschland</p>



<p>1835: Souvenirs de Baden, jedoch bei Marx!<br>18xx: Esquisses schon im Verlag Wagner, Abkopplung von Marx<br>1838: 32 Ansichten mit dem Panorma und Plan von Carlsruhe nebst einem erklärenden Taxte 1838, Nachdruck zum 250-jährigen Stadtjubiläum von Karlsruhe. </p>



<p></p>



<p>Johann Wagner nahm vor seiner verlegerischen Karriere 1823/24 ein Studium an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München auf.</p>



<p>München damals als Zentrum</p>



<p>Ausführungen… Brief vom 17. Februar 1823 von Frommel an Wagner, dass er am 1. Mai 1824 für 6 Wochen nach Paris fährt und das Werk über Sicilien herausgeben wird. Woher stammte der Kontakt? Wagner fuhr als Teil der damals üblichen Grand Tour 1824/25 ebenfalls nach Paris wo er Frommel auch begegnet. Frommel fährt aber weiter nach London zur Erkundung des Stahlstichs und muss im Mai 1825 zur Kunstausstellung nach Karlsruhe. Frommel brachte in den Jahren 1825-28 die 4 Serien über Baden-Baden heraus à Inspiration für Wagner?<br>Um 1826/27 reiste nach Italien.</p>



<p>Weggabelung!! Frommel verschreibt sich dem Stahldruck und Wagner der Lithographie! Die Esquisses stehen dann den Leporellos von Frommel gegenüber &#8211; Super Geschichte<br>&#8211;&gt; Literatur zum Technikstreit der beiden Techniken!</p>



<p>Wagner war aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligt und wurde im Jahr xx Vorsitzender des 1831 gegründeten Gewerbevereins und Mitglied der Karlsruher Museumsgesellschaft (ehemals Lesegesellschaft). Kontakte zwischen den Vereinen? Frommel und Wagner jeweils als Leiter der Vereine</p>



<p>Bedeutende Vereine in Karlsruhe damals</p>



<p>Ausblick Kunstverein mit bekannten Namen und Kontakte zwischen Mitgliedern und Künstlern, Leiter Frommel</p>



<p><strong>Ludwig Michael Nader (1811-1840), Lithograph und Aquarellist, geb. Karlsruhe, gest. München&nbsp;</strong></p>



<p><br>Ludwig Nader wuchs in Karlsruhe auf und siedelte 1832 mit 21 Jahren nach München über, wo er bereits 8 Jahre später im jungen Altern von nur 29 Jahren verstarb. Über ihn ist nur sehr wenig schriftlich dokumentiert. Da Nader den Quellen zufolge seine erste Ausbildung (vermutlich mit ca. 14 Jahren ab dem Jahr 1825?) in der Druckerei Wagners erhielt, müsste das noch unter dem Senior Carl Wagner erfolgt sein. Erst 1832, als 21-Jähriger erhielt er seine tiefergehende malerische Ausbildung – ebenfalls wie Johann Wagner aber 8 Jahre später &#8211; in München.</p>



<p>Da Wagner rund 10 Jahre älter als Nader war und in der Zeit von 1823-1827 zum Studium auf einer Grand Tour durch Europa unterwegs war, haben sich die beiden entweder schon vorher in Karlsruhe über den väterlichen Betrieb kennengelernt oder vielleicht erst danach in den fünf Jahren zwischen 1827-32 vor dem Wegzug Naders nach München. Gleich weiter nach Leiden, Holland wegen Fauna Japonica</p>



<p><br>Inspirtation München? Es ist zunächst nicht klar, ob Nader den Auftrag für das Baden-Baden Panorama erst Mitte der 30er Jahre während seiner Zeit in München oder bereits vor seinem Weggang noch in Karlsruhe erhalten hat. Ersteres spricht dafür, weil die Zeichnung/Lithographie nach Abgleich mit der Bauentwicklung der abgebildeten Gebäude ungefähr um 1835 erstellt wurde. Außerdem liegt im Stadtarchiv ein Schriftstück vor…..?<br>Nachlass Wagner: Briefverkehr?</p>



<p>Möglicherwiese wurde er inspiriert von den Arbeiten Frommels und der Publikation von Frommel 18x<br></p>



<p>Nader hinterließ Bilder in Aquarell und Lithographien.<br>1. Rocca die Staffano bei Tivoli, nach M. Wetzels Zeichnung, fol.<br>2. Panorama von Neapel von Capo die Monte aus, nach demselben. Aus vier Blättern zusammengesetzt, München 1832, gr. qu. fol. (Nagler Band XI, S. 196)<br></p>



<p>Nader, Lithograph und Aquarellist, wurde 1811 zu Karlsruhe geboren, erhielt den ersten Unterricht in Wagner&#8217;s lithographischer Anstalt, kam 1832 nach München, welches N. jedoch bald wieder verließ, um an der artistischen Ausstattung des berühmten Werkes Ph. Fr, v. Siebold&#8217;s über Japan (Fauna Japonica) mitzuarbeiten. Im J. 1838 kehrte N. nach München zurück, um unter Fr. Hohe sich weiter zu bilden, allein ein Augenübel zwang ihn, der lithographischen Technik zu entsagen; er schuf nun mehrere landschaftliche Aquarelle, welche vielen Beifall fanden, starb aber schon am 9. Mai 1840 am Nervenfieber. N. lithographirte nach M. Wentzel&#8217;s Ausnahme ein &#8222;Panorama von Neapel&#8220; 1832 (in 4 Blättern), ebenso eine Ansicht von &#8222;Rocca di St. Steffano bei Tivoli&#8220;.&nbsp;<br>à parallel Panorama von Baden-Baden<br>Panorama von Neapel vom Capo die Monte aus nach der Natur gezeichnet von M. Wentzel, auf Stein gezeichnet von L. Nader, gedruckt bey Lacroix. &#8211; München : b. Verfasser, 1832</p>



<p>Philipp Franz von Siebold (1796 ~ 1866) came to Japan in 1823 as a resident physician at the</p>



<p>Dutch trading post on Dejima Island in Nagasaki Prefecture. Yet, his life was not confined to the</p>



<p>island. In 1824, he opened an institute that served as a medical school and clinic in Narutaki,</p>



<p>Nagasaki, and later in 1826 he accompanied the chief factor of the trading post on a court journey to</p>



<p>Edo. In total, his tenure in Japan lasted approximately six years.</p>



<p>During his stay in Japan, Siebold socialized with Japanese doctors and “Dutch” scholars and</p>



<p>shared his knowledge of Western medicine and natural sciences. He also devoted himself to</p>



<p>researching and collecting information on a wide range of subjects including the Japanese land,</p>



<p>society, culture, animals and plants. Even though he was unable to return home with maps of Japan,</p>



<p>since the possession of maps was strictly forbidden by the Japanese government (Siebold Incident),</p>



<p>he returned to the Netherlands with an enormous amount of collections.</p>



<p><em>Fauna Japonica </em>is one of the publications that Siebold produced upon return to the Netherlands. It</p>



<p>is a series of monographs based on animal specimens he collected in Japan and drawings by</p>



<p>Japanese artist Keiga Kawahara. In cooperation with scholars at a museum in Leiden, it was</p>



<p>published in the following five volumes between 1833 and 1850<em>: Aves</em>, <em>Pisces</em>, <em>Crustacea</em>,</p>



<p><em>Mammalia </em>and <em>Reptilia </em>including <em>Amphibians</em>. This is the first book ever written on Japanese</p>



<p>animals in European languages, namely Latin and French. With its detailed descriptions and</p>



<p>illustrations, <em>Fauna Japonica </em>widely introduced Japanese animals to Western Europe.</p>



<p>The series was reprinted in Japan by Shokubutsu Bunken Kankokai (a botanical publication</p>



<p>society) between 1934 and 1937 with commentaries by Japanese scholars, and the <em>Aves </em>and</p>



<p><em>Crustacea </em>volumes are displayed in this exhibition.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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			</item>
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		<title>Jean Jacotte Souvenir des Eaux des Baden-Baden</title>
		<link>https://schulte.kd.hissit.net/jean-jacotte-souvenir-des-eaux-des-baden-baden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 10:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schulte.kd.hissit.net/?p=430</guid>

					<description><![CDATA[Nacido en 1806,1​2​ se dedicó a la reproducción&#160;litográfica&#160;de paisajes y vistas. Entre sus trabajos se encuentran reproducciones del telégrafo de&#160;Montmartre&#160;y otras localizaciones de&#160;París&#160;y sus alrededores hacia 1824, en el estilo «lúgubre» de las litografías de esa época, además de vistas de&#160;Lyon&#160;y del&#160;Isère&#160;en 1827. Realizó también láminas para el&#160;barón Taylor&#160;y para obras como&#160;Le Moyen-Age pittoresque et...]]></description>
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<p>Nacido en 1806,<sup><a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Louis-Julien_Jacottet#cite_note-bnf-1">1</a></sup>​<sup><a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Louis-Julien_Jacottet#cite_note-FOOTNOTEBeraldi1889160-162-2">2</a></sup>​ se dedicó a la reproducción&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Litograf%C3%ADa">litográfica</a>&nbsp;de paisajes y vistas. Entre sus trabajos se encuentran reproducciones del telégrafo de&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Montmartre">Montmartre</a>&nbsp;y otras localizaciones de&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Par%C3%ADs">París</a>&nbsp;y sus alrededores hacia 1824, en el estilo «lúgubre» de las litografías de esa época, además de vistas de&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Lyon">Lyon</a>&nbsp;y del&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/R%C3%ADo_Is%C3%A8re">Isère</a>&nbsp;en 1827. Realizó también láminas para el&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Isidore_Taylor">barón Taylor</a>&nbsp;y para obras como&nbsp;<em>Le Moyen-Age pittoresque et archélogique</em>&nbsp;y&nbsp;<em>La Grèce</em>. También de la&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Ciudadela_de_Blaye">ciudadela de Blaye</a>&nbsp;en 1832. Fue el dibujante encargado de ilustrar títulos como&nbsp;<em>Souvenirs des Pyrénées</em>,&nbsp;<em>Plombières</em>&nbsp;(1836),&nbsp;<em>Souvenirs pittoresques du Mont-Dore</em>,&nbsp;<em>Album d&#8217;Uriage</em>,&nbsp;<em>Souvenirs des eaux de Baden-Baden</em>&nbsp;(1837),&nbsp;<em>Six vues des bains de Lucques</em>; Beraldi critica estas vistas por carecer tanto del carácter&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Pintoresco">pintoresco</a>&nbsp;de las litografías hechas por los pintores de la época como de una «exactitud fotográfica».<sup><a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Louis-Julien_Jacottet#cite_note-FOOTNOTEBeraldi1889160-162-2">2</a></sup>​<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cour_du_ch%C3%A2teau_de_Pau_(Basses_Pyr%C3%A9n%C3%A9es)_-_Fonds_Ancely_-_B315556101_A_JACOTTET_2_019.jpg"></a><a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Castillo_de_Pau">Castillo de Pau</a>&nbsp;(«Dessiné d&#8217;après nature et lith. par J. Jacottet, Fig: par&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Adolphe_Jean-Baptiste_Bayot">A. Bayot</a>» en&nbsp;<em>Souvenirs des Pyrénées</em>)</p>



<p>Hacia 1835 realizó vistas de diversas localizaciones francesas:&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Nantes">Nantes</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Dinan">Dinan</a>, riberas del&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/R%C3%ADo_Loira">Loira</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Vend%C3%A9e">Vendée</a>&nbsp;y varios castillos, además de la torre del campanario en&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Douai">Douai</a>&nbsp;(<em>L&#8217;Artiste</em>, 1843). Otro título en el que participó fue&nbsp;<em>Promenades dans Paris et ses environs, dessinées d&#8217;après nature et litographiées par Jacottet</em>&nbsp;(1838-1843), con figuras de&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Adolphe_Jean-Baptiste_Bayot">Bayot</a>. Igualmente habría realizado vistas de&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Suiza">Suiza</a>&nbsp;(con figuras de Gaildreau), las riberas del&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Rin">Rin</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Escandinavia">Escandinavia</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/San_Petersburgo">San Petersburgo</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Mosc%C3%BA">Moscú</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Varsovia">Varsovia</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Cracovia">Cracovia</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Vilna">Vilna</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Espa%C3%B1a">España</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Roma">Roma</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Cuba">Cuba</a>,&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Jamaica">Jamaica</a>, parte de&nbsp;<em>L&#8217;Italie monumentale</em>&nbsp;de Philippe Benoist y de&nbsp;<em>L&#8217;Italie a vol d&#8217;oiseau</em>&nbsp;de&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Alfred_Guesdon">Alfred Guesdon</a>. Participó en la&nbsp;<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Exposici%C3%B3n_Universal_de_Par%C3%ADs_(1855)">Exposición Universal de 1855</a>.<sup><a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Louis-Julien_Jacottet#cite_note-FOOTNOTEBeraldi1889160-162-2">2</a></sup>​ Habría sido autor de varias obras relacionadas con la enseñanza del dibujo de paisajes como&nbsp;<em>Fragments de Paysages</em>,&nbsp;<em>Cours de Paysage</em>,&nbsp;<em>Cours progressif de Paysage</em>,&nbsp;<em>Le Wattelet, ou principes et études de paysages élémentaires</em>&nbsp;(Chavant, 1831),&nbsp;<em>Excursions pittoresques</em>,&nbsp;<em>Études de paysages aux deux crayons</em>,&nbsp;<em>La Campagne</em>,&nbsp;<em>Sites remarquables</em>&nbsp;y&nbsp;<em>Croquis de vues historiques</em>, entre otras.<sup><a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Louis-Julien_Jacottet#cite_note-FOOTNOTEBeraldi1889160-162-2">2</a></sup>​</p>



<p>De nombre completo «Louis-Julien Jacottet», habría fallecido en 1880 y sido padre de «Louis-Jean Jacottet» (1843-1906), también litógrafo y pintor.<sup><a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Louis-Julien_Jacottet#cite_note-bnf-1">1</a></sup>​<sup><a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Louis-Julien_Jacottet#cite_note-4">nota 1</a></sup>​</p>
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			</item>
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		<title>Wichtige Maler</title>
		<link>https://schulte.kd.hissit.net/badische-maler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2021 17:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Heidelberger Ansicht des jungen Rottmann von 1815 zeigt in anschaulicher Weise diese Transformation, die Grundlage für die zahllosen Publikationen zur Rheinromantik bis zur Mitte des Jahrhunderts. Heidelberg war neben Baden-Baden die am meisten portraitierte Stadt in Süddeutschland.]]></description>
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<p>Die Heidelberger Ansicht des jungen Rottmann von 1815 zeigt in anschaulicher Weise diese Transformation, die Grundlage für die zahllosen Publikationen zur Rheinromantik bis zur Mitte des Jahrhunderts. Heidelberg war neben Baden-Baden die am meisten portraitierte Stadt in Süddeutschland.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aloys Schreiber (1761-1841)</title>
		<link>https://schulte.kd.hissit.net/aloys-schreiber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2021 17:47:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Weder Kosmopolit noch Spießbürger &#8211; Der badische Dichter und Heidelberger Professor für Ästhetik&#8220; lautet der Titel des vom Archiv der Universität Heidelberg herausgegebenen Begleitheft zur Ausstellung des Heidelberger Geschichtsverein im Jahr 2006 (1). Aloys Schreiber bewegte sich in vielen Rollen &#8211; er war Dichter, Romantiker, Historiker, Kunstsammler, Publizist, Lehrer und am Ende Hofhistograph des Großherzogs...]]></description>
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<p>&#8222;Weder Kosmopolit noch Spießbürger &#8211; Der badische Dichter und Heidelberger Professor für Ästhetik&#8220; lautet der Titel des vom Archiv der Universität Heidelberg herausgegebenen Begleitheft zur Ausstellung des Heidelberger Geschichtsverein im Jahr 2006 (1). Aloys Schreiber bewegte sich in vielen Rollen &#8211; er war Dichter, Romantiker, Historiker, Kunstsammler, Publizist, Lehrer und am Ende Hofhistograph des Großherzogs von Baden in Karlsruhe. Er agierte zwischen Mainz, Heidelberg, Karlsruhe und Baden-Baden in den Aufstiegsjahren des Landes Baden von der französischen- bis zu deutschen Revolution 1848 und damit in der literatur- und kunsthistorisch so interessanten Umbruchphase zwischen Klassik und Romantik in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts. </p>



<p><strong>Aloys Schreiber (1761-1841)</strong> ist historisch gesehen eine eher missachtete Nebenfigur in diesen Umbruchsjahren. Wahrscheinlich liegt das gerade an der Vielfältigkeit seiner Aktivitäten, die ihn aus heutiger Sicht eher als &#8222;Tausendsassa&#8220; denn als Genius erscheinen lassen. Aber genau darin liegt vermutlich der Wert seiner Arbeit &#8211; in der interdisziplinären Verknüpfung seines erlangten Wissens, was dazu führte, dass er trotz seiner eher unsteten beruflichen Entwicklung eine enorme publizistische Leistung vollbrachte. Insbesondere mit seinen Veröffentlichungen zur Landeshistorie Badens und seiner daraus abgeleiteten Tätigkeit als Reiseschriftsteller war er zu Beginn den 19. Jahrhunderts ein echter Innovator. Er erkannte frühzeitig den wachsenden Informationsbedarf der gerade entstehenden Reisebranche nach fundiertem Text- und Bildmaterial. Unterstützt vom Siegeszug der Rheinschifffahrt und des Bahnverkehrs nutzte er seine guten Beziehungen zum Badischen Hof sowie zur Verlags- und Kunstwelt und schuf zusammen mit dessen führenden Vertretern zahlreiche Publikationen insbesondere in den Jahren 1805-1825. Er war damit maßgeblicher Wegbegleiter für die Verbreitung hochwertiger Landesbeschreibungen und Ansichtenwerke im Badischen Land und darüber hinaus. </p>



<p>Aloys Schreiber verbrachte seine Kindheit in Kappel-Windeck und am Jesuiten Gymnasium Baden-Baden, studierte ab 1781 Theologie (ohne Abschluss) in Freiburg und war ab 1784 Lehrer für Ästhetik sowie Bibliotheksverwalter am Gymnasium in Baden-Baden. Er blieb dieser Stadt bis an sein Lebensende verbunden, was sich auch in seine Publikationen über diese Stadt niederschlug. Bevor er Schulleiter in Baden-Baden wurde, wechselte er zuvor für einige Jahre nach Mainz als Theaterkritiker und -schriftsteller und baute dort erste Kontakte in die Verlagswelt auf, z.B. zu Wilmans in Frankfurt. Mainz war damals mit Bingen Ausgangspunkt der ersten Rheinreisen flussabwärts an der Loreley vorbei bis nach Köln. 1793 unternahm er eine Reise an die Ostsee, worüber er seine erste Reisebeschreibung verfasste. Mitte der 90er Jahre kehrte er zur Familiengründung nach Baden-Baden zurück. Als geschichtsorientierter Schulleiter und heimatverbundener Traditionalist pflegte er gute Verbindungen nach Karlsruhe und den fürstlichen Hof der Durlacher Linie, welche 1771 nach der Übernahme der markgräflichen Linie aus Baden-Baden für das gesamte Schulwesen in der Markgrafschaft zuständig war. </p>



<p>Europa befand sich in Folge der französischen Revolution seit 1792 in wechselnden Koalitionskriegen gegen Frankreich und Schreiber hatte nach Ende der ersten Phase während der Friedensverhandlungen beim Rastatter Kongresses 1797-99 den Auftrag für die Berichterstattung über den Verhandlungsverlauf. Es ist davon auszugehen, dass Schreiber ab diesem Zeitpunkt sein Netzwerk in die Karlsruher Verwaltungsstrukturen, die bürgerlich-intellektuelle Szene aber auch die Verlagsindustrie mit den führenden Betrieben Macklot &amp; Co. etablierte. </p>



<p>Die Quellenlage gibt leider keine Auskunft darüber, wie er zu seiner ersten und für Baden-Baden bedeutsamen Stadtbeschreibung aus dem Jahr 1805 mit dem Titel <em>&#8222;Baden in der Marggraffschaft mit seinen Bädern und Umgebungen“</em> gekommen ist, aber der Umfang des Werkes legt nahe, dass es sich um ein längerfristig geplantes Projekt gehandelt haben muss, zumal es beim damals führenden Karlsruher Hofdrucker Maklot aufgelegt wurde. Gleichzeitig nutze er seine detaillierten Kenntnissen über seine Heimat &#8222;Baden bey Rastatt&#8220; dazu, den aufstrebenden Markgraf und späteren Großherzog Karl Friedrich bei der Aufwertung von Baden-Baden als präferierten Kurort im Reich, noch vor den Kurorten xx und yy, zu unterstützen. Der 1803 zum Kurfürst erhobene Karl Friedrich hatte beim renommierten Hofarchitekten Weinbrenner die Renovierung des alten Promenadenhauses von 17xx (der Neubau des heutigen Konversationshauses kam erst 1825) und die Erneuerung des alten Bäderviertels rund um die Stiftskirche beauftragt. Schreiber bot an, eine erste umfassende Stadtbeschreibung überhaupt zu erstellen, um die potenziellen Gäste von der Schönheit der Stadt, aber auch seiner landschaftlich reizvollen Umgebung zu überzeugen. Schreiber und Weinbrenner standen in Karlsruhe in engem Austausch unter anderem beim Badischen Kunstverein und der Lesegesellschaft.<br><strong><em>1805: Baden in der Marggraffschaft, erschienen in Macklots Hofbuchhandlung in Karlsruhe</em></strong></p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="478" height="770" src="https://schulte.kd.hissit.net/wp-content/uploads/2022/04/Baden-MG-4.jpg" alt="" class="wp-image-762"/></figure>
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<p>Warum ist dieses Werk so interessant und trotzdem weitgehend unbekannt? Schreibers Publikation wirkt mit 222 Seiten sehr umfassend, jedoch wurden die Bücher zur Jahrhundertwende im sehr schmalen x Format gedruckt. Auf eine Seite passten nicht viel mehr als 120 Wörter passten und in späteren Jahren wäre das Buch höchstens halb so dick gewesen.  <br><br>Schreibers Stadtbeschreibung besteht fast nur aus Text, einer Landkarte für Baden-Baden und Umgebung, einer einzigen Stadtansicht und einer Ansicht/Grundriss von Weinbrenners Antiquitätenhalle (Polytechnikum). Da sich die Stadt erst in der Anfangsphase des Ausbaus befand, gab es kaum in Kupfer gestochene Ansichten (Lithographie und Stahlstich kamen erst 10 bzw. 20 Jahre später), sondern nur vereinzelte Zeichnungen, Aquarelle oder Ölbilder. Der einzige vor Ort lebende Maler war Stanislaus Schaffroth (17xx-18xx), von dem einzelne Bilder in Kupfer von Seyffer gestochen wurden. Schaffroth war Zeichenlehrer an der xx Schule in Baden-Baden und wurde später Hofmaler? </p>



<p>Schreiber erkannte schnell, dass die Ansichten für den Leser ein sehr wichtiges Element waren, weshalb er in Folgejahren  intensive Kontakt zu führenden Künstlern und Stechern in Karlsruhe (Haldenwang, Frommel) und Heideberg (Primavesi/Roux) pflegte. Später in Heidelberg baute er eine eigene Kupferstichsammlung für didaktische Zwecke als Universitätsprofessor auf, die er später der Stadt vermachte, so wie das später  xxx von xx in großem Stil machte.</p>



<p>Da es somit noch kein anschauliches Bildmaterial gab, fokussierte sich der historisch interessierte Schreiber auf den ersten 60 Seiten auf die Zeit Badens unter den Römern und den &#8222;Teutschen&#8220; &#8211; diese tradierte Schreibweise mit &#8222;T&#8220; bevorzugte er auch in anderen Publikationen, wofür er aber in der Zeit des Aufbruchs in die Moderne eher belächelt wurde. Überraschend ist hingegen, dass der Schriftttyp des Buches sehr progressiv in gut lesbaren Lettern und nicht mehr in altdeutsch gedruckt wurde &#8211; im Gegensatz zur Neuauflage des Buches 1811. Schreiber hat das Buch &#8222;seiner Hochfürstlichen Durchlaucht dem Herrn Kurprinzen Carl Ludwig zu Baaden &#8222;unterthänigst gewiedmet&#8220;, da dieser die Nachfolge des Kurfürsten antreten sollte.</p>



<p>Aus dokumentarischer Sicht sehr erfreulich und akademisch auch äußerst korrekt fügte er im Anhang ein Literatur- und Quellenverzeichnis bei, wodurch erkenntlich wird, dass insbesondere die älteren Quellen noch in Latein verfasst wurden. Bei einer Analphabetenquote von ca. 85% um die Jahrhundertwende waren aber sowohl die in Deutsch als auch in Latein verfassten Werke nur einer beschränkten Leserschaft überhaupt verständlich. So hatte z.B. die Karlsruher Tages- und Wochenzeitungen bei einer Bevölkerung von rund 20.000 Einwohnern in Karlsruhe eine Auflage von nicht mehr als 500 Stück. Als Autor mit Büchern reich zu werden, war kaum möglich und, wenn überhaupt, nur durch einen überrregionaler Verkauf in höherer Auflage wir z.B. bei Gothes oder Schillers Klassikern denkbar, die beim Tübinger Velger Cotta unter Vertrag standen. Somit ist verständlich, dass Autoren und Verleger lieber Titel mit &#8222;grenzenloser&#8220; Bedeutung auflegten. Genau dies taten auch einige Karlsruhe Verlerg, jedoch in Form von Raubkopien am Urheberrecht vorbei und brachten Karlsruhe den unrühmlichen Ruf als Kopierer-Hochburg bei. </p>



<p>Schreiber musste aber klar gewesen sein, dass eine breite Reisekundschaft weniger an schwerverdaulichen, geschichtsbeladenene Stadtchroniken interessiert war, als vielmehr an touristischen Highlights, praktischen Übernachtungstips, Routen- und Reiseplanung und Ähnlichem. Genau das erkannte er auch, bediente diese existierende Marktlücke &#8222;Reiseführer&#8220; aber erst in den kommenden Jahren als die zahlreichen Touristen für eine regelmäßige Nachfrage sorgten. Insbesodnere in Baden-Baden als Modebad entstand eine zahlungskräftige Kundschaft, welche die Bücher nicht nur in den damals vorherrschenden Lesecabinetten oder Leihbibliotheken &#8222;mietete&#8220;, sondern bei zunehemend günstigeren Druckkosten die Bücher auch kaufte.</p>



<p>Natürlich wollte er seinen akademischen Anspruch nicht vollständig aufgeben und auch seinem Lehrauftrag für die eher ungebildeten Leser nachkommen. Vielleicht ist gerade diese Motivation das Unterhaltsame an dem &#8222;Büchlein&#8220;, denn Schreiber unerzieht sowohl die historischen Zusammenhänge als auch die spezifischen Orts- und Personenkenntnisse gerne einer persönlichen Würdigung unter gesellschaftspolitischen aber auch moralischen oder gar etwas satirischen Aspekten. Dieses wertende, einordnende Kommentieren der Zustände und Entwicklungen ist insofern interessant, als Schreiber noch in der Tradition einer Ständegesellschaft mit einem an der Klassik orientierten Wertbild erzogen wurde und mit den überwältigenden Folgen der französisichen Revolution und dem Verhalten der primär and Unterhaltung orientierten Kurgesellschaft doch stark hadert. Er begeistert sich natürlich für den bevorstehenden Aufstieg der Stadt seines Herzens und die Wertschätzung seitens des zukünftigen Großerzogs, aber die Abgründe des &#8222;Hazardspiels&#8220; und deren finanzielelr Nutzen für die Stadt scheinen ihm zumindest noch in seinem ersten Werk 1805 nicht ganz ausgewogen.  </p>



<p><em>&#8222;Später , besonders von der Zeit an, da Baaden durch den Befehl des französischen Kriegsministers Lou v o is in einen Aschenhaufen verwandelt wurde , und sich nur langsam und allmählig wieder aus seinen. Ruinen erhob , verlor sick auch fein Bus in etwas , bis der lezte Kr&#8217;ug, und der Rastatter Congress aus allen Gegenden Teutschlands und des Auslandes, Fremde hierherführte , die eben so durch den Reichthum uvstiXr mahlerischen Naturscenen bezaubertj als durch die oft wunderahnlichen Wirkungen unserer warmen Quellen in Erstaunen gesezt wurden.&#8220;</em></p>



<p>Schreiber bezieht sich hier auf den Überfall Louis XIV von 1686 (siehe Link), der im Rahmen des (bayrisch-)pfälzischen Erbfolgekriegs zu einer Brandrodung zahlreicher Städte entlang des Rheins führte. Kurz zuvor hatte Frankreich noch Teile des Elsass und Lothringens besetzt.  Historisch wird dieser Konflikt zwischen dem sich aus der Umklammerung der Hl. Römischen Reiches lösenden Frankreich als Beginn der &#8222;Erbfeindschaft&#8220; mit Deutschland betrachtet. Jedem Schulkind war Louvois als Kriegsschurke bekannt, denn nicht nur Baden-Baden benötigte nahezu 100 Jahre, um sich von diesem Krieggreuel almählich zu erholen (Stich von Merian). Schreiber bedankt angesichts zerstörter Archive beim Vorsteher der Kapuziner-Bibliothek für ein in Latein geschriebenens Tagebuch über die damalige &#8222;Verheerung der Stadt&#8220;, denn damals &#8222;giengen die Archive bei der Einäscherung durch die Franzosen großentheils in Rauch auf&#8220;. In der Vorrede erklärt Schreiber den dringenden Bedarf nach geschichtlicher Dokumentation der Stadtgeschichte weil die vorliegenden Werke der Historiker &#8211; außer die des Landsmanns Schöpflin (X) &#8211; sich fast ausschließlich auf die römische Historie des Aqua Aurelia und die römischen Badruinen konzentrieren. Er beschwert sich darüber, dass die bekannten Chronisten <em>&#8222;die sonst bei den unbedeutendsten Dingen redselig genug sind&#8220;</em> nichts Verwertbares geschrieben haben und <em>&#8222;entsprechen sonach keineswegs ganz der Absicht einer solchen Ortsbeschreibung&#8220;</em>. Gleichwohl zitiert er ebendiese Historiker in seinem Teil über die Römer und rät dabei jenen ungebildeten Lesern, denen Sprache und Geschichte ebendieser eher fremd sind, dass sie &#8222;<em>am besten thun, jene Blätter zu überschlagen, oder sich anderswo Licht zu holen&#8220;.</em> Natürlich war im als Lehrer die Trockenheit des Stoffes bewusst.</p>



<p>Schreiber unterschreibt die Einleitung des Buches am 1. Dezember 1804 noch als Professor am kurfürstlichen Lyceeum in Baden-Baden, bewarb sich aber just im Januar 1805 wohl nicht ganz zufällig beim Kurfürst auf die Stelle als Professor für Ästhetik und Geschichte an der Universität Heidelberg. </p>



<p></p>



<p>Offensichtlich untersützte er mit seinem Werk die Bestrebungen des Kurfürsten, Baden-Baden als Bäderstadt wiederzubeleben. </p>



<p>enthält neben einer xxx Seiten umfassenden Stadtbeschreibung auch eine Karte und 2 Kupferstiche.  </p>



<p>Glückspiel Trockenheit de</p>



<p>Weinbrenner</p>



<p>Kooperation mit Frommel, </p>



<p>Mudeuumsgesellschaft, später Kunstverein Baden.</p>



<p>Herzensangelegenheit, Baden mit etwas blumigen Schulderungen wieder in den entsprechenden Rang einer Bäderstadt zu heben. Parallel kam ja Cotta mit dem besten Hotel in Deuschland. Noch vor dem Großherzortum, aber der Vermählung des Hofes mit ganz Europa. 1803 war das ja schon vortrassiert, die Ehrung 1806 nur der Abschluss. Wann kan eine echte Francophonie?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1030" height="620" src="https://schulte.kd.hissit.net/wp-content/uploads/2022/04/Ansicht-Haeslich-2-1030x620.jpg" alt="" class="wp-image-714"/></figure>



<p>Leider ist nicht bekannt, von wem der Kupfersticht der Stadtansicht ist, da das Buch nicht im Original vorliegt. Es handelt sich aber um eine Süd-Ost Perspektive, die in den nächsten Jahren von den meisten Künstlern bevorzugt wurde, also vom Annaberg, oder damals als Häslich bezeichnet. Aus dieser Perspektive hat man insbesondere bei Nachmittagssonne den besten Blick auf die Hauptgebäude der Stadt. In der späteren Publikation &#8222;Baden in malerischen Ansichten&#8220; zusammen mit Frommel von 18xx wird er dazu schreiben: &#8222;xxxxxxxxxxxxx Amphitheater&#8220;. Da aber das neue Konversationshaus noch nicht gebaut war, beschränkt sich der Blick auf die Altstadt. Bauhistorisch kann man damaligen Zustand der Gebäude gut nachvollziehen und somit auch umgekehrt ungefähr abschätzen, wann eine Ansicht erstellt wurde. Auf der linken Seite erkennt man den im Jahre 18xx umgestalteten Kirchturm des Jesuitenkollegs und die Frontpartie. Zudem kann man erkennen, dass der 1809 auf dem Vorhügel gebaute Pavillion Huvellin &#8211; das spätere Haus der Großerzogin Stephanie &#8211; noch gar nicht gebaut war. Im Hintergrund kann man rechts unterhalb der Stiftskirche auch den Giebel der 1804 erbauten Antiquitätenhalle erkennen. Wen man die genaue Standortachse ermitteln will, kann man die Überlappung von hinterem Schiff der Stiftskirche und dem Eingangssturm des neuen Schlosses nutzen. In der Verlängerung der beiden Punkte kommt man ungefähr beim Standpunkt des heutigen MLG Gymnasiums raus. Aufgrund der dichten Bebauung kann man sich die Sicht heute kaum mehr vorstellen. Um den Standort des Maler zu erahne, hilft es, sich die Stadtkarten der damaligen Zeit anzusehen. Aber zunächst zurück zu dem Maler bzw. Stecher der Bildes.</p>



<p>Da sich Schreibers späterer Freund Ludwig Frommel noch in Ausbildung bzw. auf Studienreise befand, könnte der Stich vieleicht von Frommels Lehrer Christian Haldewang (1770-1831) stammen, der etwas jünger wie Schreiber war, oder von Seyffer aus Baden-Baden nach einer Zeichnung von Schaffroth. Da Schreiber das Werk in Karlsruhe drucken lies und auch die Ansicht bzw. der Grundriss der Antiquitätenhalle von Weinbrenner kam, ist zu vermuten, dass auch die Ansicht aus dem Karlsruher Umfeld kam. Haldenwang wechselte 1804 von der chalkografischen Gesellschaft (Kupferstich-Atelier) aus Dessau als Hofkupferstecher nach Karlsruhe und war somit mit den potenziellen Auftraggebern der höflichen Verlagsbranche vernetzt. <br></p>



<p></p>



<p></p>



<p>Die Antiquitätenhalle diente als Ausstellungsgebäude und Museum für die archäologischen Funde aus der Römerzeit, welche auf dem Stadtgebiet von Baden-Baden entdeckt wurden. Das Gebäude wurde im Stile eines antiken griechischen Tempels gebaut. Auf Grund größerer städtebaulicher Umbaumaßnahmen wurde das Gebäude im Jahre 1845 wieder abgerissen. An derselben Stelle entstand das&nbsp;<em>Alte Dampfbad</em>&nbsp;nach Plänen des Architekten Heinrich Hübsch, welches heute als Ausstellungsgebäude für wechselnde Kunstausstellungen genutzt wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" loading="lazy" width="747" height="690" src="https://schulte.kd.hissit.net/wp-content/uploads/2022/04/Ansicht-Palaeotechnikum-1.jpg" alt="" class="wp-image-769"/></figure>



<p></p>



<p></p>



<p>Der Aufstieg Badens in die Elite der Fürstenmächte in Europa war somit der Startschuss für den Besuch von internationalem Publikum gehobenen Standes.</p>



<p>Vorstufe zu Baedekers Reiseführer, sehr schwülstig in altem Deutsch geschrieben. Ansicht von Baden: Kupferstich ist von Haldewang gemäß Literaturverzeichnis von Klüber Teil 2, S. 242</p>



<p>Karl Friedrich berief ihn <strong>1805 zum Ästhetik Professor</strong> in Heidelberg inmitten der Auseinandersetzung um die Heidelberger Romatik (Brentano, Engelmann Verleger!) und während der laufenden Kgeoalitionskriege gegen und mit Napoleon. Mit dem Zuschlag der Kurpfalz von Bayern in das Großherzogtum  verödete jedoch das kuturelle Leben in Heidelberg, weil die intellektuelle Elite entweder nach München oder eben in das neue großerzögliche Zentrum Karlsruhe abwanderte. </p>



<p>Schreiber war während seiner Zeit in sehr produktiv und arbeitete bezüglich der Stadt- und Landliteratur in zwei Richtungen. Einerseits publizierte er lokale Stadtbeschreibungen, die zunehmend auch mit Ansichten ergänt wurden. Andererseits arbeitete er an größeren überregionalen Werke bezglich Baden und der Rheingegend, die er aus seinen ersten Jahren in Mainz bereits gut kannte. Abseits seiner zahllosen sonstigen Publikationen war Schreiber mit seinen Abhandlungen ein echter Vorreiter für die in den nächsten Jahrzehnten förmlich expoldierende Reiseliteratur. <br>In Heidelberg baute er eine eigene Stichsammlung auf und erweiterte mit diesem Ansatz die bisher eher verbalen Beschreibungen mit diversen Stadt- und Landansichten, eine Art bebildertes Geschichtsbuch. Übgrigens erhielt er ganau dafür auch den Auftrag der Regierung: eine badisches Geschichtsbuch für Schulen zu erstellen, in dem insbesondere die junge Geschichte Badens und des Herrrscherhauses dokumentiert wurde. Später schrieb er außerdem eine Monographie über Großherzog Karl Friedrich. </p>



<p>Es ist also nicht überrachend, dass Schreiber in seinem ersten Werl über Baden in der Marggrafachaft noch einen sehr schwülstigen und geschichtsbetonten Ansatz wählte. Die Neuauflage dieses Werkes im Jahre 1811 mit dem Titel &#8222;Baden im Großherzogtum&#8220; war schin etwas flotter geschrieben. </p>



<p id="block-52430bb0-6265-41d3-bd0d-def83a94d2cb"><strong>1808/09</strong> &#8211;&gt; eher 1820? Ansichten us dem Murgtal, Text zu Primavesis Radierungen&nbsp;<br>Georg Primavesi, XII Ansichten des Heidelberger Schlosses / geätzt und hrsg. von Georg Primavesi. Mannheim: Primavesi, [1806].</p>



<p>Außerdem veröffentlichte er 1811 ein ganz ähnliches Werk über das romantische Heidelberg.</p>



<p>Ausführungen von Berl zu Heidelberg/Baden</p>



<p>Verweis auf Graimberg </p>



<p>Kontakte zu Roux und Engelmann </p>



<p id="block-e6f756ae-41be-41cb-b1ef-3b8cb3f19d84"><strong>1811</strong>, „Baden im Großherzogthum mit seinen Heilquellen und Umgebungen“ Mit einer Abhandlung über den Gebrauch der Quellen von Herrn D. Ottendorff. Heidelberg: Mohr und Zimmer, 1811. Orig.-Verlagsbroschur mit floraler Umrahmung u. blauem, goldgeprägtem Rücken. Frontispiz-Kupfer (Caracalla), XVI, 334 S. mit<br>à mit einem Kupferstich von &#8222;Baden&#8220; sowie einer gefalteten topographische Karte. 17 x 10,5. * Seltene Erstausgabe. Maler nicht bekannt?<br></p>



<p>1784 und 1806 kamen in Heidelberg Ansichtenexemplare zu Heidelberg von Schlicht und Primavesi (der Auch Baden in Kupfer gestochen hat für das Buch zum Murgthal); hat Schreiber hier in Heidelberg den Kontakt bekommen. Außerdem malt Jakob Roux mehrere Zyklen zunächst vom Rhein und dann „sechs malerische Ansichten von Heidelberg“ er kam auf Empfehlung von Goethe als Universitätszeichner 1816 nach Heidelberg. Hatte er auch Kontakt zu Goethe?</p>



<p>Den Durchbruch erreichte Schreiber aber mit seinem &#8222;Baedeker-Vorläufer&#8220;  <br><br>(2) überregional: die Werke zum Rhein 1806 mit Wilman und bindet zudem die badische Region mit ein, die bisher mit dem Mittelrhein nicht im Fokus war. Danach wurde alle x mal aufgewärmt und übersetzt, aber die originäre Leistung entstand in den Jahren seiner Professur 1805-13! Das Werk mit Wilman war ein echtes Prachtwerk und wohl der gedankliche Vorläufer der Arbeit mit Frommel (der so etwas auch zu Karlsruhe und Tyrol gemacht hat)Schreiber gab im Jahr 1811 eine Art Neuaulage des Buches mit gleichem Titel, nun aber im großherzöglichem Kontext  &#8222;Baden im Großherzogtum mit seinen Bädern und Umgebungen&#8220; heraus.</p>



<p><strong>1805/06</strong>, Wilmans/Schreiber „Ansichten des Rheins“ in 3 Heften mit 32 Stichen à welche?? (Rhein als Paradies von Deutschland) à Übersetzt als „Voyage pittoresque sur le rhin“ (PDF im Schreiber Folder)<br></p>



<p>Zur Jahrhundertwende waren in Karlsruge x führende Buchhandlungen bzw. Verlage tätig. Schreiber war als Leiter der Lesegesellschaft? mit allen Inhabern bekannt, jedoch ist nicht bekannt, war um er sich nun für Macklot entscheiden hat &#8211; wohl weil der der von alters her führende Verlag war! Historie und Link!</p>



<p><br>Ab wann kam der Fokus auf die Stiche? 1806 verlegte Friedrich Wilmans aus Frankfurt mit den Maler Christian Georg Schütz und dem Stecher Günther 32 Bilder die eine Kopie der 50 Bilder der Veröffentlichung von Janscha/Ziegler 1789 in Wien bei Ataria waren (s.o.)</p>



<p></p>



<p>Ebenfalls verließ 1813 der in Heidelberg als Professor für Ästhetik tätige Aloys Schreiber die Stadt in Richtung Karlsruhe. Schreiber war ein eifriger Publizist von namhaften Stadt- und Landschaftsbeschreibungen und brachte 1826 gemeinsam mit Ludiwg Frommel das Werk &#8222;Baden und seine Umgebungen&#8220; heraus. Schreiber veröffentlichte unter anderem: Rhein, Heidelberg, etc.</p>



<p>Herausgeber des Heidelberger Taschenbuchs /Cornelia. Revolution und 25 Jahre Krieg in Europa. </p>



<ul><li>Schöne Ansicht vom Häslich und vom Paläotchnikum (von Piranesi?) guter Text ab S 130 (Sehenswürdigkeiten)</li><li>Buch für 300€ in Lahr</li></ul>



<p>1813-24 Hofhistrograph in Karlsruhe wo der Kontakt zu Frommel, Hebel, Weinbrenner und dem Industrie- Kunstverein entstand. 1826 Denkschrift für Weinbrenner und geht 1826 nach Baden.<br>Schreiber hatte hier ein enormes Netzwerk à Auflisteung im Schreiber Buch ganz hinten: G Braun, Adel, Velten, etc.<br></p>



<p>Georg Wallis: Entdecker des romantischen Heidelbergs (Schüler Rottmann); aber nach Schreiber</p>



<p id="block-53c381fc-1862-4c4f-8f38-4968696f9130"></p>



<p id="block-1fb90544-4b20-45e2-8af4-9a3598035e35">Georg Primavesi, Das Murgthal / geaezt von G. Primavesi. Heidelberg: Mohr &amp; Zimmer, [ca. 1809].</p>



<p id="block-421ec73d-36b6-451f-9906-1348d1d7264b">Georg Primavesi, Die Burg Frankenstein, in 12 Abbildungen dargestellt : Nebst genealogischen und historischen Nachrichten von der Burg und der Herrschaft Frankenstein meistens aus Urkunden gesammelt / von G. Primavesi, Großherzoglich-Hessischem Hofmahler … aus Urkunden gesammelt von K. Dahl, Großherzoglich-Hessischem Kirchenrathe. Darmstadt: Heyer und Leske in Commission, 1819. &#8211; 56 S., [12] Bl. : Ill. [B 5357]</p>



<p id="block-f06da8cb-6291-40e0-9899-ddbd0b4b2703"><strong>1811, </strong>„Heidelberg und seine Umgebungen“ (historisch und topographisch beschrieben,</p>



<p id="block-ad9d85e9-50c0-4dd7-8617-6898bd34cac4">RHEIN &#8211; Primavesi, G[eorg]. Der Rheinlauf, von dessen verschiedenen Quellen, bis zur Vereinigung des Vorder- und Hinter-Rheins bey Reichenau. Mit 4 gest. Karten u. 24 Original-Radierungen. Frankfurt a. M., Gebr. Wilmans, 1818[-1819]. Quer-4°. [3] Bll., 12 S., Bl. 13-32. Priv. HLdr. um 1920.<br>Wäber I, 307 &#8211; nicht bei Schmitt. &#8211; Erste Ausgabe. &#8211; Seltene Landschaftsfolge von Johann Georg Primavesi (1774-1855), der als Theatermaler in Mannheim und Darmstadt wirkte, bevor er 1822 zum Hofmaler in Hessen-Kassel wurde. In zwei Lieferungen erschienen, vorliegend ohne die Lieferungsumschläge. Erläuterungstexte in deutsch und französisch. &#8211; Das Werk mit den schönen Ansichten von Rheinwald, Splügen, der Via Mala, Disentis, Bonaduz, Ortenstein, Reichenau u.a. erregte die Aufmerksamkeit Goethes, der auf seinen Rhein- und Mainreisen 1814 und 1815 mit Primavesi in Darmstadt zusammentraf. &#8211; Leicht gebräunt u. stellenweise etwas stockfleckig in den Rändern.</p>



<p id="block-beefd446-d28a-421a-95e5-7b4ef32ded00">Alle Publikationen: <a href="https://de.wikisource.org/wiki/Alois_Wilhelm_Schreiber">https://de.wikisource.org/wiki/Alois_Wilhelm_Schreiber</a></p>



<p id="block-3c793af0-12f6-495f-9806-afed9234df9f"><br>Ab wann kam der Fokus auf die Stiche? 1806 verlegte Friedrich Wilmans aus Frankfurt mit den Maler Christian Georg Schütz und dem Stecher Günther 32 Bilder die eine Kopie der 50 Bilder der Veröffentlichung von Janscha/Ziegler 1789 in Wien bei Ataria waren (s.o.)</p>



<p id="block-74195c3e-979a-48ae-889a-e13b431c5dc0">1784 und 1806 kamen in Heidelberg Ansichtenexemplare zu Heidelberg von Schlicht und Primavesi (der Auch Baden in Kupfer gestochen hat für das Buch zum Murgthal); hat Schreiber hier in Heidelberg den Kontakt bekommen. Außerdem malt Jakob Roux mehrere Zyklen zunächst vom Rhein und dann „sechs malerische Ansichten von Heidelberg“ er kam auf Empfehlung von Goethe als Universitätszeichner 1816 nach Heidelberg. Hatte er auch Kontakt zu Goethe?</p>



<p id="block-5938cd13-8054-4d04-9af6-832c79df52b8">1811Veröffentlichte bei Engelmann „Sagen aus den Gegenden des Rheins und des Schwarzwaldes“. Er wurde somit zum Bindeglied zwischen der aufstrebenden Rheinromatik und der Übertragung in das Großerzogtum Baden und vor allem seiner Wahlheimat Baden-Baden – da will er hin zurück?! Gesellschaftlich saß er in Heidelberg auf dem Trockenen à auch von Mannheim zogen die Künstler nach KA und München! 1807 verkaufte er sein Kupferstichsammlung (Bezug zu Künstlern).<br><br><strong>1811</strong> dann das Werk „ Heidelberg und seine Umgebungen, historisch und topographisch beschrieben“ (als Litho!!). Das war die erste Stadtgeschichte seit 1693. Waren die Ansichten von dem Werk von Roux von 1806? à S. 21 im PDF Verweis auf die ganzen Ansichten!!! Er kannte Sie also.<br>Hier war er in seinem Element und das war der Vorläufer zu dem Projekt mit Frommel 15 Jahre später (er ist Jahrgang 1861!!) und unterwirft sich vollends dem Adel.&nbsp; Gleich 1 Jahr später 1812 dann der legendäre Rheinführer und das machte ihn weit über Baden hinaus bekannt. Wurde auch in F und Uk übersetzt.</p>



<p id="block-3710e0e6-16e6-4159-8ce6-42f7a98d66be"><br><strong>1811</strong>, Lebensbeschreibung Karl Friedrichs</p>



<p id="block-b03f876b-06e7-48fa-8430-a585c933f3c8">1813-24 Hofhistrograph in Karlsruhe wo der Kontakt zu Frommel, Hebel, Weinbrenner und dem Industrie- Kunstverein entstand. 1826 Denkschrift für Weinbrenner und geht 1826 nach Baden.<br>Schreiber hatte hier ein enormes Netzwerk à Auflisteung im Schreiber Buch ganz hinten: G Braun, Adel, Velten, etc.</p>



<p id="block-d39a67a2-d09b-4803-94b9-1a12f80317ae">Georg Wallis: Entdecker des romantischen Heidelbergs (Schüler Rottmann); aber nach Schreiber</p>



<p id="block-eed857fb-3dc1-443b-80ce-aa2da31bdba2"><br>1820 Handbuch für Reisende nach Baden zusammen mit Stichen von Primavesi als Vorläufer von Frommel (1812/1816 Heidelberg/Rheinbuch)! Die beiden Arbeiten von Klüber und Keller 1806/12 waren qualitativ schwach und das Heidelbergbuch war ja besser. Primavesi war aber mit den Kupferstichen schlechter als die Lithos von Heidelberg und die Stahlstiche von Fommel. Parallel kam Wagner aus Karlsruhe in den Ring und Scheuchzer/Obach. &nbsp;</p>



<p></p>



<p id="block-510858d1-b8aa-431f-9090-368fe27e9068"><strong>1818/20</strong>, Handbuch für Reisende nach Baden im Großherzogthum, in das Murghtal und auf den Schwarzwald. Nebst einer Auswahl der interessantesten Sagen aus dem alten Alemannien. Mit einer Anleitung zum wirksamen Gebrauch der Bäder in Baden“, bei Engelmann, alle 9 Originalansichten und die Originallandkarte (18,5:12 cm). <strong>Mit 9 gefalt. Radierungen von G. Primavesi u. 1 gefalt. Kupferkarte.</strong> XXVIII, 312 S., Schefold S. 794. &#8211; Erste Ausgabe, von großer Seltenheit. Ausgabe auf Velinpapier. Ansichten Primavesi nach Zeichnungen von Karl Kuntz u. eigenen Vorlagen gestochen, zeigen Baden-Baden, Forbach, Gernsbach (2), Klingel, Langenbrand (2), Rothenfels u. Weisenbach.</p>



<p id="block-136b8f6f-c847-48c9-ba04-e53e8d9cf8b7">Aloys <strong>Schreiber</strong>,<br><a href="https://www.vialibri.net/searches/202002171938saAAybJAv?sort_by=price&amp;sort_order=desc">https://www.vialibri.net/searches/202002171938saAAybJAv?sort_by=price&amp;sort_order=desc</a></p>



<p id="block-3c6182a4-5291-418d-93b8-67b4c4f18d06">3te: 1825 (350 € für gutes Exemplar)</p>



<p id="block-b93b39e3-563e-4d14-9a4d-518399dafb77">4te:</p>



<p id="block-d094943f-8fd1-409f-91c2-ea20ba6bea9c">5te: 1841, Fünfte, ganz umgearbeitete Auflage&nbsp;</p>



<p id="block-b732805a-fc22-40cc-a893-098d22ba4110"><strong>18xx</strong>, „Handbuch für Reisende nach Baden bei Rastatt“, Jahr?</p>



<p id="block-6cf40299-48ad-49fb-a230-1cdbbe713fa8">keine eigenen Bilder außer im Begleitbuch von Primavesi mit KupfersStich<br>à Primavesi, wahrscheinlich einer der ersten Stiche von BB, 220 € <a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=22680024475&amp;cm_ven=sws&amp;cm_cat=sws&amp;cm_pla=sws&amp;cm_ite=22680024475&amp;clickid=0dz1om1EBxyOUnEwUx0Mo3EWUkiwJhSEPV-uyY0&amp;cm_mmc=aff-_-ir-_-59419-_-77797&amp;ref=imprad59419&amp;afn_sr=impact&amp;utm_campaign=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_source=vialibri">https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=22680024475&amp;cm_ven=sws&amp;cm_cat=sws&amp;cm_pla=sws&amp;cm_ite=22680024475&amp;clickid=0dz1om1EBxyOUnEwUx0Mo3EWUkiwJhSEPV-uyY0&amp;cm_mmc=aff-_-ir-_-59419-_-77797&amp;ref=imprad59419&amp;afn_sr=impact&amp;utm_campaign=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_source=vialibri</a><br>à kleiner Nachstich von Haldenwang für 110 €<br><a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=15108963681&amp;cm_ven=sws&amp;cm_cat=sws&amp;cm_pla=sws&amp;cm_ite=15108963681&amp;clickid=0dz1om1EBxyOUnEwUx0Mo3EWUkiwJmyUPV-uyY0&amp;cm_mmc=aff-_-ir-_-59419-_-77797&amp;ref=imprad59419&amp;afn_sr=impact&amp;utm_campaign=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_source=vialibri">https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=15108963681&amp;cm_ven=sws&amp;cm_cat=sws&amp;cm_pla=sws&amp;cm_ite=15108963681&amp;clickid=0dz1om1EBxyOUnEwUx0Mo3EWUkiwJmyUPV-uyY0&amp;cm_mmc=aff-_-ir-_-59419-_-77797&amp;ref=imprad59419&amp;afn_sr=impact&amp;utm_campaign=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_source=vialibri</a></p>



<p id="block-3710e0e6-16e6-4159-8ce6-42f7a98d66be"><strong>1812,</strong> „Anleitung, den Rhein von Schaffhausen bis Holland, die Mosel und die Bäder im Taunus, Murgthal, Neckartal und Odenwald zu bereisen“ (1813 auf französisch)<br><strong>1816</strong>, „Handbuch für Reisende am Rhein von Schafhausen (Schaffhausen) bis Holland, in die schönsten anliegenden Gegenden und an die dortigen Heilquellen“, Engelmann Heidelberg<br>à Pionier! Lange vor den Reiseberichten von August Klein 1828 und dann Baedeker<br>1te: 1816<br>2te: 1818</p>



<p id="block-61f367b2-5585-4849-9274-bad909354012">1824, Nouvelle description de la ville de Bade dans le Grand-duché du meme nom, de ses eaux minérales et de ses environs, Marx in Karlsruhe und Baden</p>



<p id="block-3ff6b446-c374-4731-b168-d6cbccd530b6"><strong>1832 (1te)/1835 (2te)</strong>, Bade dans le grand-duche et ses environs: Guide des voyageurs par A. Schreiber. Traduit de l&#8217;allemand par J. Wolfrom. Deuxiéme édition revue, corrigée, augmentée et ornée de gravures, bei Marx</p>



<p id="block-bb2ec0f2-89af-4bd0-96a1-e95d979eb185">„Baden im Großherzogtum mit seiner Umgebung“ (roter Umschlag)</p>



<p id="block-f89a779a-459a-4fbe-89c1-9692ac17a606">﻿</p>



<ul id="block-b3cabb38-0a53-420e-abf8-069a5a5bf52a"><li>Bilder a) vom Schloss im Steindruck! b) Kopie von den Zeichnungen von Weinbrenner für die alte Trinkhalle / Dampfbad. Von wem stammen die Drucke?</li></ul>



<p id="block-508e8c00-d706-4d15-9af0-35fae50d61b3">1</p>



<p id="block-0f7a11af-0055-425b-a6c6-c7e8997a051c"><strong>1838</strong>, A. J. V. Heunisch and Aloys Wilhelm Schreiber</p>



<p id="block-bcc986a5-d772-4acd-a2c9-c563e95985eb">Baden Geographisch Und Malerisch Beschrieben. Mit Ansichten</p>



<p id="block-61f5043c-392c-4998-a93e-7140ad4d14a4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verlagswesen in Karlsruhe</title>
		<link>https://schulte.kd.hissit.net/verlagswesen-in-karlsruhe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2021 20:57:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom Oligopol zum Wettbewerb zu Beginn des 19. Jahrhunderts Das Verlagswesen in Karlsruhe war traditionell eng mit dem Regierungssystem verbunden. Genehmigungen für Druckereien, Verlage oder Buchandlungen wurden vom Ministerium als sogenannte &#8222;Privilegien&#8220; für einen bestimmten Funktionsbereich und Zeitraum erlassen. Zum Ende des 18. Jahrhundert waren in Karlsruhe drei Verlage in einer oligopolen Struktur organisiert. Einereists...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Vom Oligopol zum Wettbewerb zu Beginn des 19. Jahrhunderts</h3>



<p>Das Verlagswesen in Karlsruhe war traditionell eng mit dem Regierungssystem verbunden. Genehmigungen für Druckereien, Verlage oder Buchandlungen wurden vom Ministerium als sogenannte &#8222;Privilegien&#8220; für einen bestimmten Funktionsbereich und Zeitraum erlassen. Zum Ende des 18. Jahrhundert waren in Karlsruhe drei Verlage in einer oligopolen Struktur organisiert. Einereists agierte Jacob Maschenbauer zunächst als klassischer Drucker, der bereits zu Beginn des 18. Jahrhundert das Privileg für den Druck von Schul- und Kichenbüchern sowie Landkalendern besaß. Maschenbauer ertwickelte sich in den Jahren zum &#8222;Druckerverleger&#8220;. Er publizierte Bücher über Theologie, Geschichte, Jura und später auch Gesetztestexte und Stadtpläne, nachdem Baden zum Kurfürsten- bzw. Großherzogtum erweitert wurde und dabei napoleonische Verwaltungsstrukturen einführte. </p>



<p>Andererseits entwickelten sich die seit Mitte des 18. Jahhrundert mit dem Privileg des Buchhändlers ausgestatteten Unternehemr Max Wirsum und Johann Macklot ebenfalls zu Verlegern. Macklot, der zunächst sogar als &#8222;Faktor&#8220; (Prokurist?) für Wirsum tätig war, machte sich selbständig, erhielt später ein Druckprivileg und fokussierte sich ab 1756 mit der Herausgabe des Carlsruher Wochenblatts zunächst auf das Zeitungsgeschäft und erst später auf den Buchverlag. Die verlegerische Nachfolge von Max Wirsum &#8211; einem Schwiegersohn des berühmten Tübinger Verlegers Johann Gerorg Cotta &#8211; kam etwas in Verruf, als zur Jahrhundertwende xx Schmieder, der Ehemann seiner Tochter, den Verlag als Kopist zu zweifelhaftem Erfolg führte. Auf deutschem Gebiet entstand das Urheberrecht für verstorbene Autoren erst ab dem Jahr 18xx und Karlsruhe war insbesondere durch die Werke von Schmieder auber auch C.F. Müller eine Art Hochburg für unlizensierte Buchkopien. Bsp. Goethe?</p>



<p>Zu Beginn des 19. Jahrhunderts vergab das Ministrium aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach Zeitungen, Literatur, gedruckten Noten, Kunstdrucken aber insbesondere auch amtlichen Publikationen vermehrt Privilegien für Buchhandel, Verlagswesen und Druck, achtete aber auf eine weitgehend gleichmäßige Verteilung von staatlichen Aufträgen an die etablierten und neuen Anbieter, wie z.B. Carl Friedrich Müller (C. F. Müller) und Gottlieb Braun. Zu weiteren Niederlassungen trug der Einzug der Lithographie bei, die in ihrer Frühzeit wie eine Geheimwissenschaft verbreitet wurde, und zu deren Entwicklung noch manche Experimente für den Druck und die Farbenherstellung nötig waren. Insbesondere die klassischen Sortimentsbuchändler, die Leihbibliotheken sowie die Kunst- und Antiquitätenhändler erweiterten ihr Geschäft mit der Angliederung eines eigenen Verlagsbuchhandels sowie lithographischer Druckanstalten. Nicht nur die Müllersche Lithographische Anstalt entwickelte neue Rezepturen, sondern auch der Karlsruher Bürger und Schreinermeister Carl Wagner hatte sich auf diese Technik geworfen. 1810 begründete er die Druckerei unter seinem Namen, die noch jahrzehntelang, nun unter der Firma seines Neffen Johann Peter Wagner, für ein größeres Publikum erschwingliche Porträt- und Landschaftslithographien verbreitete. </p>



<p>Zehn Jahre später entstand ihr eine ernstzunehmende Konkurrenz durch die Niederlassung<br>von Johann Velten aus Wetzlar, der zuvor in Basel tätig war. Doch der spätere Hofkunsthändler<br>verlegte sich zunehmend auf künstlerische Reproduktionen und auf Notendruck<br>und -verlag. Die Lithographie ermöglichte immer größere Formate, so daß nicht nur<br>die kleinsten Bücher damit hergestellt werden konnten, sondern auch Mappenwerke mit<br>bisher unbekannten Ausmaßen. Davon zeugen noch heute – neben Veltens eigenen – die<br>Produkte der Firma seines Schwiegersohns Johann Jacob Veith, der 1847 aus Paris in die Residenz<br>kam. Auch C. F. Müller war hier wiederum vertreten, indem seine Lithographische<br>Anstalt mit einem monumentalen anatomischen Atlas hervortrat.</p>



<p>Eine weitere technische Neuerung, die mit sogar in Karlsruhe ein Zentrum fand, war der Stahlstich. Im Jahr 1827 lag das erste Buch mit dem Impressum „Carlsruhe im Kunstverlag“ vor. Diese zuerst nur als Gattungsbezeichnung benutzte Formulierung und nach wenigen Jahren schon berühmte Firmierung ging auf eine Verbindung des Bankiers und zeitweiligen Oberbürgermeisters August Klose mit seinem Schwager, dem Galeriedirektor und Hofmaler Carl Ludwig Frommel zurück. Frommel hatte den Stahlstich nach seinem Besuch in England in Deutschland eingeführt und in seinem Atelier viele bedeutende Stahlstecher ausgebildet. Klose besorgte übergangsweise die kaufmännische Arbeit, Frommel die technische. Geschäftsführer wurde 1828 Kunsthändler Wilhelm Creuzbauer aus Durlach, der sich jedoch umgehend selbständig machte und mit häufig wechselnden Mitgesellschaftern in verschiedenen Geschäftsmodellen tätig war.  <br>Ein weiterer Anbieter war die D. R. Maxsche Buchhandlung. Marx und Velten waren diejenigen, die als erste eine Filiale in Baden-Baden im neu erichteten Conversationshaus errichteten und damit frühzeitig das steigende Interesse der Touristen an Ansichtenwerken der Stadt und der Umgebung erkannten. Somit ergab sich in den Jahren 1820-1850 ein intensiver Wettbewerb mit diversen Geschäftsübernahmen zwischen den Anbietern aufgrund misglückter Nachfolgesituationen. Auch wurden die verschiedenen Geschäftsfelder Druck, Verlag und Buchhandel mehrfach umgruppiert und mit anderen Anbietern verschmolzen. Leider exitieren von den meisten Verlagen keine Verlagschroniken oder Bibliographien, jedoch kann anhand von Beständen in online-Antiquariaten ein erster Eindruck von den damals publizierten Büchern und Kunstblättern gewonnen werden. Für Karlsruhe existiert bisher nur eine Verlagsgeschichte für das 18. Jahrhrundert (Quelle) sowei eine Sonderpublikation (Quelle).   </p>



<h3 class="wp-block-heading">C.F. Müller (ab 1797)</h3>



<p>Der Gründer der <a href="https://ka.stadtwiki.net/C._F._M%C3%BCllersche_Hofbuchdruckerei">Chr. Fr. Müller’schen Hofbuchhandlung</a> in Karlsruhe, Christian Friedrich Müller, wurde als Sohn des Hofbuchbinders Friedrich Müller 1776 in Karlsruhe geboren. Mit 20 Jahren wurde er Buchhändler und erhielt 1797 vom Markgraf ein Privileg zur Aufstellung einer Druckerpresse, verlegte jedoch drei Jahre später seinen Wohnsitz nach Pforzheim und übernahm dort die seit 1794 von Macklot gedruckte Zeitung „Pforzheimer Wöchentlichen Nachrichten“.</p>



<p><a href="https://ka.stadtwiki.net/1803">1803</a> wurde er zum Hofbuchdrucker ernannt und erhält ein Privileg zum Druck des „Provinzialblatt der Badischen Markgravschaft“ und das Prädikat eines Hofbuchdruckers. Daraufhin erfolgte eine Rückverlegung des Wohnsitzes nach Karlsruhe, da ihm auch das Druckprivileg für das bisher von den Gebrüder Macklot innegehabte <a href="https://ka.stadtwiki.net/Carlsruher_Wochenblatt">Carlsruher Wochenblatt</a> übertragen wurde. 1810 erscheint in seinem Verlag das spätere <a href="https://ka.stadtwiki.net/Karlsruher_Tagblatt">Karlsruher Tagblatt</a> unter dem Titel <a href="https://ka.stadtwiki.net/Karlsruher_Intelligenz-_und_Wochen-Blatt">Karlsruher Intelligenz- und Wochen-Blatt</a>. In den folgenden Jahren erschienen bedeutende Gesetzgebungswerke in seinem Verlag wie die „Sammlung der Landrechte … der Markgrafschaft Baden-Baden …“ oder der „Code Napoléon&#8220;.</p>



<p><a href="https://ka.stadtwiki.net/1804">1804</a> wurde der Betrieb um eine Kupferdruckerei und <a href="https://ka.stadtwiki.net/1813">1813</a> um eine Lithographische Anstalt erweitert. Zwischen. Im Jahre <a href="https://ka.stadtwiki.net/1815">1815</a> wurde Müller zum Hofbuchhändler ernannt. Das Badische Landrecht kannte damals noch kein Urheberrecht: „Das Schrifteigenthum gedruckter Schriften erlöscht mit dem Tod des Eigenthümers, der sie in Verlag gab; jeder Besitzer kann alsdann einen Nachdruck veranstalten …“. Müller wurde 1814 folglich ein Druckprivileg für eine Sammlung von Texten deutscher klassischer Schriftsteller gewährt, worauf hin er unter der Firma „Bureau der deutschen Classiker“ eine 173 Bände umfassende „Sammlung der vorzüglichsten deutschen Classiker“ herausgab. Trotz großer Beliebtheit bei den Lesern wurde die Sammlung von Leipziger Buchhändlern als Raubdruck gebrandmarkt.</p>



<p>Als er am 31. August 1821 starb, übernahm Müllers Witwe aus 2. Ehe den Verlag, den sie bis <a href="https://ka.stadtwiki.net/1830">1830</a> leitete, bevor seine Söhne, die von <a href="https://ka.stadtwiki.net/1832">1832</a> bis <a href="https://ka.stadtwiki.net/1834">1834</a> die erste Hebel-Gesamtausgabe herausbrachten, den Verlag übernahmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="ndbcontent_literatur">Literatur<br>https://www.deutsche-biographie.de/sfz66308.html</h4>



<p></p>



<p>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">D.R. Marxsche Buchhandlung (ab 1812)</h3>



<p>David Raphael Marx (1789-1857) betrieb ab 1812 zunächst eine Leihbibliothek und erhielt <a href="https://ka.stadtwiki.net/1814">1814</a> nach der Übernahme des Sortiments der <a href="https://ka.stadtwiki.net/Macklots_Hofbuchhandlung">Macklot&#8217;schen Hofbuchhandlung</a> die Erlaubnis in Karlsruhe eine Verlagsbuchhandlung zu eröffnen; seine Publikationen firmierten unter dem Titel Marx´sche Buchhandlung. Der Betrieb wurde 18xx von der <a href="https://ka.stadtwiki.net/G._Braun_Buchverlag">Braun&#8217;schen Hofbuchhandlung</a> übernommen, welche sich im 20 Jahrhundert auf den Druck von Telefon- und Adressbüchern spezialisierte.</p>



<p>Nachdem Marx 1817 sein Geschäft nach Baden-Baden erweiterte, bekam er dort 1822 die Bewilligung einer Buchdruckerei sowie einer Kunst- und Musikalienhandlung. Ab 1824 betrieb er sein Geschäft im südlichen Flügel des Konversationshauses, dort wo sich heute der Eingang zum Kurhaus befindet. An diesem Standort war er der führende Betrieb am Ort und wurde in zahlreichen Publikationen aus der damaligen Zeit lobend erwähnt. Das Geschäftsauslage von Marx ist auf einigen Ansichten des Konversationshaus erkennbar, so z.B. bei xxx Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die Auslagen scheinbar mit Zeitungen oder Stadtansichten dekoriert waren. Marx betrieb auch eine Leihbibliothek, in der neben den täglichen Zeitungen ein Bestand an x Büchern vorhanden war. Da seine Hauptniederlassung in Karlsruhe war, pflegte er intensiven Kontakt zu den Künstlern am Karlsruher Hoe und publizierte dadurch zahlreiche Werke, die er vor allem in Baden-Baden an Touristen verkaufte. Sein Wettebwerber Velten betrieb sein Geschäft sozusagen nebenan im nödlichen Verbdinungsstück zwischen Conversationshaus und damaligem Theater, welches sich rechts neben dem Conversationshaus befand. </p>



<p>Preise bei Frommel 3: Lese-Cabinet bei Marx<br>1 Tag 12 Kreuzer, 1 Woche 1 Gulden, 1 Monat 3,36 Gulden</p>



<p>Marx veröffentliche zahlreiche bedeutende Publikationen zu Stadtansichten in Baden-Baden wie die Werke von Schreiber, xx, xx Frommel. Tatsächlicher Wettebwerb zwischen den Verlegern um die besten Maler und Stecher. Künstler wechselten zwischen den verschiedenen Auflagen zwsichen den Verlegern, wegen höhere Beteiligung oder Vorschüsse. Frommel berichtet, wie das damals lief!</p>



<p>Ab 1810 kam das Urheberrecht</p>



<p>Publikationen</p>



<p>1816 Tierarzneukunde, 1817 Geometrie, Schiller Demetrius, Trauerspiel, 1819 Medizinbuch, 1820 Mineralquellen im Ghzgtm, 1821: Frau von Stael, 1821: Archiv für Standesrechte, 1824 Schreiber Baden-Baden , 1824 Kriegsbücher, 1825 Almanach, 1825 Kristallkunde, 1826 Regierungsblätter, 1831 Bodmer, 1831 Medizinbuch, 1832 Schreiber Gand duche, 1836 Soldatenhandbuch, 1843 Frommel Schreiber Bade et ses environs 2.A, 1850 Frommel 3, 1854 Huhn, 1850 Götzenberger Fresken<br><br>1820  Verzeichniss von Taschenbücher, Kinder- Jugend-Schriften und Gesellschaftsspiele,. welche in der D. R. Marxschen Buchhandlung in Karlsruhe und Baden zu haben sind. Nro. 1 und Nro. 2[Karlsruhe]: [Marx], 1820. 3 Bl., ohne Einband, gr.8°. Inliegend ein Werbeblatt für &#8222;Nützliche Unterhaltung für junged Mädchen&#8220; von Julie Mayer, 1810 (1 Blatt).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Johann Velten (ab 1820)</h3>



<p>Johann Velten (1784-1864) führte seit 1820 eine Hof-Kunsthandlung in Karlsruhe mit einer <a href="https://ka.stadtwiki.net/Kunstdruckerei">Kunstdruckerei</a>, bekannt als ein „Lithographisch-Artistisches Institut“. Er war auch Buch- und Musikalienhändler. Zu seinen künstlerischen Mitarbeitern gehörten unter anderem der sächsische <a href="https://ka.stadtwiki.net/Maler">Maler</a>, Zeichner und Radierer Georg Emanuel Opiz (1775 Prag &#8211; 1841 Leipzig), Hans Jakob Oeri (1782 Kyburg &#8211; 1868 Zürich) und <a href="https://ka.stadtwiki.net/w/index.php?title=Ludwig_Kaspar_Kauffmann&amp;action=edit&amp;redlink=1">Ludwig Kaspar Kauffmann</a> (1810 Rom &#8211; 1855 <a href="https://ka.stadtwiki.net/Rastatt">Rastatt</a>).</p>



<p><a href="https://ka.stadtwiki.net/1841">1841</a> übernahm <a href="https://ka.stadtwiki.net/Creuzbauersche_Buchhandlung">Creuzbauer &amp; Nöldeke</a> die J. Velten’sche Buch- und Musikalienhandlung. Der Verlag firmierte <a href="https://ka.stadtwiki.net/1889">1889</a> unter Johann Velten Verlag-Hofkunsthandlung und war in der <a href="https://ka.stadtwiki.net/Kaiserstra%C3%9Fe">Kaiserstraße</a> 199a. Im Jahre <a href="https://ka.stadtwiki.net/1892">1892</a>/93 übernahm <a href="https://ka.stadtwiki.net/Photo_und_Verlag_Rolf_Kellner">Carl Kellner</a> den Kunstverlag, 1906 ging die Hofkunsthandlung J. Velten an <a href="https://ka.stadtwiki.net/w/index.php?title=Gerhard_Oncken&amp;action=edit&amp;redlink=1">Gerhard Oncken</a> über.</p>



<ul><li><a href="https://ka.stadtwiki.net/Historische_Wochenbl%C3%A4tter">Historische Wochenblätter</a>, erstmals erschienen am 4. August <a href="https://ka.stadtwiki.net/1832">1832</a>, Druck und Verlag Johann Velten</li></ul>



<p>1823 Schreiber Teutschland, 1825 Atlas, 1828 Scheuchzer, 1830 Shakespeare, 1831 Schreiber Baden, 1832 Schreiber Nouveau, 1834 Sagen aus Baden, 1834 Koch Kunstchronik, 1835 Ostereier, 1845 Oper Fidelio, </p>



<h3 class="wp-block-heading">Kunstverlag (ab 1825)</h3>



<p>Der Bankier und späterer Oberbürgermeister August Klose (1791-1872) stammte aus einer verzweigten großbürgerlichen Familie, die ursprünglich in Mannheim beheimatet war. Mit 21 Jahren trat er das Karlsruher Bürgerrecht an und betrieb als Kaufmann einen Großhandel mit kostbaren Importgütern. Bald firmierte er nur noch als Bankier, der auch in Baden-Baden einen Geschäftsraum unterhielt. Neben seinen Bankgeschäften war Klose in mehreren Bereichen aktiv. Als Vertreter Karlsruhes zog er in die badische <em>Ständeversammlung</em> ein. Sein Engagement für seine Vaterstadt führte schließlich zur Wahl als Oberbürgermeister im September 1830. Vom Wohlstand August Kloses zeugte sein um 1850 erbautes Wohnhaus vor dem <em>Ettlinger Tor</em>, später <em>Kriegsstraße</em> 5.<br>Bereits 1818 gehörte er zu den Initiatoren und ersten Vorstandsmitgliedern des <em>Badischen Kunstvereins</em>. 1825 gründete er mit seinem Schwager, dem Maler und Kupferstecher <a href="https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:bio-0774">Carl Ludwig Frommel</a>, einen <strong>Kunstverlag </strong>mit Kupferdruckerei, die erste ihrer Art in Deutschland. Der Verlag fokussierte sich vor allem auf die Veröffentlichung von Ansichtswerke aus dem Atelier Frommel, in welchem zahlreiche Stecher angestellt waren. Wahrscheinlich fehlten aber den beiden Gesellschaftern die Erfahrung in der Vermarktung ihrer Erzeignisse, weshalb beriets einige Jahre später Wilhelm Creuzbauer als Geschäftsführer angestellt wurde. Der nutzte die dabei erworbeneen Kontakte und machte sich kurze Zeit später selbständig.  </p>



<p></p>



<p>Friedrich <strong>Würthle</strong> (1820 Konstanz &#8211; 1902 Salzburg). Deutscher Maler, Radierer, Stahlstecher und Fotograf. Studium in&nbsp;Karlsruhe&nbsp;bei Carl Ludwig Frommel. Seit 1840 in München tätig. 1848 ist er kurzzeitig in Triest tätig. 1850 kehrte er nach München zurück und beschäftigte sich ab dieser Zeit vornehmlich mit Fotografie. 1860 siedelte er nach Salzburg über und gründete mit Gregor Baldi das Unternehmen Baldi &amp; Würthle. Nach dem Tod von Georg Baldi und des nachfolgenden Partners Hermann Spinnhirn betrieb er die Unternehmung mit seinem Sohn.&nbsp;</p>



<p>Heinrich <strong>Schönfeld</strong> (1809 Dresden &#8211; 1845 München). Deutscher Maler, Zeichner und Lithograf. Zunächst Schüler einer Malklasse der Münchner Akademie studierte er später Baukunst. Zeitweise als Theatermaler tätig. Lieferte Zeichnungen für verschiedene Ansichten-Werke; u.a. für die Velage von Gustav Georg Lange in Darmstadt und von Albert Henry&nbsp;Payne&nbsp;in Leipzig.&nbsp;</p>



<p>Johann Gabriel Friedrich <strong>Poppel</strong>. Deutscher Landschaftsmaler, Vedutenzeichner, Kupfer- und Stahlstecher. Schüler der Nürnberger Kunstschule bei Friedrich Johann M. Geißler. Erlernte den Stahlstich bei Carl Ludwig Frommel in&nbsp;Karlsruhe. Arbeitete 1832 in London bei William Tombleson, 1833 in&nbsp;Karlsruhe, ab 1834 in Nürnberg und ab 1838 in München. Einer der bedeutendsten Stahlstecher der ersten Generation in Deutschland.&nbsp;</p>



<p>1828 50 Bilder zu Virgils Aeneide, 30 Bilder Horazen<br>1830 Rheinansichten, Offizin von Frommel &amp; Winkles<br>1840? Ansichten von dem Schloss und der Stadt Heidelberg, Lindemann Frommel<br>1840 Collection de vues des quatre parties du monde par les plus célébes artistes.<br>Italienansichten von Frommel<br>Baden und seine näheren und ferneren Umgebungen<br>Ansichten von Baden und seinen nächsten Umgebungen, nebst Geschichte und Beschre</p>



<h3 class="wp-block-heading">Johann Peter Wagner (ab 1827)</h3>



<p>Nach einer Lehre in dessen Steindruckerei übernahm sein Neffe Johann Peter Wagner 1827 den Betrieb unter dem Namen <em>Lithographische Kunstanstalt J.P. Wagner</em> und produzierte aufgrund seines frühen Todes leider nur für einen Zeitraum von etwa 20 Jahren für ein größeres Publikum erschwingliche Porträt- und Landschaftslithographien. Wagner war in Karlsruhe gesellschaftlich recht umtriebig und nutzte seine Konktakte für die kaufmännische Entwicklung z.B. als Gemeinderat und Vorsitzender des 1831 gegründeten Gewerbevereins, in dem sich die aufstrebenden Unternehmer der Stadt versammelten. Die Arbeiten seiner Anstalt umfassten Portraits, Landschaften, Stadtansichten oder Reproduktionen. Seine Publikationen sind kaum mehr erhältlich, jedoch verfügt das Landesarchiv über zahlreiche Ansichten und Panoramen von Karlsruhe und Baden-Baden. Die Arbeiten sind technisch extrem sauber gearbeitet, bestechen durch eine beeindruckende perspektivische Tiefe und sind Zeugnis der frühen Blüte des Steindrucks in Deutschland.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kunst-Verlag W. Creuzbauer (ab 1833)</h3>



<p>Der Kunsthändler <em>Wilhelm Creuzbauer</em> wurde 1828 Leiter des kurz zuvor von <a href="https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:bio-0774">Carl Ludwig Frommel</a> und <a href="https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:bio-0014">August Klose</a> in Karlsruhe gegründeten <strong>Kunstverlags</strong>. Auf den Titelblättern der Neuerscheinungen des Verlags, die oft in Kooperation mit bekannten Verlagsbuchhändlern in Wien, London und Paris entstanden, zeichnete er spätestens seit 1833 mit Carlsruhe / Kunst-Verlag W. Creuzbauer oder Carlsruhe / W. Creuzbauer. Dadurch war der Kunsthändler, der 1832 die Konzessionen für eine Buch- und eine Steindruckerei und 1834 für eine Sortimentsbuchhandlung erhielt, in kunst- und buchhändlerischen Kreisen bereits bekannt, bevor er zum 18. April 1835 eine eigene Buch- und Kunsthandlung eröffnete.</p>



<p>Creuzbauer übertrug Franz Nöldeke, der zum 1. Januar 1836 hälftiger Teilhaber des Unternehmens wurde, die Geschäftsführung in Karlsruhe, während er selbst noch 1835 in Leipzig eine Zweigniederlassung des Kunstverlags und der Buch- und Kunsthandlung eröffnete, die er bis zur Schließung 1838/39 leitete. Im Januar 1841 erwarben Creuzbauer und Nöldeke von Carl Egon Fürst zu Fürstenberg dessen von <a href="https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:bio-1024">Johann Velten</a> gekaufte und im Dezember 1840 genehmigte Kunst- und Musikalienhandlung einschließlich einer Steindruckerei. Es enstanden wohl die Ansichten von Obach und Scheuchzer?</p>



<p>Creuzbauer behielt die Ladenräume in der Schloßstraße 2 und Nöldeke die in der Schloßstraße 5. 1844/45 &#8211; zu dieser Zeit erwarb Hofbuchdrucker <em>Wilhelm Hasper</em> Carl Egon Fürst von Fürstenbergs Wohn- und Geschäftshaus in der <a href="https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:top-1431">Langen Straße</a> 225 &#8211; scheint Creuzbauer, der bereits seit 1841 in dem Haus wohnte, auch seine buch- und kunsthändlerischen Aktivitäten dorthin verlegt zu haben und mit Hasper eine Sozietät eingegangen zu sein. Das Adressbuch von 1845 führt unter Buch- und Steindruckereien Creuzbauer und Hasper, Lange Straße 225 an, 1846 erschien das Unternehmen zusätzlich noch in der Rubrik Kupferdruckerei, die bis dahin nur den von Klose an Adolf Roth verkauften Kunstverlag angeführt hatte. Von 1845-1847 erschienen bei Creuzbauer &amp; Hasper mehrere Publikationen, darunter das Vollständige Gesetzes-Lexicon für den badischen Staatsbürger in zwei Bänden von Johann Friedrich Wehrer. Danach gingen beide wieder geschäftlich getrennte Wege.</p>



<p>Mit der Übernahme der Nöldeke’schen Buch- und Kunsthandlung in der Langen Straße 133 im November 1851 betrieb Creuzbauer neben seinen Tätigkeiten als Kunsthändler, Steindruckereibesitzer und Verleger nun auch wieder eine Sortimentsbuchhandlung; bis 1860 lief diese nachweislich noch unter dem Namen Nöldeke’sche Buch- und Musikalienhandlung (W. Creubauer). </p>



<p>1820 Italieneische Sitten mit Stichen ,1830 Tomblesons Themse mit Stichen, 1830 diverse Stiche KArlsruhe,  Italien, Rhein, Portrait, deutsche STädte, 1832 Tomblsons vue of the rhine, 1833 Malerische Reise durch Lombardei, 1835 Chezy romantische Bilder, 1835 Frommel Stiche, 1836 Kriegsbuch, 1836 Zschokke Schweiz, 1837 Graib Bodensee, 1838 Graib Rhein und Krönung Mailand und Benjamin Framklin, 1839 Malerische Schweizerland, 1939 Ansichten Karlsruhe, 1839 Renchtal, 1839 Chezy Rundgemälde, 1840 Whitelock Fountains, 1841 Chezy franz., 1845 Gedischte Sauter, 1846 Badisches Sagenbuch und Epik und Aurelias Zauberkreis (mit Paynes Stichen von BB), </p>



<p>Schaffroth vertreibt Zeitungen, Journale, Kupferstiche. Leihbibliotheken gibt es im Badischen Hof und im Promendaenhaus. Quelle: Klüber 1811, S10</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ansichtenwerke</title>
		<link>https://schulte.kd.hissit.net/ansichtenwerke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2021 20:46:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Übersichtstabellen Entwicklungsgeschichte und Werksarten Die romantischen Rheinansichten 17.-18. Jahrhundert Beginn des 19. Jahrhunderts Auswahl der Werke nicht vollständig. 1825-50 größte Anzahl, Berücksichtigung:a) der großen Ansichtenwerke wie Frommel, Schuchzer/Obach, Coignet, Jacottet, Wagner, Mortemart, Huhn. man sieht die große Bedeutung der Franzosen. Egal ob mit oder ohne Text. Frommel mit besonderer Bedeutung als umfangreiches Erstwerk. Jaccotte der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ul><li>Übersichtstabellen</li><li>Entwicklungsgeschichte und Werksarten</li><li>Die romantischen Rheinansichten</li><li>17.-18. Jahrhundert</li><li>Beginn des 19. Jahrhunderts</li><li></li></ul>



<p>Auswahl der Werke nicht vollständig. 1825-50 größte Anzahl, Berücksichtigung:<br>a) der großen Ansichtenwerke wie Frommel, Schuchzer/Obach, Coignet, Jacottet, Wagner, Mortemart, Huhn. man sieht die große Bedeutung der Franzosen.  Egal ob mit oder ohne Text. Frommel mit besonderer Bedeutung als umfangreiches Erstwerk. Jaccotte der Abschluss mit Fokus auf Staffage der Leute.</p>



<p>b) Umfangreichen Stadtbeschreibungen auch wenn nur einzelne Bilder wie Schreiber</p>



<p>c) Werke mit überreagionaler Bedeutung wie Rheinbeschreibungen mit interessanten Einzelansichten von Baden Bleuler, Ring</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><thead><tr><th>Jahr</th><th>Autor</th><th>Werksname</th><th>Ansichten</th><th>Typ</th></tr></thead><tbody><tr><td></td><td></td><td>1800-1820 nur Kupferstiche</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1805</td><td>Schreiber</td><td>Baden in der Marggrafschaft</td><td>2</td><td></td></tr><tr><td>1807/1810</td><td>Klüber</td><td>Baden bei Rastatt</td><td>4</td><td></td></tr><tr><td>1811</td><td>Schreiber</td><td>Baden im Großherzogthum</td><td>1</td><td></td></tr><tr><td>1814</td><td>Keller</td><td>Stadttore?</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1800-20</td><td>Schaffroth</td><td>nach Seyffer</td><td></td><td></td></tr><tr><td></td><td></td><td>1820-1840 Stahl und Litho kommt</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1819/xx</td><td>Kuntz</td><td>Einzelansichten </td><td>4+8</td><td></td></tr><tr><td>1823-28</td><td>Frommel 1</td><td>4 Bände</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1828?</td><td>Obach</td><td></td><td>24</td><td></td></tr><tr><td>1828-30</td><td>Scheuchzer</td><td></td><td>20</td><td></td></tr><tr><td>1829</td><td>von Ring</td><td>Burgen</td><td>1?</td><td></td></tr><tr><td>1830</td><td>Graimberg</td><td></td><td>7?</td><td>Leproello</td></tr><tr><td>1830-40?</td><td>Frommel 2</td><td>Malerische Ansichten (Marx)</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1831</td><td>von Bodmer</td><td>Beschreibung der Stadt Baden</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1832</td><td>Tombleson</td><td>Views of the rhine</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1833-35</td><td>Wagner</td><td>Esquisses de Baden. Vor Frommel 2?</td><td>xx</td><td></td></tr><tr><td>1835</td><td>Wagner</td><td>Souvenir de Baden (Marx) Vor Frommel 2?</td><td>18</td><td></td></tr><tr><td>1835</td><td>von Chezy</td><td>Rundgemälde von Baden</td><td>10</td><td></td></tr><tr><td>1836</td><td>Mortemart</td><td>Voyage pittoresque au grand-duchee</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1837</td><td>Jacottet</td><td>Souvenir des Eaux de Bade</td><td>40</td><td></td></tr><tr><td>1838</td><td>Heunisch</td><td>Baden geografisch und malerisch</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1840</td><td>Bleuler</td><td>Die Rheingegenden</td><td>1</td><td></td></tr><tr><td>1840</td><td>Whitelocke</td><td>The city of fountains</td><td>12</td><td></td></tr><tr><td>1840</td><td>Payne</td><td>Einzelansichten</td><td>6</td><td></td></tr><tr><td></td><td></td><td>1840-1860</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1840-50</td><td>Frommel</td><td>Mehrere Alben mit Lindemann</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1843</td><td>Baden</td><td>Das malerische und romantische Baden</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1843</td><td>Zschokke</td><td>Voyage pittoresque des bords</td><td></td><td></td></tr><tr><td>1847-68</td><td>Guinot</td><td>Ete a Bade</td><td>9</td><td></td></tr><tr><td>1850</td><td>Huhn/Poppel</td><td>Das Großherzogtum Baden in malerischen Ansichten</td><td>6</td><td></td></tr><tr><td>1858</td><td>Texier</td><td>Voyge pittoreque</td><td>1</td><td></td></tr><tr><td>1858</td><td>Coignet </td><td>Bade et ses environs</td><td>28</td><td></td></tr><tr><td>1860</td><td>Reichel</td><td>Baden-Baden und seine Umgebung</td><td></td><td></td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Entwicklungsgeschichte und Werksarten</h2>



<p>Vor allem Städten mit großem Ansichtenbestand über die Jahrzehnte hinweg dokumentieren die Veränderung der topographischen Wahrnehmung und Darstellung in den Ansichten. Quantitaiv führend sind dabei neben den bekannten Großstädten vor allem die touristisch frequentierten Orte der deutschen Burgenromantik wie z.B. Heidelberg oder eben Baden-Baden als die Sommerhauptstadt Europas Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts. Der gesamt Rhein – vor allem der Mittelrhein von Mainz bis Köln – war in dieser Zeit die mit Abstand bestdokumentierte Landschaft mit einer unzähligen Fülle und Bandbreite von Ansichtenwerken und illustren Reisbeschreibungen. Warum: Fluß hat sich durch das Gebirge gefräst, Strassen/Bahn direkt am Ufer, Loreley Sagen; am Oberrhein Sumpf und Strassen durch die entfernten Städte, Schiffverkehr erst ab 1828,<br>à Schmitt: 283 Beschreibungen mit 10.000 Ansichten.<br></p>



<p>Ansichten zu Baden entstammen mehreren Quellen</p>



<ul><li>Gedruckte Kopien künsterlischer Einzelwerke (Ölbilder, Auqarelle)</li><li>Unkommentierte graphische Mappen oder Editionen zur Stadt und/oder der Umgebung</li><li>Reisebeschreibungen und -führer zur Stadt und Umgebung</li><li>Einzelne Ansichten in überregionale Werke in denen Baden erwähnt wird (meist nur 1-2 Ansichten – z.B. die zahlreichen Rheinbeschreibungen (insbesondere vom Oberrhein). Hierbei lieferten neben den deutschen Publikationen vor allem auch die großen Editionen aus Frankreich einen maßgeblichen Beitrag – bedingt durch die enge Verflechtung des Herzogtum Badens mit Napoleonischen Herrscherhaus. Anders als am Mittelrhein, wo vor allem englische und niederländische Verleger zu Werke waren.</li><li>Ansichten in Landesbeschreibungen (Baden), nationale Werke, etc.</li></ul>



<p><br>Vielfalt in der Qualität, Preisbeispiel, Qualitäten mit Chinapapier, Subskription, Darstellung am Beispiel Frommel mit der gesamten Entwicklungsgeschichte.</p>



<p>Es ist wahrscheinlich dem interessierten Publikum nicht bekannt, dass die Mehrzahl der Einzelansichten z.B. in Antiquariaten oder graphischen Sammlungen in der Regel einer illustrierten oder rein künstlerischen Publikation oder Edition entstammen. Aufgrund der aufwändigen Produktion von Stichen oder Lithographien wurden die Ansichten in unterschiedlichen Publikationen durchaus mehrfach und in neuen Ensembles verwendet oder ungeachtet urheberrechtlicher Bedenken einfach kopiert.</p>



<p>Einzelblätter den ursprünglichen Publikationen zuordnen mit den darin enthaltenen Angaben über Verleger und Künstler. Somit können die Bilder in ihrem originalen Kontext erfasst und somit in ihrem Wirkungsgefüge zwischen Künstler, Abbild und gesellschaftlichem Umfeld interpretiert werden – die Ansichten sind eben ein Abbild ihrer Zeit.</p>



<p>Verweis auf das Buch zur Rheinlandschaft als Beispiel für die Entwicklungsgeschichte. Baden-Baden hat mit seiner Lage am Oberrhein keine herausragende Bedeutung wie Mainz oder Köln, aber zusammen mit Heidelberg und Karlsruhe wichtiger Repreäsentant bei den spezifischen Werken zum Oberrhein.<br></p>



<p>Dokumentation der Stadtgeschichte, weil gerade die Errichtung neuer Bauwerke zu einer Neuauflage der Ansichten geführt hat und abgegangene Gebäude in ihrer damaligen Ansicht dokumentiert wurden (einziger Nachweis abseits von Bauplänen der Stadtarchive).&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Die Ansichtenwerke waren durchweg regionale aber auch überregionale Gemeinschaftsarbeiten zwischen Verleger/Drucker, Zeichner, Stecher/Lithograph, Textschreiber und Buch-/Kunsthändler bot eine hervorragende Grundlage für den gesellschaftlichen Austausch von Künstlern, Akademikern und Unternehmern. Institutionelle Formen der Zusammenarbeit und des Austauschs waren vor allem die Kunstvereine (Karlsruhe, Baden, Heidelberg) und die zunehmende Zahl an Regionalzeitungen und themenspezifischen Journalen aller Art (Wochenblatt KA). Auch Konflikte über Stilrichtungen wie den zum Klassizismus und Romantik, die sich in der Entwicklungsgeschichte der Ansichten gut nachvollziehen lässt (Frommel/Scheiber). &nbsp;</p>



<p>Anfänglich vor allem Beauftragung vom Landschaftsansichten in Form von Ölgemälden oder Aquarellen Hofe, dienten diese Bilder später als Vorlage für die kostengünstige Reproduktion in Form von Stahlstichen und Lithographien – zunächst als thematische Editionen und später eingebettet in topographische Beschreibungen jener Ansichten und in der Folge zu den Reiseführern.</p>



<p>Vor 1790 kaum Ansichten außer den undifferenzierten 2D Ansichten der vorigen Jahrhunderte (Ausnahme Achard!); ab 1870 kam die Fotographie</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die romantsichen Rheinansichten</h2>



<p>Einführung der regelmäßigen Dampfschiffahrt und Postkutschenbetrieb</p>



<p>Kommerzialisierung begann erst 1850?</p>



<p>Topographisches Interesse zeigt die Malerei durch Becker/Schaffroth/Frommel?!<br>Literarische Assoziation in BB eher durch die Romanschreiber und durch Guinot<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> so wie die Rheinromantik aber eben auf höherem Niveau.</p>



<p>Waren die Ansichten vor allem in den Rheinbeschreibungen zunächst illustrierender Bestandteil der romantichen Textschilderungen, waren die umfangreichen Ansichtenmappen in BB gleich zu Beginn eine eigene Publikationsform – maßgeblich geprägt durch das wegweisende Werk von Frommel. „Malerischen Ansichten von …“ Auftakt für eine Flut von Ansichtenwerken zu allerlei Städten und Regionen. Kalrsruhe, Heidelberg, Stuttgart, mit Jahrgängen</p>



<p>Um 1800: Strömungen</p>



<p>Die topographischen Beschreibungen lassen sich in unterschiedliche Stilrichtungen klassifizieren, die sich im Laufe der Jahrzehnte einerseits kreativ vermischten, aber auch eine Eigenentwicklung erlebten. Bei der Vermischung konkurrierten die Beteiligten (Künstler und Autoren) um die Deutungshoheit der Publikation (Sehen/Empfunden vs. Verstehen/Wissen). Je nach Verleger wurden persönliche Stilnoten gegeben und je nach Qualität und Formatgröße des Ausgabeformats auch unterschiedlichen Kundengruppen angesprochen, oftmals das gleiche Produkt in unterschiedlichen Verpackungen.</p>



<p><br>Vor 1770-1820<br>(1) Reine Reisebeschreibungen (teilweise mit Karten); vor 1800 fast ausschließlich ohne Illustrationen; Erfahrungsbericht im Vordergrund; Langes Reise auf dem Rhein 1789, Schreiber 1812 in der ersten Auflage die sich später als Handbuch als Reiseführer entwickelte<br>(2) Ansichtensammlungen mit Begleittext: die Titel beginnen i.d.R. mit „Mahlerisch“;<br>Ansichten aber nicht auf Basis eigenständiger Naturbeobachtungen sondern als Kopie von Landschaftsbildern; de Leths aus Holland (14) 1767, Janscha (50) 1790 für 52T €!!, Dupuis (18) 1784-89, Wilman/Schütz auch mit Schreibers Texten (32, Kopien von Janscha) 1804/05 Frankfurt „Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf“ in 3 Heften à hier schrieb Schreiber den Text und war damit der erste Mitverleger eines echten Ansichtenwerkes aus Deutschland! Wilman erkannte die Variationsbreite des identischen Bildmaterials; Prachtwerk aus England Issac von Gerning &#8211; A picturesque tour.. (24) 1820 mit Bildern von Schütz<br></p>



<p>Ab 1820: Schiffahrt ab 1827, steigende Nachfrage, Engländer führend mit Stahlstich ab 1826, in England eher Oberschicht mit Top Editionen, in Deutschland eher Mittelschicht günstig<br>(3) Aus (1): Praktische Reisehandbücher mit ergänzenden Illustrationen, aus denen sich schlussendlich die Reisführer a la Baedeker entwickelten: Schreiber in der nächsten Auflage<br>(4) aus (2): Prachtvolle romantisierende Ansichtenwerke mit Fokus auf den Illustrationen, Engländer auch in der Litho zunächst führend, Höhepunkt bereits Ende in den 30ern erreicht; Fokus der Engländer auch auf Italien und Frankreich mit den Reisekkolonien; in Deutschland geht es erst richtig los<br><br></p>



<p>1790-1800</p>



<p>Geändertes Landschaftsempfinden John Gardnors „Views taken on and near the rhine river“ (London 1788). Individuelle Reiseeindrücke als Reisebschreibung mit ergänzenden Illustrationen für eine gut situierten Käuferkreis der traditionellen Grand Tour und nicht einer Familienpauschalreise. Bis auf diese Publikation verwenden die anderen Rheinbeschreibungen kopierte Kupferstichvorlagen aus dem 17. Und 18. Jahrhundert. 1798 kam von Laurenz Janscha die „Collection de cinquante vues du Rhin“ (ab Speyer) mit 30 schönen Stichen. Ebenfalls 1789 der Dauerbrenner Die Reise auf dem Rhein von Joseph Gregor Lang mit zahlreichen weiteren Auflagen Anfang des 19 Jhrh. &nbsp;&nbsp;<br><br>1800-1810<br>Überwiegend fremdsprachige Titel über den Rhein; von 11 waren 3 Holand, 3 England, 1 Frankreich, 1 Italien.<br>Neuauflage von Jospeh Gregor Lang „Reise auf dem Rhein“ eines der erfolgreichsten Bücher überhaupt (Vorläufer von Baedeker). à kompliziert und Titelformulierung umständlich; hat sich Schreiber hie ein falsches Beispiel genommen?</p>



<p></p>



<p><br>Schreiber hatte sich schon früh auf Reisebscheibungen spezialisiert und es ist davon auszugehen, dass er die damals führenden Werke der Zeit gekannt hat. Schreiber war nach dem Studium in Freiburg 1788 nach Mainz und Frankfurt als Kritiker und Theaterschriftseller übergesiedelt &#8211; dies war mit Bingen der Ausgangspunkt der Rheinreisen! <br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ansichten von Baden-Baden im 17. und 18. Jahrhundert </h2>



<p>Merian</p>



<p>Arhardt</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ansichten an der Wende zum 19. Jahrhundert (1800-1820)</h2>



<p>Vorwort: enge Verflechtungen zwischen den Personen zeigen ein Bild der Ständegesellschaft und dem Emporkommen der bürgerlichen Elite. </p>



<p><strong>1805 (Aloys Schreiber): BAADEN in der Marggrafschaft mit seinen Bädern und Umgebunge</strong>n, bei Macklot<br>1831: Neuauflage Baden im Großherzogtum in rot (im Baldreit!) mit Katalog von Velten!</p>



<p>&#8222;Seiner Hochfürstlichen Durchlaucht &#8211; dem Herrn Kurprinzen Carl Ludwig von Baaden &#8211; untertänigst gewiedmet vom Verfasser&#8220;</p>



<p>Im Nachgang zu den Befreiun </p>



<p>Die erste umfassende Stadtbescheibung kam von Aloys Schreiber und datiert aus dem Jahr 1805. Schreiber war neben seiner Tätigkeit als Schulleiter am Baden-Badener Lyceeum Berichterstatter des Rastatter Kongresses 1797-99. Kurfürst Karl Friedrich (damals noch kein Großherzog) hatte 179x die Renovierung des Konvsersationshauses beauftragt und war daran interessiert, dass sich die tagenden Gäste abseits von Rastatt auch nach Baden-Baden orientieren. Im Grunde war der Kongress der Startschuss für den Besuch von internationalem Publikum gehobenen Standes. Schreiber unterschreibt die Einleitung des Buches am 1. Dezember 1804 noch als Professor am kurfürstlichen Lyceeum in Bade-Baden und bewarb sich just im Januar 1805 wohl nicht ganz zufällig beim Kurfürst auf die Stelle als Professor für Ästhetik und Geschichte an der Universität Heidelberg. Offensichtlich untersützte er mit seinem Werk die Bestrebungen des Kurfürsten, Baden-Baden als Bäderstadt wiederzubeleben. </p>



<p></p>



<p>&#8222;Später , besonders von der Zeit an, da Baaden durch den Befehl des französisc/ien Kriegsministers Lou v o is in einen Aschenhaufen verwandelt wurde , und sich nur langsam und allmählig wieder aus seinen. Ruinen erhob , verlor<br>sick auch fein Bus in etwas , bis der lezte Kr&#8217;ug, und der Rastatter Congress aus allen Gegenden Teutschlands und des Auslandes, Fremde hierherführte , die eben so durch den Reichthum uvstiXr mahlerischen Naturscenen bezaubertj als<br>durch die oft wunderahnlichen Wirkungen unserer warmcn Quellen in Erstaunen gesezt wurden.&#8220;</p>



<p>Bilder: Titelseite Buch, </p>



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<p>Das Buch erschien 1805 noch in altem Duktus &#8222;untertänigst&#8220; und zwar in der Maklotschen Hofbuchhandlung. Zur Jahrhundertwende waren in Karlsruge x führende Buchhandlungen bzw. Verlage tätig. Schreiber war als Leiter der Lesegesellschaft? mit allen Inhabern bekannt, jedoch ist nicht bekannt, war um er sich nun für Macklot entscheiden hat &#8211; wohl weil der der von alters her führende Verlag war! Historie und Link!</p>



<p>Ansicht von Baden: Kupferstich ist von Haldewang gemäß Literaturverzeichnis von Klüber Teil 2, S. 242</p>



<p>Schreiber gab im Jahr 1811 eine Art Neuaulage des Buches mit gleichem Titel, nun aber im großherzöglichem Kontext  &#8222;Baden im Großherzogtum mit seinen Bädern und Umgebungen&#8220; heraus.</p>



<p>1806 KOntinentalsperre</p>



<p><strong>1807 (Johann Ludwig Klüber): BADEN bei RASTATT</strong></p>



<p>Die Veröffentlichung von chreibers Werk über Baden muss sicherlich auch seinem Professor-Kollegen in Heidelberg Johann Ludwig Klüber und dessen Geschäftspartner und Verleger Johann Friedrich Cotta bekannt gewesen sein. Ob untereinander abgestimmt oder nicht, erschienkurz danach im Jahr 1807 in der Cotta´schen Buchhandlung das vom Verleger Johann Friedrich Cotta finanzierte Werk <strong>&#8222;Baden bei Rastatt&#8220;</strong> mit dem sperrigen Untertitel &#8222;nach den unterirdischen Gängen und Kammern des Schlosses, nach den neusten und künftigen, und nach den ehemaligen römischen öffentlichen Gebäuden und Anlagen der Stadt.&#8220; Man kann nur mutmaßen, weclhe Ziele die beiden Herren  mit diesem Werk verfolgten, aber aus heutiger Sicht ist das Werk eine völlig überzogene bautechnische und geschichtliche Glorifizierung und Überhöhung der Bedeutug Baden-Badens. Klüber versucht anhand eines fiktiven &#8222;Prospects&#8220; &#8211; besser gesagt einer einfachen beigefügten Skizze &#8211; in der Baden-Badener Altstadt ein kleines antikes Rom zu rekonstruieren. Um dem ganzen Glanz etwas Untermalung zu geben, wurden die klassizistischen Bau-Entwürfe des Hofarchitekten Weinbrenners von der neuen Antiquitätenhalle beigefügt. Was war also die Idee dieses Werkes? Wollte Klüber an dieser Stelle Weinbrenner als Karlsruher Kollege einen Gefallen tun? Hatte der Großherzog Cotta gebeten, etwas Werbung für Baden-Baden zu machen, da er im Gegenzug das Jesuitenkloster günstig erhalten hatte, um daraus den Badischen Hof nicht zuletzt zum Wohle der Stadtentwicklung in Baden-Baden zu errichten. Es sei angemerkt, dass Klüber der recht erfolglose Bauleiter von Cotta für den Bau den Badischen Hofes war und sich die beiden am Ende geschäftlich im Jahre xx trennten.        </p>



<p>Schaffroth auch mit dabei &#8211;&gt; Bilder nennen</p>



<p>&#8211;&lt; ganze Geschichts steht in : der badische Hof (Heftchen) von Bernhard Fischer!!!</p>



<p>Die erste allgemeine Stadtbeschreibung von Baden-Baden</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="402" height="638" data-id="424"  src="https://schulte.kd.hissit.net/wp-content/uploads/2021/04/Klueber-1.jpg" alt="" class="wp-image-424"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="824" height="1030" data-id="425"  src="https://schulte.kd.hissit.net/wp-content/uploads/2021/04/Schloss2-824x1030.jpg" alt="" class="wp-image-425"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="858" height="1001" data-id="426"  src="https://schulte.kd.hissit.net/wp-content/uploads/2021/04/Schloss3-rotated.jpg" alt="" class="wp-image-426"/></figure>
</figure>



<p>1807: Johann Ludwig <strong>Klüber</strong>: Römische Vorstellungen von BB, Staatsverherrlichender Duktus, wenig Bilder. Klüber entwickelte mit Cotta das neue Luxushotel und das Buch ist bei Cotta erschienen- wohl ein Werbeprospekt.</p>



<ul><li>Bilder a) vom Schloss im Steindruck! b) Kopie von den Zeichnungen von Weinbrenner für die alte Trinkhalle / Dampfbad. Von wem stammen die Drucke?</li></ul>



<p>1807_ <strong>Walz</strong>: Notizen und Bemerkungen zu dem Bad von Baden, bei C.F. Müller Karlsruhe.  PDF. Interessant!</p>



<p>1808: <strong>Seyfer nach Schaffroth</strong>: Ansicht von Lichtental aus mit etwas verrutschter Perspektive, aber eben neue Ansichtsperspektive à Bilder von Schaffroth dazu finden. Anscheinend 6 Blätter gemäß Klüber 2, S. 243<br>1800-20; Seyffer-Schaffroth, Baden-Baden, Teilansicht der Burgruine Hohenbaden , Baden-Baden. &#8211; Teilansicht der Burgruine Hohenbaden. &#8211; &#8222;Eingang der alten Burg Baden gegen Morgen&#8220;.</p>



<p>Historische Ortsansicht. Kupferstich, um 1820. Von August Seyffer, nach Johannes Stanislaus Schaffroth. 21,0 x 18,3 cm (Darstellung ) / 32,0 x 23,4 cm. – genauer Zeitpunkt?<br><br>à Koenitz&nbsp;[Leipzig, <a href="https://www.vialibri.net/search-result-links/202005211452swT-iQbZx7.5.1/link">AbeBooks&nbsp;<strong>€80</strong></a>&nbsp;<a href="https://www.vialibri.net/search-result-links/202005211452swT-iQbZx7.5.2/link">ZVAB&nbsp;<strong>€80</strong></a></p>



<p><strong>1810</strong>: Klüber: zweite Auflage mit Stichen: Beschreibung von Baden bei Rastatt und seiner Umgebung : Baden, die Stadt, Mineralquellen, deren Gebrauch und Wirkung, Schloß, Römische Alterthümer, Literatur / 1.</p>



<p>Außerdem: Grundrisse vom Badischen Hof<br>Sauberes Literaturverzeichnis! mit guten Hinweisen auf Ansichten</p>



<p><strong>1810 </strong>Frommel,  6 kolorierte Umrisstiche von BB, Falkenstein, Badenweiler, Heidelberg, Schloß Eberstein, Mainau, Ataria Mannheim. Super Ansicht von BB von der Lichtenthaler Allee auf die Stadt. Änhliche Ansicht von Seyfer/Schaffroth. Rottmanns Aquarell von BB bezieht sich auf dieses Bild. (Frommel Buch S. 91)</p>



<p><strong>1814</strong> <strong>(Karl Urban Keller): dd </strong></p>



<p>aus Stuttgart kommend mit Fokus auf Zeichnungen von Toren und Stadtmauern; comicartige Darstellungen mit schwacher Qualität und verherrlichende Texte. Stadtansichten von BB aus allen Richtungen.<br><br>Unschöne schmale kleine Bücher bei Karlsruher Druckern. Schreiber und Klüber ganz im Einfluss von Karlsruhe und der Gründung des Großherzogtums. Aber alles frühe Werke zum Nachvollziehen der damaligen Architektur. Stadttore wurden danach abgerissen. Überwiegend Kupferstiche und Zeichnungen.</p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>



<p>Karl Friedrich berief ihn <strong>1805-13 zum Ästhetik Professor</strong> in Heidelberg inmitten der Auseinandersetzung um die Heidelberger Romatik (Brentano, Engelmann Verleger!) und während der laufenden Kriege von Napoleon. Er arbeitete in dieser Zeit in zwei Richtungen und zwar einerseits regional mit Publikationen zu Heidelberg, Baden-Baden und dem Murgtal und andererseits überregional zum Herzogthum Baden und dem Oberrhein. Zusammen mit Wilman schuf Schreiber 1806 sein bedeutendstes Werk Rhein&#8230; . Der Reiseführer war einer der ersten seiner Art und wurde in den folgenden Jahren mehrmals überarbeitet und in drei Sprachen übersetzt. Aus seinen Arbeiten hatte Schreiber bereits Erfahrung und eine gute Grundlage für das gemeinsame Werk mit Frommel, der in den Jahren 1810-15 bereits Ansichtenwerke zu Karlsruhe und Tyrol herausgebracht hat. </p>



<p><strong>1805/06</strong>, Wilmans/Schreiber „Ansichten des Rheins“ in 3 Heften mit 32 Stichen à welche?? (Rhein als Paradies von Deutschland) à Übersetzt als „Voyage pittoresque sur le rhin“ (PDF im Schreiber Folder)<br><br><strong>1805</strong>, „Baden in der Marggrafschaft mit seinen Bädern und Umgebungen“, mit einer Carte und 2 Kupfern, Carlsruhe Maklots Hofbuchhandlung&nbsp;&nbsp;<br>Vorstufe zu Baedekers Reiseführer, sehr schwülstig in altem Deutsch geschrieben.</p>



<ul><li>Schöne Ansicht vom Häslich und vom Paläotchnikum (von Piranesi?) guter Text ab S 130 (Sehenswürdigkeiten)</li><li>Buch für 300€ in Lahr</li></ul>



<p></p>



<p><strong>1808/09</strong> &#8211;&gt; eher 1820? Ansichten aus dem Murgtal, Text zu Primavesis Radierungen&nbsp;<br>Georg Primavesi, XII Ansichten des Heidelberger Schlosses / geätzt und hrsg. von Georg Primavesi. Mannheim: Primavesi, [1806].</p>



<p>Georg Primavesi, Das Murgthal / geaezt von G. Primavesi. Heidelberg: Mohr &amp; Zimmer, [ca. 1809].</p>



<p>Georg Primavesi, Die Burg Frankenstein, in 12 Abbildungen dargestellt : Nebst genealogischen und historischen Nachrichten von der Burg und der Herrschaft Frankenstein meistens aus Urkunden gesammelt / von G. Primavesi, Großherzoglich-Hessischem Hofmahler … aus Urkunden gesammelt von K. Dahl, Großherzoglich-Hessischem Kirchenrathe. Darmstadt: Heyer und Leske in Commission, 1819. &#8211; 56 S., [12] Bl. : Ill. [B 5357]</p>



<p>RHEIN &#8211; Primavesi, G[eorg]. Der Rheinlauf, von dessen verschiedenen Quellen, bis zur Vereinigung des Vorder- und Hinter-Rheins bey Reichenau. Mit 4 gest. Karten u. 24 Original-Radierungen. Frankfurt a. M., Gebr. Wilmans, 1818[-1819]. Quer-4°. [3] Bll., 12 S., Bl. 13-32. Priv. HLdr. um 1920.<br>Wäber I, 307 &#8211; nicht bei Schmitt. &#8211; Erste Ausgabe. &#8211; Seltene Landschaftsfolge von Johann Georg Primavesi (1774-1855), der als Theatermaler in Mannheim und Darmstadt wirkte, bevor er 1822 zum Hofmaler in Hessen-Kassel wurde. In zwei Lieferungen erschienen, vorliegend ohne die Lieferungsumschläge. Erläuterungstexte in deutsch und französisch. &#8211; Das Werk mit den schönen Ansichten von Rheinwald, Splügen, der Via Mala, Disentis, Bonaduz, Ortenstein, Reichenau u.a. erregte die Aufmerksamkeit Goethes, der auf seinen Rhein- und Mainreisen 1814 und 1815 mit Primavesi in Darmstadt zusammentraf. &#8211; Leicht gebräunt u. stellenweise etwas stockfleckig in den Rändern.</p>



<p><strong>1811</strong>, „Baden im Großherzogthum mit seinen Heilquellen und Umgebungen“</p>



<p>Mit einer Abhandlung über den Gebrauch der Quellen von Herrn D. Ottendorff. Heidelberg: Mohr und Zimmer, 1811. Orig.-Verlagsbroschur mit floraler Umrahmung u. blauem, goldgeprägtem Rücken. Frontispiz-Kupfer (Caracalla), XVI, 334 S. mit<br>à mit einem Kupferstich von &#8222;Baden&#8220; sowie einer gefalteten topographische Karte.  17 x 10,5. * Seltene Erstausgabe. Maler nicht bekannt?<br></p>



<p><strong>1811, </strong>„Heidelberg und seine Umgebungen“ (historisch und topographisch beschrieben,</p>



<p>Alle Publikationen: <a href="https://de.wikisource.org/wiki/Alois_Wilhelm_Schreiber">https://de.wikisource.org/wiki/Alois_Wilhelm_Schreiber</a></p>



<p><br>Ab wann kam der Fokus auf die Stiche? 1806 verlegte Friedrich Wilmans aus Frankfurt mit den Maler Christian Georg Schütz und dem Stecher Günther 32 Bilder die eine Kopie der 50 Bilder der Veröffentlichung von Janscha/Ziegler 1789 in Wien bei Ataria waren (s.o.)</p>



<p>1784 und 1806 kamen in Heidelberg Ansichtenexemplare zu Heidelberg von Schlicht und Primavesi (der Auch Baden in Kupfer gestochen hat für das Buch zum Murgthal); hat Schreiber hier in Heidelberg den Kontakt bekommen. Außerdem malt Jakob Roux mehrere Zyklen zunächst vom Rhein und dann „sechs malerische Ansichten von Heidelberg“ er kam auf Empfehlung von Goethe als Universitätszeichner 1816 nach Heidelberg. Hatte er auch Kontakt zu Goethe?</p>



<p>1811Veröffentlichte bei Engelmann „Sagen aus den Gegenden des Rheins und des Schwarzwaldes“. Er wurde somit zum Bindeglied zwischen der aufstrebenden Rheinromatik und der Übertragung in das Großerzogtum Baden und vor allem seiner Wahlheimat Baden-Baden – da will er hin zurück?! Gesellschaftlich saß er in Heidelberg auf dem Trockenen à auch von Mannheim zogen die Künstler nach KA und München! 1807 verkaufte er sein Kupferstichsammlung (Bezug zu Künstlern).<br><br><strong>1811</strong> dann das Werk „ Heidelberg und seine Umgebungen, historisch und topographisch beschrieben“ (als Litho!!). Das war die erste Stadtgeschichte seit 1693. Waren die Ansichten von dem Werk von Roux von 1806? à S. 21 im PDF Verweis auf die ganzen Ansichten!!! Er kannte Sie also.<br>Hier war er in seinem Element und das war der Vorläufer zu dem Projekt mit Frommel 15 Jahre später (er ist Jahrgang 1861!!) und unterwirft sich vollends dem Adel.&nbsp; Gleich 1 Jahr später 1812 dann der legendäre Rheinführer und das machte ihn weit über Baden hinaus bekannt. Wurde auch in F und Uk übersetzt.</p>



<p>1813-24 Hofhistrograph in Karlsruhe wo der Kontakt zu Frommel, Hebel, Weinbrenner und dem Industrie- Kunstverein entstand. 1826 Denkschrift für Weinbrenner und geht 1826 nach Baden.<br>Schreiber hatte hier ein enormes Netzwerk à Auflisteung im Schreiber Buch ganz hinten: G Braun, Adel, Velten, etc.</p>



<p>Georg Wallis: Entdecker des romantischen Heidelbergs (Schüler Rottmann); aber nach Schreiber</p>



<p><br>1820 Handbuch für Reisende nach Baden zusammen mit Stichen von Primavesi als Vorläufer von Frommel (1812/1816 Heidelberg/Rheinbuch)! Die beiden Arbeiten von Klüber und Keller 1806/12 waren qualitativ schwach und das Heidelbergbuch war ja besser. Primavesi war aber mit den Kupferstichen schlechter als die Lithos von Heidelberg und die Stahlstiche von Fommel. Parallel kam Wagner aus Karlsruhe in den Ring und Scheuchzer/Obach. &nbsp;</p>



<p><strong>1818/20</strong>, Handbuch für Reisende nach Baden im Großherzogthum, in das Murghtal und auf den Schwarzwald. Nebst einer Auswahl der interessantesten Sagen aus dem alten Alemannien. Mit einer Anleitung zum wirksamen Gebrauch der Bäder in Baden“, bei Engelmann, alle 9 Originalansichten und die Originallandkarte (18,5:12 cm). <strong>Mit 9 gefalt. Radierungen von G. Primavesi u. 1 gefalt. Kupferkarte.</strong> XXVIII, 312 S., Schefold S. 794. &#8211; Erste Ausgabe, von großer Seltenheit. Ausgabe auf Velinpapier. Ansichten Primavesi nach Zeichnungen von Karl Kuntz u. eigenen Vorlagen gestochen, zeigen Baden-Baden, Forbach, Gernsbach (2), Klingel, Langenbrand (2), Rothenfels u. Weisenbach.</p>



<p>Aloys <strong>Schreiber</strong>,<br><a href="https://www.vialibri.net/searches/202002171938saAAybJAv?sort_by=price&amp;sort_order=desc">https://www.vialibri.net/searches/202002171938saAAybJAv?sort_by=price&amp;sort_order=desc</a></p>



<p><br><strong>1811</strong>, Lebensbeschreibung Karl Friedrichs<br><br><strong>1812,</strong> „Anleitung, den Rhein von Schaffhausen bis Holland, die Mosel und die Bäder im Taunus, Murgthal, Neckartal und Odenwald zu bereisen“ (1813 auf französisch)<br><strong>1816</strong>, „Handbuch für Reisende am Rhein von Schafhausen (Schaffhausen) bis Holland, in die schönsten anliegenden Gegenden und an die dortigen Heilquellen“, Engelmann Heidelberg<br>à Pionier! Lange vor den Reiseberichten von August Klein 1828 und dann Baedeker<br>1te: 1816<br>2te: 1818<strong></strong></p>



<p>3te: 1825 (350 € für gutes Exemplar)</p>



<p>4te:</p>



<p>5te: 1841, Fünfte, ganz umgearbeitete Auflage&nbsp;</p>



<p><strong>18xx</strong>, „Handbuch für Reisende nach Baden bei Rastatt“, Jahr?</p>



<p>keine eigenen Bilder außer im Begleitbuch von Primavesi mit KupfersStich<br>à Primavesi, wahrscheinlich einer der ersten Stiche von BB, 220 € <a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=22680024475&amp;cm_ven=sws&amp;cm_cat=sws&amp;cm_pla=sws&amp;cm_ite=22680024475&amp;clickid=0dz1om1EBxyOUnEwUx0Mo3EWUkiwJhSEPV-uyY0&amp;cm_mmc=aff-_-ir-_-59419-_-77797&amp;ref=imprad59419&amp;afn_sr=impact&amp;utm_campaign=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_source=vialibri">https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=22680024475&amp;cm_ven=sws&amp;cm_cat=sws&amp;cm_pla=sws&amp;cm_ite=22680024475&amp;clickid=0dz1om1EBxyOUnEwUx0Mo3EWUkiwJhSEPV-uyY0&amp;cm_mmc=aff-_-ir-_-59419-_-77797&amp;ref=imprad59419&amp;afn_sr=impact&amp;utm_campaign=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_source=vialibri</a><br>à kleiner Nachstich von Haldenwang für 110 €<br><a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=15108963681&amp;cm_ven=sws&amp;cm_cat=sws&amp;cm_pla=sws&amp;cm_ite=15108963681&amp;clickid=0dz1om1EBxyOUnEwUx0Mo3EWUkiwJmyUPV-uyY0&amp;cm_mmc=aff-_-ir-_-59419-_-77797&amp;ref=imprad59419&amp;afn_sr=impact&amp;utm_campaign=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_source=vialibri">https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=15108963681&amp;cm_ven=sws&amp;cm_cat=sws&amp;cm_pla=sws&amp;cm_ite=15108963681&amp;clickid=0dz1om1EBxyOUnEwUx0Mo3EWUkiwJmyUPV-uyY0&amp;cm_mmc=aff-_-ir-_-59419-_-77797&amp;ref=imprad59419&amp;afn_sr=impact&amp;utm_campaign=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_source=vialibri</a></p>



<p>1824, Nouvelle description de la ville de Bade dans le Grand-duché du meme nom, de ses eaux minérales et de ses environs, Marx in Karlsruhe und Baden</p>



<p><strong>1832 (1te)/1835 (2te)</strong>, Bade dans le grand-duche et ses environs: Guide des voyageurs par A. Schreiber. Traduit de l&#8217;allemand par J. Wolfrom. Deuxiéme édition revue, corrigée, augmentée et ornée de gravures, bei Marx</p>



<p>„Baden im Großherzogtum mit seiner Umgebung“ (roter Umschlag)</p>



<p></p>



<ul><li>Bilder a) vom Schloss im Steindruck! b) Kopie von den Zeichnungen von Weinbrenner für die alte Trinkhalle / Dampfbad. Von wem stammen die Drucke?</li></ul>



<p>1</p>



<p><strong>1838</strong>, A. J. V. Heunisch and Aloys Wilhelm Schreiber</p>



<p>Baden Geographisch Und Malerisch Beschrieben. Mit Ansichten</p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>



<p>Zwischen 1815 und 1820 kamen die Adeligen aus allen Ländern zu Besuch des Herzogs nach BB. Dann entstanden die ganzen Ansichten.</p>



<p>Schreiber als Mitglied des Kunstvereins in Karlsruhe dokumentiert die Aquarelle und Stiche von Frommel im Kunstblatt. Hatte er 1806 schon Kontakt zu Frommel? Wer hat den Stich im ersten Buch von 1806 gemachtt?</p>



<p><strong>1820-1830</strong></p>



<p><strong>1819/1828</strong> <strong>Kunz</strong></p>



<p>1821: <strong>Kuntz</strong>, mit der Ansicht vom Häslich in Farbe, Vorlage für Frommel?&nbsp;</p>



<p>Kunstblatt 1819-5: Von Hrn. Hvfmahler Kunz in Karlsruhe sind vier Ansichten von Baden, der Burg Eberstein und dem Murgtale erschienen, denen noch acht andere folgen sollen. Die Szenercveu jener Gegenden gehören unstreitig zu den herrlichstenin Deutschland; in ihnen verbinden sich Reichthum mit Einfalt, und Größe mit Anmuth. Herr Kunz hat die An-sichten sinnvoll gewählt; die einzelnen Parthieen gruppiren sich trefflich zu einem geschlossenen, landschaftlichen Charakterbilde. Die Behandlung ist geistreich, und die Ausführungsorgfältig und geschmackvoll. Mit schönem Erfolg hat der Künstler die Radiernadel mit der Tuschmanier verbunden, doch so, daß die erste vorherrschend gedlicben, und dadurch lene einschmeichelnde Harmonie gewonnen, welche uns,in landschaftlichen Darstellungen, noch wesentlicher scheint, als in historischen Bildern. Die Staffagen stehen dunhaus mit der Szenerep im Einklang, und Herr K. zeigt sich auch hier wieder als vortresfiicher Thiermahler. </p>



<p><a href="https://doi.org/10.11588/diglit.12971#0025">https://doi.org/10.11588/diglit.12971#0025</a></p>



<p>Kunstblatt 1820-32<br>Von den Ansichten aus der Gegend von Baden und dem Murgthale, welche Herr Hofmaler Kunz herausgibt, ist so eben die zweyre Lieferung in 4 Blattern erschienen, und wir beeilen uns, eine Anzeige davon zu geben. Sie stellen vor: 1) Gernsbach. Das Städtchen liegt an bevden Ufern der Murg, und ist durch eine Brücke verbunden. Hinter demselben erhebt sich, auf einem Tannenberge, das<br>Schloß Eberstein; die Ferne wird durch das Hochgebirg des Schwarzwaldes geschloffen. 2. Der Klingel, eine kleine Kapelle hinter Gernsbach, an der Murg, im Schatten von<br>Kastanien gelegen. 3. Meissen bach mit seiner roman- tischen Todtenkapelle auf einem Traubenhügel. 4. Lichtenth a l, eine halbe Stunde von Baden, ein Nonnenkloster ineinem Thale, das durch reiche Vegetation, Anmuth und Abwechslung herrlicher Formen zu den schönsten Deutsch-<br>lands gehört. Hr. Kunz verbindet, auf eine gefällige Weise, die Radiernadel mit der Aqu« tinta, und man erkennt in diesen Blättern auf den ersten Blick, daß sie von der Hand eines vielgeübten Malers herrühren. Daher die sanfte Harmonie, welche nirgends durch mißfällige oder scharf abgeschnittene Tone unterbrochen wird. In den Vordergründennnd Staffagen hat sich die vom Künstler beliebte Manier<br>allerdings weniger vortheilhaft erwiesen, als in den Fernen und Lufttönen. Daß sich Hr. Kunz da treu an die Natur gehalten, wo sic ihm ein abgeichlosscncö, schönes Bild dargeboten, rechnen wir ihm um so mehr zum Verdienst, da es in der That keine schwierige Aufgabe ist, durch willkür-<br>liche Aenderungen Effekt hervorzubringen, während die charakteristische Einheit dadurch zerstört wird. Die Natur bildet im Unorganischen mit eben der strengen Rvrhivendlgkeit, wie inrOrganischen, und die wahre Kunstwirkung liegt nicht darin, das Auge zu treffen, sondern das Gemüth szu<br>ergreifen. —</p>



<p><a href="https://doi.org/10.11588/diglit.12968#0130">https://doi.org/10.11588/diglit.12968#0130</a></p>



<p>1824: Die Zeichnungen, die Hr. Kunz für das dritte Heft gemacht, scheinen uns an Frepheit und Richtigkeit der Auffassung noch vorzüglicher gelungen als die zu den früheren.</p>



<p><a href="https://doi.org/10.11588/diglit.13082#0375">https://doi.org/10.11588/diglit.13082#0375</a>&nbsp;</p>



<p>1828 Carl Kunz, Kunstblatt 9-1828<br>Acht Blätter, Ansichten von dem wackern Hofmaler C. Kuntz nach der Natur gezeichnet und geäzt, sind<br>zwar schon früher erschienen, aber erst jezt in den Kunsthandel (bcy Hrn. Velten) gegeben worden. Man erkennt darin leicht die Hand eines vielgeliebten, tüchtigen Künstlers; die Standpunkte sind gut gewählt, und die Scenerepen durch treffliche Staffagen belebt.</p>



<p>1819: <strong>Bleuler</strong>, bei C.F. Müller in Karlsruhe, tolle Ansicht vom Häslich als einer der ersten Ansichten nach Piranesi/Schreiber. Wir kam Bleuler zu dem Auftrag? Durch gemeinsames Werk über Karlsruhe!</p>



<p>Lithographie del. Louis M. Bleuler, Lithographie von C. F. Müller in Carlsruhe 1819 à zu früh?<br>Format 22,5 x 34 cm, (Schefold 20483)<br>à Ansicht Häslich</p>



<p>à Ansicht Liebplätzchen auch 1819 gemäß Schefold</p>



<p>à Baden Kurpark ?<br><a href="https://www.antiqpaper.de/start.php?d_16439.php">https://www.antiqpaper.de/start.php?d_16439.php</a></p>



<p>à Ansicht der Residenzstadt Karlsruhe. Lith. <a href="https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?an=bleuler%20m%FCller&amp;cm_sp=det-_-bdp-_-author">Bleuler, L. und C. F. Müller:</a>, Verlag:&nbsp;Karlsruhe, 1819, EUR 1.400,00<a href="https://www.zvab.com/servlet/FrameBase?content=%2Fservlet%2FCEPL%3Fvp=1400.0%26vc=EUR%26v=1400.00%26s=EUR">Währung umrechnen</a>, ca. 22,5 x 34 cm im Rahmen, hinter Glas Selten !! +++Antiquariat seit über 30 Jahren+++.</p>



<p><br>In den Jahren 1817/18 unternahm Bleuler Reisen in die bündnerischen Rheintäler, fertigte erste Landschaftsstudien an und nahm 1819 an der Ausstellung der Künstlergesellschaft in Zürich teil. Im selben Jahr ging er auf Bildungs- und Geschäftsreise nach Brüssel und Amsterdam. Bei seinem anschliessenden Aufenthalt in Paris begegnete er seiner späteren Frau Antoinette Trillié (1802–1873).<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Ludwig_Bleuler#cite_note-:0-1">[1]</a>&nbsp;Nach Feuerthalen zurückgekehrt, übernahm Bleuler nach seiner Heirat zusammen mit dem älteren Bruder Heinrich die Führung des väterlichen Betriebes. 1824 gründete Bleuler in&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schaffhausen">Schaffhausen</a>&nbsp;seinen eigenen Verlag. Die um 1820 begonnenen und stetig erweiterten Landschaftsstudien&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lancieren">lancierte</a>&nbsp;er um 1827 in einer druckgrafischen, den gesamten&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rhein">Rheinlauf</a>&nbsp;wiedergebenden&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vedute">Vedutenfolge</a>, die die Verlagsproduktion bis zu seinem Tod dominieren sollte. Um 1845 erschien Bleulers Hauptwerk&nbsp;Voyage pittoresque aux bords du Rhin et de la Suisse. Für den Publikumserfolg dieser Werke sorgte nicht zuletzt die angewandte Technik: die detailgetreu als Umriss- oder&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aquatinta">Aquatinta</a>&#8211;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Radierung">Radierung</a>&nbsp;vervielfältigten Ansichten wurden sämtlich von Hand unter Verwendung deckender&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gouache">Gouachefarben</a>&nbsp;koloriert, was ihnen ihre an Altmeistermalerei erinnernde Wirkung verlieh. 1833 hatte Bleuler seinen Wohnsitz und die stetig wachsende Werkstatt in das&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Laufen">Schloss Laufen</a>&nbsp;am&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinfall">Rheinfall</a>&nbsp;verlegt. Zu den wichtigsten Künstlern der Bleulerschen Werkstatt zählen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Egidius_Federle">Egidius Federle</a>,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rudolf_Weymann&amp;action=edit&amp;redlink=1">Rudolf Weymann</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Corradi">Konrad Corradi</a>&nbsp;sowie Rudolf Meyer. Weitere Künstler waren Hans Neukomm, Heinrich Uster, Ulrich Müller, Johann Siegrist, Johann Jacob Stierlin,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Johann_Heinrich_Gossauer&amp;action=edit&amp;redlink=1">Johann Heinrich Gossauer</a>&nbsp;(1824–1889) und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emanuel_Labhardt">Emanuel Labhardt</a>&nbsp;der bereits bei&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Johann_Heinrich_Wirz&amp;action=edit&amp;redlink=1">Johann Heinrich Wirz</a>&nbsp;gelernt hatte.<br></p>



<p>1823/24/26/28: <strong>FROMMEL </strong>1&nbsp;4 Bände: Ludwig <strong>Frommel</strong>, Carl <strong>Lindemann-Frommel</strong></p>



<p>Frommel als Wegbereiter des hochwertigen Stahlstichs mit einer ausführlichen Serie über BB und die Umgebung. Starke internationale Einflüsse aus London, Paris, Italien, München. Folgeauflagen erst ab 1840 durch Lindemann-Frommel. Zeit der 20er und 30er und vor allem die Lithographie verschlafen? Frommel hat die besten Aussichtspunkte festgelegt (aufzählen)</p>



<p><a href="https://doi.org/10.11588/diglit.13083#0022">https://doi.org/10.11588/diglit.13083#0022</a> Kunstblatt 1825</p>



<p>K u p f e r werk c.<br><br>Baden und seine Umgebungen, in malerischen Ansichten von Professor Frommcl, mir<br>einer historisch-topographischen Beschreibung von Hofrath Schreibcr. Gr.Fol. kr und 2r Heft.<br>Subscriptionspreis 5 fl. 3o kr. der Heft, auf chinesischem Papier n fl.<br><br>Zn Frankreich, in der Schweiz, besonders aber in England waren die Künstler von jeher und sind noch<br>immer bemüht, die malerisch schönen oder historisch interessante» Gegenden ihres Vaterlandes in Prachtwerken barzustellen. Deutschland, obgleich nicht arm an großen und anmuthigen Scenerepen, an die sich oft bedeutsame historische Erinnerungen knüpfen, hat in dieser Art wenig aufzuweisen, was in artistischer Hinsicht als preißwürdig angesehen werden könnte, und das bei/weitem vorzüg-<br>lichste darunter, die Ansichten aus Italien von Reinhart, Dies und Mechau, gehört uns blos durch die<br>.Künstler an, aber nicht durch den Gegenstand. Sollen dergleichen Produkte einen höheren und bleibenden Werth haben, so muß nicht blos die Zeichnung, sondern auch der Stich von einem tüchtigen Landschafter herrühren, der mit großer technischer Fertigkeit Geist und eigenthümlicheu Styl vereinigt. Diese Eigenschaften finden sich in seltenem Grade bei-Hr». From mek, dem wir bereits die trefflichen Ansichten von Ariecia und Taurominium, nebst andern schöneii Blättern verdanken. Ba-<br>den, mit seinen vielbesuchten Thermen, mit seinen herrlichen Waidpartieen, romantischen Thäleru, frenudlichen Hügeln, frischen Quellen und grauen Felsen, mit seiner zerstörten Fürstenburg und der nahen einsiedlerischen Abtey, mußte den Künstler um so mehr anregen, da hier, in Mitte» einer mannichfach schönen Natur, so viele Bilder der Vergangenheit hervortreken. Hier, in der alten<br>Anrelia, wo einst Earacalla verweilte und die Bäder erbauen ließ, stoben noch die Opferaltäre und Grabhügel römischer Cohorteup hier war die Wiege eines edlen Fürstenhauses; hier saugen, im güten Zahrhüiidert, liebliche Dichter die Schönheit der Natur und die wohlthatige Macht der Heilquellen. Aber auch die nähern und cntserntern Umgebungen Badens zeigen eine Reihe der herrlichsten, landschaftlichen Partieeil, welche der Künstler zum Theil mit in seinen Plan aufgenommen. Zeder<br>Heft enthält vier kleinere und zwei) größere Blätter. Aus dem ersten Hefte bemerken wir vorzüglich die Ansicht von Baden, mit der Aussicht in das schöne&#8217;Thal, dem Dagobertsthurm und den Kirchhof, der so lebhaft an Gravis rührende Elegie auf einem Dorfkirchhofe erinnert. Aus dem zwölften.&#8216; die alten Burgen zu Baden und Eberstein und den Altar des Merkur auf dem Hohenstaufen. Hr. Fromme! hat nicht nur Gegenstände und Standpunkte glücklich gewählt, sondern auch Alles mit dem treuen, kindlichen Siiine und der Liebe aufgefaßt, ohne welche die Darstellung nie Geist und Leben erhalten kann.<br>Als Stecher hak er sich eine eigene Manier gebildet, die, bey aller Zierlichkeit, doch der Einfalt der Natur nichts vergibt, und mit Zartheit und Anmuth Kraft und Harmonie vereinigt. Der glückliche Gedanke einiger neuern Künstler, durch das Aetzwasser auch die Arbeit der SchneiSnadel und des Grabstichels zu befördern, wird auch, von Hr». Fr. mit schönem Erfolg angewendet, und es entstehen dadurch Töne von bezaubernder Wirkung, die auf andre Weise nicht zu erreichen sind.</p>



<p></p>



<p>1826: Lorenz <strong>Ekeman-Alesson</strong>, Malerische Ansichten aus Deutschland, der Schweiz.., Velten</p>



<p>Eröffnete die erste Lithographische Anstalt in Stuttgart. Er fokussierte sich auf Lithographien und Tierabbildungen von berühmten Malern wie Kunz und auch Ansichten von Quaglio. Startete das Werk Malerische Ansichten aus Deutschland, Schweiz etc. verstarb aber nach der Hälfte. Wahrscheinlich ist er parallel mit Wagner in Karlsruhe in die Lithographie eingestiegen orientierte sich aber mehr an Naturthemen,<br>àAnsichten von BB: 1) von der Teufelskanzlei 2) Altes Schloss 3) Ebersteinburg, (wenig Stadt!)<br>Bierl für 180 €</p>



<p>1828 Carl Kunz, Kunstblatt 9-1828</p>



<p>Acht Blätter, Ansichten von dem wackern Hofmaler C. Kuntz nach der Natur gezeichnet und geäzt, sind<br>zwar schon früher erschienen, aber erst jezt in den Kunsthandel (bcy Hrn. Velten) gegeben worden. Man erkennt darin leicht die Hand eines vielgeliebten, tüchtigen Künstlers; die Standpunkte sind gut gewählt, und die Scenerepen durch treffliche Staffagen belebt.</p>



<p><br>1828: Caspar <strong>Obach</strong>/Wilhelm <strong>Scheuchzer</strong>, 40 Lithographien, Velten<br><br>à Mini Exemplar mit allen 40 verkleinerten Bildern im Baldreit!!!!<br>„40 vues les plus interessantes de Bade et de ses environs“ Wann kam Velten mit dem Produkt raus? Direkt patallel mit den Boldern oder erst Mitte 1830er mit den anderen? Lustige Titel</p>



<p><br>Exemplar in der Bibliothek in Basel: <a href="https://www.worldcat.org/title/40-vues-les-plus-interessantes-de-bade-et-de-ses-environs/oclc/602312958&amp;referer=brief_results">https://www.worldcat.org/title/40-vues-les-plus-interessantes-de-bade-et-de-ses-environs/oclc/602312958&amp;referer=brief_results</a></p>



<p><br>(x) Großbild von Obach/Scheuhzer</p>



<p>Nr. 1-40: Hirschstr/Haus Kramer (x), Gaisbach, Favorite, Palis Reichenbach/LA8 (x), Stiftskirche/Trinkhalle (x), Sophienstr/Hotel Fleur (x), Conversationshaus (x) Palais Hamilton (x), Hirschstr/Brücke (x), Spitalkirche (x), Badischer Hof (x), Conversationssaal (x), Promenade&nbsp;<br><br>ss<br><br></p>



<p>1828 waren die 4 Bände von Frommel fertig. Obach/Scheuchzer stoßen in die geöffnete Lücke von Frommel mit einem Feuerwerk an Lithos mitten im architektonischen Umbruch der Stadt. Frommel hatte sich nicht mit Lithos beschäftigt. Reine Zeichnungen als Souvenir ohne schwülstigen Texte aber mit gesellschaftlichem Leben aus den inneren Stadtansichten. Konkurrenz für Texte durch die neuen spezifischeren Reiseführer? Verkauf von Einzelansichten bei Marx beim Flanieren? Häuser wirken ähnlich wie die Lithos von Wagner. Wer hatte die beiden beauftragt? Erstmals auch Werke zu einzelnen Häusern, die der Repräsentation der Inhaber diente?</p>



<p>Werke sind mit die teuersten <strong>von 200-1000€.</strong></p>



<p><strong>Scheuchzer Wilhelm, </strong>1828-30 bei Velten, alles Lithographien 50-250€, viele bei Thelen<strong></strong></p>



<ol type="1"><li>Ansicht von Osten: schönstes Bild für 1200€, 44&#215;57</li><li>Ansicht von Westen:</li><li>Ansicht von Süden/LA</li><li>Ansicht vom Conversationshaus (28&#215;34)</li><li>Von Endesche Haus</li><li>Alte Trinkhalle-Stiftskirche (Sperli Aquatinta nach Scheuchzer), 19&#215;13</li><li>Kirchhof Spitalkirche, altkolorierte Litho, Schefold 20604, 19&#215;13</li><li>Stiftskirche gegen das Schloss, 19&#215;13</li><li>Palais Hamilton</li><li>Conversationshaus 55€ booklooker</li><li>Aussicht vom Badischen Hof</li><li>Lichtental Klosteranlage</li><li>Wasserschleuse hinter Kloster Lichtental</li><li>Westliche Ansicht vom alten Schloss 55€ booklooker</li></ol>



<h1 class="wp-block-heading">Carlsruhe und seine Umgebungen : Ein Führer für Reisende mit 24 malerischen Ansichten.</h1>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Autor:</strong></td><td><a href="https://www.worldcat.org/search?q=au%3AScheuchzer%2C+Wilhelm.&amp;qt=hot_author">Wilhelm Scheuchzer</a></td></tr><tr><td><strong>Verlag:</strong></td><td>Carlsruhe : Velten, 1829.</td></tr><tr><td><strong>Ausgabe/Medienart</strong></td><td>&nbsp;Gedrucktes Buch : Deutsch</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Obach, alle 19&#215;14<br></strong>recht klein, diverse bei Koenitz für 50€ und bei Thelen für 120 € (Paket für 200€ 5 Stück? Mit Strobant), Bibliothek TU Cottbus Mappe mit 23 Ansichten&nbsp; 0355 692819 im Worldcat!! Gute bei Bierl für 200€<br><strong>à</strong><strong> unter 100€ ist eigentlich guter Preis; Package Koenitz?<br></strong>Mappe: <strong>Collection interessante de vues de Baden<br></strong><strong>Bilderläuterung immer mit kursiver Schrift<br>in Klammern (Nummer im Mini Album von Velten mit 40 Bildern)<br><br></strong></p>



<ol type="1"><li>Brücke Hirschstrasse 180 € (Nr. 1)</li><li>Ballsaal</li><li>Forbach 200 €</li><li>Palais der Gräfin von Reichenbach (LA8)</li><li>Gernsbach</li><li>Conversationshaus</li><li>Jagdschloss</li><li>Eingang Altes Schloss</li><li>Ansicht von LA aus mit Brücke /Ansicht von Seufzeralle 88€ früher 132€</li><li>Oelberg auf dem Kirchhof 70€ Freiburg</li><li>Pavillion Großherzogin Stephanie 105€ Bierl</li><li>Aussicht beim Quettich</li><li>Ruinen altes Schloss (wie oben?) 55€ ehemals 142€? (Koenitz)</li><li>Der neue Graben – Sophienstrasse (Koenitz) 55€ ebay</li><li>Zähringer Hof (Koenitz) 55€</li><li>Felsenpartie (Koenitz) 44€</li><li>Felsenbrücke (Koenitz) 55€</li><li>Ludwigsbad bei Lichtental 132€</li><li>Aussicht gegen die Wohnung Kramer</li><li>Neuweier</li><li>Stiftskirche / Alte Trinkhalle</li><li>St Johannisbrücke bei Badischen Hof</li><li>Ebersteinburg 150€</li><li>YBurg</li></ol>



<p><br>1829: Maximilian <strong>von Ring</strong>, Pinselzeichnungen (Freiburg) + Vues pittoresque des vieux chateaux da lÁllemagne (französisch/deutsch). Erstes regional übergreifendes Werk in Lithographien beim Lithografen Godefrey Engelmann in Paris (Schüler Sennfelders). Diverse Burgansichten von Baden und eine hervorragend konzipierte Ansicht vom Häslich in der Tradition Frommels.</p>



<p>Ansichten: Altes Schloss, Eingang Altes Schloss, Burg Eberstein, Yburg<br>à tolle Ansicht von Baden vom Häslich für 200€ bei Paulusch</p>



<p>Kunstblatt 1829: 1) Malerische Ansichten der Ritterbur&#8211;<br>gen Deutschlands. Das Großherzogthum<br>Baden; nach den Originalzeichnungen des Hrn. Mar.<br>in Ring, von den geschäztesten Künstlern in Paris auf<br>Stein gezeichnet, mit einem historischen und beschreibenden<br>Terte. Straßburg, Levrault 1829. Fol. Südlicher<br>Th eil. Von dem Kinzigthale bis an den Bodensee.<br>Erste Lieferung, enthält,° die Ansichten von Zähringen,<br>Hochberg, Landeck, Liechtcneck, sehr malerisch genommen<br>und in der den Franzosen eigenen, leichten, gefälligen und&#8216;<br>effektvollen Manier kithographirt. Zwcyte Lieferung, ent-<br>hält: Sponeck, Limburg, Stauffen, Badenweiler, in der-<br>selben Art, wie die vorigen. Der Druck ist zum Theil<br>etwas matter, als man ihn sonst aus der Engelmann&#8217;scheie<br>Osficin zu sehen gewohnt ist. Der schöngedruckte Torr<br>enthalt in blühender Sprache die Beschreibung und dir<br>nöthigeu historischen Angaben über die dargestellten Ge-<br>genden. Das Großherzogthum Baden wird in 14 Liefe-<br>rnngen, jede mit 4 Lithographien und 2 — 4 Vogen Tort<br>erscheinen. Diese Lieferungen bilden zwey Abtheilnngen.<br>1) Südlicher Theil, wozu die genannten zwey Lieferungen<br>gehören. 2} Nördlicher Theil. Von dem Kinzigthale bis<br>an den Main. Preis jeder Lieferung, auf weißem. Papier&#8216;<br>5 fl., auf chines. 7 fl., ro kr..</p>



<p><br><br></p>



<p>Ende der 20er endete die stilvollen Einzelexemplare und es begann die Buchexplosion mit den Stilen des illustrierten Reiseromans und der zahllosen malerischen Ansichten?</p>



<p><strong>1830-1840: intensivste Zeit des Wettbewerbs, lauter Leporellos von allen Verlagen</strong></p>



<p><br>1830: Karl de <strong>Graimberg</strong>, Ansichten von Baden in Steindruck, 12 Tafeln, Heidelberg. Kleines Leporello in Farbe aber sehr einfach gehalten. Eine gute Ansicht vom Conversationshaus (nur gezeichnet?). Ansichten zum Heidelberger Schloss 1825 in diversen Auflagen auch in Farbe und Litho aber recht kitschig und eher als Reisbüchlein geeignet. Extrem schöner Kupferstich von 1812 vom Heidelberger Schloss und schöner gouachierter großer Kupferstich (1.300€)<br>à Kurz nach Schreiber war Graimberg in Heidelberg!“ er hatte sich bei Haldenwang in Karlsruhe ausbilden lassen!<br>– wäre er besser bei dieser Technik und der Aquatinta geblieben. Breites Stahlstich Panorama von Heidelberg. Graimberg hat scheinbar oft nur gemalt und nicht gestochen (Haldewang) oder aquatiniert (Tanner, Salathe)! War er auch der Verleger?</p>



<p>1831&nbsp; FROMMEL 2<em> „</em>Mahlerische Ansichten von Baden und seinen Umgebungen“, „Vues pittoresques de Bade et de ses environs“, Mini wahrscheinlich vom Atelier Frommel und Alois Schreiber, 18 Stiche</p>



<p><br>(1) Dunkelblau/Schwarz bei Marx mit Titel auf dem Cover „<strong>Souvenir de Bade Bade Bade</strong>“<br>Zunächst bei Marx wohl um 1830</p>



<p>(2) Rot bei Creuzbauer im Kunstverlag ohne Titel auf dem Cover<br>Creutzbauer zeichnete spätestens ab 1833 mit eigenem Namen, folglich sollte das Werk nicht erst 1840 entstanden sein. Denn wenn er vorher nicht zeichnete und das schwarze Werk bei Marx erschien, war das wohl vor 1833 und damit vor Wagners Souvenirs und Esquisses. Hat also Wagner die Esquisses kopiert -&gt; wahrscheinlich, aber eben nur das Format, denn die Bilder sind kleine Kopien der Souvenirs, wohl für das kleine Portemonnaie. <br></p>



<p>Die Stahlstiche „Grossherzogliches Palais“, „Die Trinkhalle“, „Die Heisse Quelle“ (Marktplatz), „Stiftskirche“, „Kloster in Lichtenthal“, „Conversationshaus“, „Burg Eberstein“ u.a. – Hübsches und seltenes Album von Baden-Baden. [Attributes: Hard Cover]</p>



<p>Buch in Landesbibliothek mit Verweis auf Frommel/Schreiber <a href="https://www.worldcat.org/title/malerische-ansichten-von-baden-und-seinen-umgebungen-vues-pittoresques-de-bade-et-de-ses-environs/oclc/711822677&amp;referer=brief_results">https://www.worldcat.org/title/malerische-ansichten-von-baden-und-seinen-umgebungen-vues-pittoresques-de-bade-et-de-ses-environs/oclc/711822677&amp;referer=brief_results</a></p>



<p><br>2 Exemplare für 130 € bei booklooker! Schrze Version für 90€ bei ebay aus Frankreich<br>à Exemplar 148 € <a href="https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Malerische-Ansichten-von-Baden-und-seinen-Umgebungen-Vues-pittoresques-de-Bade-et-de-ses-environs-Im/id/A01Fue5x01ZZp">https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Malerische-Ansichten-von-Baden-und-seinen-Umgebungen-Vues-pittoresques-de-Bade-et-de-ses-environs-Im/id/A01Fue5x01ZZp</a><br>130 € <a href="https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Creuzbauer+Malerische-Ansichten-von-Baden-und-seinen-Umgebungen-Vues-pittoresques-de-Bade-et-de-ses/id/A02kqwcB01ZZw">https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Creuzbauer+Malerische-Ansichten-von-Baden-und-seinen-Umgebungen-Vues-pittoresques-de-Bade-et-de-ses/id/A02kqwcB01ZZw</a></p>



<p>ntiquar: Antiquariat Gertrud Thelen 400 €!!</p>



<p><br>Bei ebay für 79€ in grün/blau Ebay fr für 90 € <a href="https://www.ebay.fr/itm/RARE-SOUVENIR-DE-BADE-BADE-BADEN-BADEN-GRAVURES-ROMANTIQUES-1840-/112743984051">https://www.ebay.fr/itm/RARE-SOUVENIR-DE-BADE-BADE-BADEN-BADEN-GRAVURES-ROMANTIQUES-1840-/112743984051</a></p>



<p><a href="https://www.vialibri.net/searches/202002162121YbOHiwGjal">https://www.vialibri.net/searches/202002162121YbOHiwGjal</a></p>



<p>Marx veröffentliche Bodmer und Chezy zuerst, dann wechselten alle scheinbar zu Creuzbauer!</p>



<p>1831: Graf Carl <strong>von Bodmer</strong>, Beschreibung der Stadt Baden mit ihren Umgebungen (20 halbseitige Holzstiche, 14 von Chezy) bei <strong>Marx</strong>. Der Schweizer ging mit 19 Jahren nach Koblenz zum Verleger Hölscher und zeichnete auf dem Weg zahllose (!) Städte, welche in der Schweiz sehr hochwertig gestochen oder aquatintiert wurden. Er ist bekannt für seine Indianer-Serien Anfang der 40er und wurde 1843 französischer Staatsbürger. Er beherrschte alle Techniken. Tolle gouachierte Aquatinta nach seiner Zeichnung von Köln für 2.400 €. Frage: keine Bilder von Baden gesehen – sind die Holzstiche schön oder war die Phase noch zu früh und stilistisch irrelevant?<br>à Buch im Baldreit anschauen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">1832: Tombleson, (William) und W(illiam) G(ray) Fearnside: <a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=8144102191&amp;searchurl=hl%3Don%26kn%3Dtombleson%2Brhine%26sortby%3D1&amp;cm_sp=snippet-_-srp1-_-title1">Views of the&nbsp;Rhine&nbsp;– Vues du&nbsp;Rhin&nbsp;– Rhein Ansichten. – (Und:) Upper&nbsp;Rhine&nbsp;– Ober Rhein – Le&nbsp;Rhin&nbsp;Supérieur. 2 Bde</a>, London,&nbsp;Tombleson&nbsp;&amp; Co., (1832)., 1832</h3>



<p>Mit insgesamt 2 gest. Titeln, 137 Stahlstich-Tafeln und zwei mehrfach gefalteten gest. Panorama-Karten des Rheins. 190, (2) SS.; 181, (3) SS. Gr.-8vo. Grünes Orig.-Ln. mit goldgepr. Rückentitel. Goldschnitt (Ecken etwas bestossen, Kanten u. Kapitale etwas berieben). Deutsche Ausgabe von&nbsp;Tombleson’s und Fearnside’s zweibändigem Ansichtenwerk und Reiseführer zum Rhein, dessen erster Band die Gebiete zwischen Köln und Mainz, der zweite Band den oberen Rheinlauf von Mainz bis zur Quelle des Vorder- und des Hinterrheins behandelt. Die ungewohnte, flussaufwärts führende Richtung des Reiseführers ergibt sich aus dem Zweck der Publikation, mit dessen parallel erschienener englischer Fassung in erster Linie das von Norden her kommende englische Reisepublikum angesprochen werden sollte.</p>



<p>Tombleson zeichnete für den ersten Band seines Reiseführers „Views of the Rhine“ „…von Köln bis Mainz“ 69 Ansichten, die, „graviert in der neuesten Kunst, durch die ausgezeichnetsten Künstler“<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/William_Tombleson#cite_note-2">[2]</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/William_Tombleson#cite_note-DitoSR-3">[3]</a>, in dreisprachig titulierte Stahlstiche übertragen wurden. Der Band enthielt daneben zwei großformatige Landkarten und erschien 1832 in London bei William Gray Fearnside, Tombleson &amp; Co.</p>



<p>Zeitgleich ist eine französische Übersetzung datiert: Diese nennt im Serientitel den deutschen Drucker und Verleger&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Creuzbauer&amp;action=edit&amp;redlink=1">Creuzbauer</a>&nbsp;in&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karlsruhe">Karlsruhe</a>.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/William_Tombleson#cite_note-DitoSR-3">[3]</a>&nbsp;Trotz dieser Angaben und des Kontaktes 1832 von Tombleson mit&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gabriel_Friedrich_Poppel">Johann Gabriel Friedrich Poppel</a>&nbsp;aus Karlsruhe kennt die&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/British_Library">British Library</a>&nbsp;nur eine 1834 erschienene deutschsprachige Ausgabe von&nbsp;Tombleson’s Rhein-Ansichten&nbsp;durch den Buchhändler und Verleger&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Asher">Adolf Asher</a>.</p>



<p>William Tombleson lieferte in Zeiten der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinromantik">Rheinromantik</a>&nbsp;die besten Vorlagen für Mittelrhein-Darstellungen, die über Jahrzehnte zur Fundgrube der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kopist">Kopisten</a>&nbsp;wurden. Zu den Stechern die seine Werke als Vorlagen nutzen gehörten unter anderem Thomas Clark, John Cleghorn, T. Cox, R. Harris, W. Hood, J. Howe, W. Lacey, O. Smith, Shenfield, J. Stokes, D. Thompson, W. Watts, R. Wilson und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Winkles">Henry Winkles</a>. Die in den Jahren zwischen 1830 und 1832 erschienenen zwei anderen Buchausgaben waren „The Upper Rhine“ mit Titelvignette, 68 Ansichten und Faltkarte, sowie „The Thames“ mit Titelvignette, 79 Ansichten und Panorama.</p>



<p><br>1833: Constantin <strong>Guise</strong>, Kloster Lichtental, 15 Lithos à nichts gefunden</p>



<p>1833/1835 Hans-Peter <strong>Wagner</strong>,</p>



<p>Kunstblatt 1828-7: Ein junger Zeichner und Lithograph, H. Wagner von hier, der sich in Paris trefflich ausgebildet, wird wohl dieser Kunst auch bev uns einigen Schwung geben.<br>Seine bisherigen Arbeiten, in denen er, auf eine glückliche Weise, die Feder mit der Kreide vereinigt, berechtigen zu schönen Erwartungen. Wir werden den Lesern des Kunstblatts demnächst eine llebersicht derselben mit theilen. In diesem Augenblicke läßt er eine neue Presse, nach Art der Französischen, errichten.</p>



<p><a href="https://doi.org/10.11588/diglit.13084#0132">https://doi.org/10.11588/diglit.13084#0132</a></p>



<p>Zur Kunstausstellung 1827: Von den zahllosen im Salon vorhandenen Produktionen der Litbographik heben wir nur die aus, weiche noch nicht durch Kunsthandel und öffentliche An-<br>zeigen allenthalben bekannt sind. Peter Wagner (aus Karlsruhe), der auf eine glückliche Weise die Feder<br>mit der Kreide zu verbinden weiß, hatte eine Reihe von Blättern bepgctragcn, die durch Zeichnung, geschmackvolle Ausführung und überraschende Effekte Aufmerksamkeit erregten, und sich auch von Seite des reinen Drucks empfahlen. Welche genau?</p>



<p><a href="https://doi.org/10.11588/diglit.13085#0231">https://doi.org/10.11588/diglit.13085#0231</a></p>



<p><br>a) Esquisse de Baden 1833 steht auf dem Buchrücken!!!; Kopie von Frommel, sehr überladen mit Menschen.</p>



<p>ABER: mit Panorama in klein (mein großes!!) Welches war zuerst. Da Souvenirs zuerst war, war sicher auch erst die große Ansicht da, dann alles in klein.</p>



<p>Wir kam Wagner auf die Idee mit dem Panorama. Von Frommel mit seinem Panorama von Eberstein, weil Wagner auch den Eberstein Eingang kopiert hat. Wagner hatte ja Zugang zum Kunstverein, kannte sicher auch Schreiber und tauschte sich mit allen aus. Wann kam die Idee mit den Leporellos. Wer hat die erfudnen?</p>



<p><br>b) Souvenir de Baden um? 1835 (18 Lithographien von Wagner erschienen Marx)<br>à Panorama im Kleinformat in der Ausgabe als Gegenstück zum großen Panorama.<br>Bekanntschaft aus dem Vereinswesen in Karlsruhe. Aber mit dem ersten schönen Panorama als Faltbild Idee woher? &#8211;&gt;Frommel hatte 1830/32 die 4 Aublicke von der Burg Eberstein als Panorama konzipiert nach/zu dem Umbau der Burg durch den Großherzog. </p>



<p><strong>b) „Souvenir de Bade Bade“</strong> &#8211;&gt; habe ich!!! grünes Buch als Nachdruck. Wagner trat als Litograph auf aber das Werk wurde bei Marx imi Verlag publiziert </p>



<p><strong>à</strong><strong> bei Thelen für 380 €?? NAchfragen<br></strong><a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=927124677&amp;cm_ven=sws&amp;cm_cat=sws&amp;cm_pla=sws&amp;cm_ite=927124677&amp;clickid=0dz1om1EBxyOUnEwUx0Mo3EWUkizeNzYPV-uRk0&amp;cm_mmc=aff-_-ir-_-59419-_-77797&amp;ref=imprad59419&amp;afn_sr=impact&amp;utm_campaign=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_source=vialibri">https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=927124677&amp;cm_ven=sws&amp;cm_cat=sws&amp;cm_pla=sws&amp;cm_ite=927124677&amp;clickid=0dz1om1EBxyOUnEwUx0Mo3EWUkizeNzYPV-uRk0&amp;cm_mmc=aff-_-ir-_-59419-_-77797&amp;ref=imprad59419&amp;afn_sr=impact&amp;utm_campaign=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_source=vialibri</a><strong></strong></p>



<ol type="1"><li>Ansicht von Baden von Westen (Frommel hinter Kurhaus)</li><li>Ansicht von Baden vom Schlossgarten von Osten (ganz neu)</li><li>Restaurant und Caffee im Conversationshaus (Aushänge am Eingang)</li><li>Gartenansicht des Grossherz. Palai (Palais Hamilton &#8211; super!!)</li><li>Eingang altes Schloss à Baldreit kaufen (Schaffroth Kopie)</li><li>Weg nach Lichtenthal (welches Haus?)</li><li>Hahnenhof (nochmals Privathaus!)</li><li>Eingang Kloster Lichtenthal (super, neue Perspektive)</li><li>Wasserfall Geroldsau (na ja)</li><li>Eingang Schloss Eberstein (Kopie von Frommels Bild und Panorama?)</li><li>Klingel im Murgtal</li><li>Ansicht von Gernsbach</li><li>Aussicht im Murgtal</li><li>Amalienberg bei Gaggenau</li><li>Gaggenau und Rothenfels</li><li>Ansicht Weissenbach</li><li>Füllen Felsen zwischen Weissenbach</li><li>Langenbrand im Murgtal</li></ol>



<p>An welcher Vorlage hat sich Wagner orientiert? Frommel vielleicht eher nicht, weil es zu klassisch war. Eher Scheuchzer und Obach, </p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p><strong>Baldeit </strong>Titelblatt des Reiseführes Voyageurs sur Le Rhin 1807</p>



<ul><li>Ansicht vom Schloss mit Baldreit verschmiert für 20 €zu hanen zusammen mit den 2 kleinen Büchern?</li></ul>



<p>1835: Wilhelm von <strong>Chezy</strong>, 1835 bei <strong>Marx, 1839/41 </strong>(Holzstiche)bei<strong> Creuzbauer</strong> (Stahlstiche) Rundgemälde von Baden, 12 Stiche von Albert Henry Payne<br>Best of Bilder aus voherigen Publikationen. Text ähnlich wie bei Schreiber/Frommel etwas schwülstig am Anfang. Ansonsten ein erster ordentlicher Stadtführer mit allen Details! Hier wurde wohl eine Marktlücke getroffen – parallel die französischen Publikation von Mortemart. Der Führer von Bodmer war schon 4 Jahre alt – gab es keine Alternative?</p>



<p>1836: de <strong>Mortemart-Boisse</strong>, Voyage pittoresque.., F-A <strong>Pernot/ gedruckt bei Rittner et Goupil</strong></p>



<p>Tolles erstes französisches Gesamtwerk mit 24 Lithographien zu Baden und Umgebung (Großherzogtum mit Fokus BB). Letztes Bild zur Antiquitätenhalle/alte Quelle, die später abgerissen wurde. Komposition der Bilder wurde sicher auch von Frommel beeinflusst, aber mit Menschen staffiert. Bilder alle gesammelt am Ende des Buches.</p>



<p>Hat sich Lindemann an der leichten Bildrundungen orientiert?<br>à Buch für nur 300 € in Frankreich! Aber auch für 500€ in CH/Holland in 2 Bändern!</p>



<ul><li>Englische Ausgabe bei Charles Tilt (bekannter Buchhändler) von 1837 aus USA für 80€!</li><li>Schlechten Nachdruck habe ich schon</li><li><a href="https://www.vialibri.net/searches/202005142123l9jLHyLCG">https://www.vialibri.net/searches/202005142123l9jLHyLCG</a></li></ul>



<p>1837?/40: <strong>Louis-Julien Jacottet</strong>, Souvenirs des Eaux de Bades, Paris 1837 gemäß Worldcat Bestand; schöne Stiche kosten je 150-300 € (Alte Antiquitätenhalle bei Thelen 750€!). Reine Drucksammlung als Ansichtsbilder.<br>Buch als Faksimile Nachdruck erhältlich, 40 Blätter für 350€</p>



<p>55 x 40 cm, 1 Titelbl., 1 Inhaltsverzeichnis, 40 Bl., Samtmappe m. Prägung, mit losen Blättern, Kleiner Einriss im Gelenk, sonst tadell. Nr. 3 von 400 Exemplaren des Nachdrucks. Jean Jacottet wurde 1806 bei Lausanne geboren, studierte in Paris und nahm 1827 zum ersten Mal am Pariser Salon teil. Der Genremaler Adolphe Bayot (geb. 1810) hauchte den Landschaften figürliches Leben ein. 2500 gr.<br><a href="https://www.worldcat.org/title/souvenirs-des-eaux-de-baden-baden-et-des-environs-dessines-dapres-nature-et-lithographies-par-j-jacottet-avec-figures-par-a-bayot-a-collection-of-lithographs/oclc/560757967">https://www.worldcat.org/title/souvenirs-des-eaux-de-baden-baden-et-des-environs-dessines-dapres-nature-et-lithographies-par-j-jacottet-avec-figures-par-a-bayot-a-collection-of-lithographs/oclc/560757967</a></p>



<p>Jean Jacottet (1806-1880 Paris) war ein Landschaftsmaler und Lithograph. Früh begab er sich nach Paris und studierte Malerei. Nachdem er die französische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, beteiligte er sich 1827 erstmals am Pariser Salon.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>1825: Mitarbeit am Prachtwert „Vues de Moscou“ von <a href="https://www.worldcat.org/search?q=au%3ACadolle%2C+Auguste-Jean-Baptiste-Antoine%2C&amp;qt=hot_author">Auguste-Jean-Baptiste-Antoine Cadolle</a> im Verlag de l&#8217;Impr. &amp; de la fonderie de J. Pinard, 1825.Lithographen: Deroy, Joly, Lemaitre, Fragonard, Renoux, Jacottet, Dupressoir und andere 1831: Les bords du Rhin voyage pittoresque de sa source à son embouchure zusammen mit <a href="https://www.worldcat.org/search?q=au%3AChapuy%2C+Nicolas-Marie-Joseph%2C&amp;qt=hot_author">Nicolas-Marie-Joseph Chapuy</a>Paris; Verlag Delarue 1835-36: Souvenirs des Pyrénées, par J. Jacottet, ou Choix des sites les plus pittoresques des Etablissemens Thermeaux et des environs. 1837: Bade et ses environs 1837: zusammen mit Deroy „Album d&#8217;Uriage, Isère. Vues de l&#8217;établissement thermal et de ses environs. Dessinées“ &nbsp;par A. Debelle. Lithographiées par Deroy, Jacottet et Benoit, etc. [A collection of 12 lithographs]. &nbsp;</td></tr></tbody></table></figure>



<p>1838: „Promenade dans Paris et ses environs“ tolles Heft mit 35 Ansichten von Paris zusammen mit Philippe Benoiste und Alophe Bayot erschienen bei Gihot Freres 1838-43?</p>



<p><a href="https://polona.pl/item/promenade-dans-paris-et-ses-environs,MTA5ODQy/1/#info:metadata">https://polona.pl/item/promenade-dans-paris-et-ses-environs,MTA5O</a></p>



<p>Alpenpanorama über 2 m Breite! 1850?</p>



<p>1850: Nouvelle Vues de Paris</p>



<p>1855: Paris et ses environs, 1855 : grand album représentant les vues et les monuments les plus curieux de Paris et les sites les plus remarquables des environs.</p>



<p>1856: zusammen mit BAyot und Ciceri Voyage à la côte orientale d&#8217;Afrique : exécuté pendant les années 1846, 1847 et 1848 par le brick le Ducouëdic, sous le commandement de M. Guillain capitaine de fregate publié par ordre du gouvernement : album</p>



<p>1856 Vues des Suisse zusammen mit Louis-Julien Jacottet (Sohn?)</p>



<p>1860 L&#8217;Italie monumentale &amp; artistique. Vues et monuments dessinés d&#8217;après nature par Ph. Benoist et lithographiés aux deux crayons par Bachelier, Ph. Benoist &amp; Jacottet.</p>



<p>Um 1840 schuf er eine Serie von 40 Lithografien von Baden-Baden und der Umgebung. Während Jean Jacottet sich um die detailgenaue Wiedergabe der Sehenswürdigkeiten kümmerte, wurden die Bilder im Pariser Atelier mit figürlichen Darstellungen ergänzt und lebendiger gemacht. Die Baden-Badener Serie wurde unter dem Titel &#8222;Souvenirs des Eaux de Baden-Baden&#8220; vertrieben. Für die Darstellung der Figuren war Adolphe Bayot verantwortlich.</p>



<p>1838!! Benazet übernimmt das Casino. Di emeisten Bücher entstanden also schon zur Ära Chaberet!.</p>



<p><br>1838: Karl <strong>Geib</strong>, / bei <strong>Creuzbauer</strong> Malerische Wanderungen am Rhein Abt. 1-3 (mit weiteren Titeln) Carlsruhe</p>



<p><br>1838: <strong>Heunisch/Schreiber</strong>, Baden geographisch und malerisch beschrieben mit 94 Ansichten, Jarosch/Hackenberg aber eher Leporello?<br>Reiseführer mit Bildern und Ansichten abgemalt von Carl Kunz und teilweise Frommel. Formate sehr klein weil eher ein Reiseführer. Farben wie bei Graimberg.</p>



<p><br><strong>1840-1850</strong></p>



<p>1840; <strong>Whitelocke</strong> bei Creuzbauer, R. H.: <a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=30504382084&amp;searchurl=hl%3Don%26bi%3D0%26ds%3D30%26sortby%3D1%26tn%3Dbaden%26vci%3D3414210&amp;cm_sp=snippet-_-srp1-_-title7">The City of the Fountains, or&nbsp;Baden-Baden&nbsp;and its immediate neighbourhood.</a> Karlsruhe: Creuzbauer und Baden-Baden: Scotzniovisky., 1840 Mit 12 Stahltstich-Tafeln, davon 1 Frontispiz. VI, 127 S., 3 Bll. Blimdgeprägter Leinenband der Zeit &#8211; Einband etwas berieben, das erste weiße Blatt mit handschriftlicher Widmung, insgesamt gut erhaltenes Exemplar. Erste Ausgabe. &#8211; Engelmann 301.&nbsp;Artikel-Nr.: 34473DB.</p>



<ul><li>Anbieter<a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=30504382084&amp;tab=1&amp;searchurl=hl%3Don%26bi%3D0%26ds%3D30%26sortby%3D1%26tn%3Dbaden%26vci%3D3414210">Antiquariat Gertrud Thelen</a>, (Baden-Baden, Deutschland) Preis:&nbsp;EUR 260,00</li></ul>



<p>1840: Payne, 6 Anischten als Leporello für 180 €<br><a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=1341185132&amp;searchurl=hl%3Don%26exactsearch%3Don%26bi%3D0%26ds%3D30%26sortby%3D1%26tn%3D%2522Baden-Baden%2522%26recentlyadded%3Dall&amp;cm_sp=snippet-_-srp4-_-title24">https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=1341185132&amp;searchurl=hl%3Don%26exactsearch%3Don%26bi%3D0%26ds%3D30%26sortby%3D1%26tn%3D%2522Baden-Baden%2522%26recentlyadded%3Dall&amp;cm_sp=snippet-_-srp4-_-title24</a></p>



<p>1840ff: <strong>Lange</strong> in Darmstadt, Original Ansichten der historisch merkwürdigsten.., Müller/Abresch</p>



<p>Reichel. 14 Stiche mit guten Veduten <a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=11140749272&amp;searchurl=hl%3Don%26sortby%3D20%26tn%3Doriginal%2Bansichten%2Bhistorisch%2Bmerkw%25FCrdigsten%2Bstaedte%2Bdeutschland&amp;cm_sp=snippet-_-srp2-_-title4">Original-Ansichten&nbsp;der&nbsp;historisch merkwürdigsten Staedte&nbsp;in&nbsp;Deutschland&nbsp;nach der Natur aufgenommen von verschiedenen Künstlern, in Stahl gestochen von I. Riegel, M. Kolb, Ioh. Poppel, , e. E. Höfer und andren deutschen Künstlern.</a><br>Wichtig: die Ansichten von Baden wurden auch später bei Huhn/Poppel benutzt!<br>a) als Mappe mit toller Verzierung<br>b) als Buchfolge mit 4 Bänden für je 250 €</p>



<ul><li>Mappen komplett für 600 € / 1500 € bei ZVAB</li><li>Alle Bände in Leipzig bei Thieme für 1500 €</li><li>Einzelne Blätter für 50 € bestellen als NAchwweis!</li></ul>



<p><a href="https://www.zvab.com/Original-Ansichten-historisch-merkw%C3%BCrdigsten-St%C3%A4dte-Deutschlands/12647296823/bd">https://www.zvab.com/Original-Ansichten-historisch-merkw%C3%BCrdigsten-St%C3%A4dte-Deutschlands/12647296823/bd</a></p>



<ul><li>Ansicht von Baden am Capri für 40 € „Baden gegen Nordwesten“<br><a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=22636097991&amp;searchurl=hl%3Don%26sortby%3D1%26kn%3Dpayne%2Bbaden&amp;cm_sp=snippet-_-srp3-_-image22">https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=22636097991&amp;searchurl=hl%3Don%26sortby%3D1%26kn%3Dpayne%2Bbaden&amp;cm_sp=snippet-_-srp3-_-image22</a></li></ul>



<p>1843_ Reprint von <strong>Frommel</strong> 4 Bänden; kurz davor Chezy, kurz danach Guinot, parallel die neuen Werke von Lindemann-Frommel.</p>



<p>1840-50 Neue Alben von <strong>Frommel/Lindemann</strong> nach den ganzen Werken von Obach/Scheuchzer, Wagner, Graimberg, von Ring und Mortemart, Chezy, Poppel, Jaquottet alle mit mehr Personenstaff</p>



<p><br>1840 FROMMEL3a “Ansichten von Baden und seinen nächsten Umgebungen &#8211; nebst Geschichte und Beschreibung derselben…“,&nbsp; 13 Stiche + Fontispitz (Ansicht von LA) + Karte</p>



<p>Einband: mit Motiv vom Schloss,</p>



<p>Verlag: „Atelier L. Frommel“</p>



<p><br>à Exemplar in Lahr für 400€, Hildesheim Seitenbewegung 125 €</p>



<p>1840 FROMMEL3b “Ansichten von Baden und seinen nächsten Umgebungen &#8211; nebst Geschichte und Beschreibung derselben…“,&nbsp; 13 Stiche + kein Fontispitz wegen Doppeleinband mit Schloss + Karte</p>



<p>Einband: mit Motiv Weinreben + Schloss,</p>



<p>Verlag: „Verlag von L. Frommel“</p>



<p>1840 FROMMEL3c “Ansichten von Baden und seinen nächsten Umgebungen &#8211; nebst Geschichte und Beschreibung derselben…“,&nbsp; 13 Stiche + kein Fontispitz wegen Doppeleinband mit Schloss + Karte</p>



<p>Einband: ??</p>



<p>Verlag: „In Comission bei D R Marx“</p>



<ul><li>Exemplar mit goldgeprägtem Vorderdeckel, welche Farbe? In Graz für 140 €</li></ul>



<p>1840 FROMMEL3d “Ansichten von Baden und seinen nächsten Umgebungen &#8211; nebst Geschichte und Beschreibung derselben…“,&nbsp; 13 Stiche + kein Fontispitz wegen Doppeleinband mit Schloss + Karte</p>



<p>Einband: Rot</p>



<p>Verlag: „…. Frommel“</p>



<ul><li>Exemplar in Stuttgart für 150€ in schwachem Zustand</li><li>Exemplare für 150-250€</li></ul>



<p>1840 FROMMEL4a „Vue de Bade et ses environs“, 14 Stiche, Atelier Frommel</p>



<ul><li>Baldreit 350€ im Paket mit Reichel, einzeln eher 200 €, gutes Exemplar</li></ul>



<p>1840 FROMMEL4b „Vue de Bade et des environs &#8211; accompagnee …“, 14 Stiche + Fontispitz, bei Marx,&nbsp; Einband:<br>(1) Weinreben:<br>(2) Blau: Fonti + Schlosseingang wie bei 3b (s.o.)<br><br></p>



<ul><li>Baldreit für 150€ im Paket mit Reichel (300 €)</li></ul>



<p>?? Wozu gehört das rote und grüne Exemplar?</p>



<p>1843: Joseph <strong>Bader</strong>, <strong>Creuzbauer</strong> Das malerische und romantische Baden</p>



<p>1843: <strong>Zschokke</strong>, Em. Voyage pittoresque des bords du Rhin &#8230; et accompagné d&#8217;un texte eyplicatif. Laufen, Bleuler, (1843).25 x 17 cm. 1 Bl., 104 S. Mit Aquatinta-Frontispiz und 27 Aquatintatafeln von Hürlimann, Himely, Salathe und Weber nach L. Bleuler (Hrsg.) und Federle. OPp.</p>



<ul><li>Schönes Bild von Bleuler vom lieben Plätzchen (nur 1 Bild).</li><li>Alles wesentlicehn Bilde rkamen von Bleuler (interessante Biographie</li><li>Schreiber veröffentliche mit „Ouvrage“ eine Publikation mit 80 sensationellen Bildern von Bleuler, bei dem allerdings der Text fehlt (Anhang?)</li></ul>



<p>1844: <strong>Dielmann/Bamberger</strong>: Panorames de la Chute du Rhin, Frankfurt 1844 mitd em Panorama von Remberger/Hürlimann (bei Schefold)</p>



<ul><li>1844 alter Bahnhof wird gebaut, dann kam Guinots Buch</li></ul>



<p>1845: <strong>Franz Carl Eisen</strong>, Eisens´s Panoramen; Panorama von Baden-Baden von Ditzler/Weber/Appert</p>



<p>à Payne stach auch diverse Einzelansichten:<br>à Payne lieferte die Bilder für Guinot auch außerhalb BB: Freiburg, Straßbourg, Karlsruhe, Heidelberg (nicht das Fass), Mainz. Wieso hat das Atelier Frommel nicht für Guinot geliefert?<br>à Payne stach das Bild von Frommel von der Otto Kapelle in Kiefersfelden; kannten sich die beiden? Frommel bildete ja die Stahlstecher aus und hatte Winkles engagiert.<br>1) Strassburg&#8220;, Souvenirblatt aus 12 Einzeldarstellungen; in der Mitte Kathedrale, darunter Vogelschauansicht der Stadt, 10 kleine Darstellungen als Rahmen: Grosses Portal des Münsters, Schloss, Klebers Monument, Gärtnerin, Tardin Lips au Contades, Rathaus und Broglie-Promenade, Artillerist, Gutenbergstatue, Desaix-Denkmal, St. Laurentius- Kapelle,</p>



<p>1844: <strong>Payne, A. H.: </strong><a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=30197559938&amp;searchurl=hl%3Don%26kn%3Dpayne%2B1844%26sortby%3D20&amp;cm_sp=snippet-_-srp1-_-title3">Payne&nbsp;s Universum. 8 Bände in mindestens 2 Auflagen (1500 €) Darstellung und Beschreibung der schönsten Gegenden, Städte und merkwürdigsten Baudenkmale auf der ganzen Erde, von Portraits ausgezeichneter Personen, volksthümlichen Scenen .</a> London/leipzig Brain &amp; Bayne, 1844<br>à Payne lieferte auch die Stahstiche für Guinot 1847<br>à 6,7,8 Band interessant</p>



<p>1845: Payne, A. H. (Hrsg.). Panorama of the Rhine from Mayence to Coblentz, the Siebengebirge and Cologne. In 60 Views. Exhibiting both Banks ot this beautiful River. On 20 Plates.</p>



<p>Verlag:&nbsp;Dresden und Lpz., Payne, ca., 1845<br>Payne lebte in Leipzig und hatte dort einen Verlag aufgesetzt. Er fokussierte sich auf Ost- und Norddeutschland; tolle Panoramen auch von München. Eigenes Werk mit Malerischen Ansichten aus Westphalen. Er schuf auch tolle Panoramen zu den Die illustrierten&nbsp;Rhein-Beschreibungen; PAYNE, A.H. Außerdem: <a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=21293573232&amp;searchurl=hl%3Don%26kn%3Dpayne%2Bbaden%26sortby%3D1&amp;cm_sp=snippet-_-srp1-_-title1">Wien und seine Umgebungen. Malerische Ansichten nach Original-Zeichnungen in Stahl gestochen.</a> Leipzig, Thomas, o.J. (um 1850)., 1850; <a href="https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=1341185132&amp;searchurl=hl%3Don%26kn%3Dpayne%2Bbaden%26sortby%3D1&amp;cm_sp=snippet-_-srp1-_-title7">Panorama von&nbsp;Baden-Baden&nbsp;Leporelloalbum mit 6 gestochenen Ansichten von A. H.&nbsp;Payne.</a><br><br>1845: Payne, Die Ufer des Rheins von Mainz bis Cöln, schönes Werk mit 60 Stichen/Panoramen aber eben ohne Baden&nbsp;<br><br></p>



<p>1847: Eugene Guinot, Les Bords du Rhin; <strong>12 Stiche von Payne</strong>, mit einer Ansicht von Baden<br>Hat Payne hier exklusiv gestochen oder Bilder aus seinem Sortiment genommen? Payne war ja auch Norddeutschland und den Rhein fokussiert und wollte wohl keine eigenes Werk zu Baden rausbringen. Hatte Guinot auch andere Stecher angefragt?<br><br></p>



<p>1847: Eugene <strong>Giunot</strong>, Sommer in Baden</p>



<p>?: F.Stroobant, Le rhin monumental et pittoresque de Francfort a Constance</p>



<p><br><strong>1850-1860</strong></p>



<p>1855-62:Franz <strong>von Pfeuffer</strong>, Aquarelle, Kunsthalle Karlsruhe</p>



<p><br>18xx: <strong>Payne</strong><br>Die Ansichten (ca. 7 x 10 cm) zeigen: Gesamtansicht, &#8222;Maison de conversation&#8220;, &#8222;La source et l&#8217;eglise&#8220;, &#8222;Hotel d&#8217;Angleterre&#8220;, &#8222;Le nouveau chateau&#8220;, &#8222;Interieur du vieux chateau&#8220;.</p>



<p>1855: J.W. <strong>Appel</strong>, Der Rhein und die Rheinlande.., Ludwig Lange Erste Abtheilung: Von den Quellen des Rheins bis Mainz, Darmstadt, Lange, 1855.23,5 x 16,5 cm. 488 S. Mit gestoch. Titelblatt und 145 Stahlstichtafeln. HLdr. d. Zt. mit Rtit. und reicher Rvergold.Engelmann 826. &#8211; Mit Ansichten von Baden-Baden, Basel, Bregenz, Chur, Freiburg, Heidelberg, Kandern, Karlsruhe, Kehl, Konstanz, Ladenburg, Lindau, Lörrach, Mannheim, Meersburg, Offenburg, Oppenheim, Rastatt, Säckingen, Schaffhausen, Speyer, Straßburg, Überlingen, Waldshut, Worms etc. &#8211; Kanten gering berieben. Stockfleckig. &#8211; Schöner Romantikereinband!</p>



<p>1858: <strong>Texier Edmond</strong>, Voyage pittoresque sur les bords du rhin, 24 Stiche mit 1 schönen Blatt für Baden-Baden vom Conversationshaus</p>



<ul><li>Schönen Exemplar für 150 € <a href="https://www.livre-rare-book.com/book/5473082/CSP-674?utm_source=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_campaign=vialibri">https://www.livre-rare-book.com/book/5473082/CSP-674?utm_source=vialibri&amp;utm_medium=search&amp;utm_campaign=vialibri</a><br><br><strong>1858 Coignet, 28 Abbildungen</strong> Bade et ses environs, Paris</li></ul>



<p>Buch ca. 1500-2200 €, je nach Vollständigkeit<br>Lithos von BB 400-600 €, Umgebung ca. 100-300 €</p>



<p><br>mit einem illustriertten Titel und 18 (von 28) Ansichten in getönter Lithographie und 30 Blatt beschreibendem Text mit 12 (von 12) Textholzschnitten,<br>SCHÖNES EXEMPLAR der prächtigen Sammlung herrlicher Ansichten, Schefold, &#8222;Alte Ansichten aus Baden&#8220; Seite 808 (Zyklen), mit 18 GETÖNTEN ORIGINAL-LITHOGRAPHIEN UND 12 ORIGINAL-HOLZSCHNITTEN (H).<br>Enthalten sind folgende Ansichten:<br>Titelblatt: Embarcadère de Bade, Ruines d&#8217;Allerheiligen, Ruines près d&#8217;Allerheiligen (H), Une des sept cascades, Une des cascades d&#8217;Allerheiligen, Vue générale du vieux chateau, Porte du vieux chateau (H), Rochers da la Gorge du Loup (H), Ruines d&#8217;Ebersteinburg (H), Eglise d&#8217;Ebersteinburg, Vuee prise près d&#8217;Eberstein (H), Scierie sur la route d&#8217;Eberstein, Eberstein, Eremitage de la Favorite (H), Scierie près de Forbach (H), Forbach, Fontaine a Forbach, Vielle route d Gernsbach, La Murg a Gernsbach, Maison de Ville de Gernsbach, Pont de Geroldsau (H), Cascade de Geroldsau, Le Val d&#8217;Enfer, Entrée de val d&#8217;enfer, Eglise dans le Val d&#8217;Enfer (H), Couvent de Lichtenthal (H), Le Mummelsee, Eglise de Oos (H), Chute du Schwarzembach au dessus de Forbach, Chute des bois dans le Schwarzembach, Chemin dans la montagne; eine Ecke etwas angestoßen, wenige Blätter leicht fleckig bzw feuchtigkeitsspurig Sprache: Deutsch 41&#215;57, braunes illustriertes O Ln mit reicher Vergoldung und einem Wappensupralibros das Großherzoglich badischen Wappens auf dem Vorderdeckel, Artike</p>



<p><strong>1860: Reichel</strong>, Baden-Baden und seine Umgebung, schönes Leporello in grün mit Ansichten wie im kleinen Frommel, Lithograph aus BB, genannt in Coghlan 1858 &nbsp;<br>à im Baldreit beide Sprachen D (grün)/F(rot)!</p>



<p>Erstausgabe 1840 scheinbar mit 12 Stichen (ZVAB für nur 130 €), 1860 mit 14 Stichen?</p>



<p>à super schön im Baldreit, auch Stadthäuser in Anlehnung von Oeder, neue Ansichten vom inneren des Schlosses und vom Bahnhof (ab 1844) !!!</p>



<p><strong>1861: X.B. Saintine, Le chemin des Ecoliers, Paris</strong></p>



<p>1833: Constantin Guise, Kloster Lichtental, 15 Lithos</p>



<p>1840ff: Hofmeister/Poppel, Originalansichten der historisch merkwürdigsten.., Müller/Abresch</p>



<p>Reichel. 14 Stiche mit guten Vedutten</p>



<p>1843: Joseph Bader, Das malerische und romantische Baden</p>



<p>1850: Pilet/Cougnard, Excursion dans le Grand Duche des Bade</p>



<p>1850: R. de Herrzer-T. Blanchard, Baden et ses environs</p>



<p>?: F.Stroobant, Le rhin monumental et pittoresque de Francfort a Constance</p>



<p>1855-62:Franz von Pfeuffer, Aquarelle, Kunsthalle Karlsruhe</p>



<p>18xx: Payne<br>Die Ansichten (ca. 7 x 10 cm) zeigen: Gesamtansicht, &#8222;Maison de conversation&#8220;, &#8222;La source et l&#8217;eglise&#8220;, &#8222;Hotel d&#8217;Angleterre&#8220;, &#8222;Le nouveau chateau&#8220;, &#8222;Interieur du vieux chateau&#8220;.</p>



<p>1855: J.W. Appel, Der Rhein und die Rheinlande.., Ludwig Lange Erste Abtheilung: Von den Quellen des Rheins bis Mainz, Darmstadt, Lange, 1855.23,5 x 16,5 cm. 488 S. Mit gestoch. Titelblatt und 145 Stahlstichtafeln. HLdr. d. Zt. mit Rtit. und reicher Rvergold.Engelmann 826. &#8211; Mit Ansichten von Baden-Baden, Basel, Bregenz, Chur, Freiburg, Heidelberg, Kandern, Karlsruhe, Kehl, Konstanz, Ladenburg, Lindau, Lörrach, Mannheim, Meersburg, Offenburg, Oppenheim, Rastatt, Säckingen, Schaffhausen, Speyer, Straßburg, Überlingen, Waldshut, Worms etc. &#8211; Kanten gering berieben. Stockfleckig. &#8211; Schöner Romantikereinband!<strong><br></strong></p>



<p><strong>Verlage in Karlsruhe</strong></p>



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		<title>Ansichtsperspektiven</title>
		<link>https://schulte.kd.hissit.net/ansichtsperspektiven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2021 20:45:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<title>Bauzeitenplan</title>
		<link>https://schulte.kd.hissit.net/bauzeitenplan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2021 20:43:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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